Mehr deutsche Unternehmen nach Afrika

Bundesminister Dirk Niebel im Gespräch mit dem Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft

Hamburg, (PresseBox) - „Eine engere Verzahnung von Außenwirtschaftspolitik und Entwicklungspolitik ist eines der erklärten Ziele der Bundesregierung. Mein Ministerium und der Afrika-Verein sind sich einig, dass langfristig nur eine starke Privatwirtschaft für wachsenden Wohlstand in Afrika sorgen kann“, sagte Entwicklungsminister Dirk Niebel anlässlich seines heutigen Gesprächs mit dem Vorstand des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft in Hamburg. Derzeit sind mehr als 700 deutsche Unternehmen in Afrika tätig, die jährlich einen Umsatz von 32,2 Mrd. Euro erwirtschaften und 192.000 Arbeitnehmer beschäftigen. „Wir wollen in Zukunft noch mehr deutsche Unternehmen nach Afrika bringen, denn nur unternehmerisches Engagement führt zu der dringend notwendigen Wertschöpfung vor Ort und mehr Arbeitsplätzen. Da die Märkte Afrikas wachsen, kann eine stärkere Präsenz auf dem afrikanischen Kontinent auch in Deutschland Arbeitsplätze sichern“, sagte der Vorsitzende des Afrika-Vereins, Stefan Liebing.

Ein wichtiges Thema des Gesprächs war die Absicherung von Exportgeschäften über Hermes-Bürgschaften. Viele deutsche Unternehmen wünschen sich einen leichteren Zugang zu diesem Förderinstrument bei Geschäften mit afrikanischen Ländern.

Der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft e.V. ist der Außenwirtschaftsverband der deutschen Unternehmen und Institutionen mit wirtschaftlichem Interesse an den Staaten des afrikanischen Kontinents. Der Verein informiert seine über 670 Mitglieder über diese Länder und Märkte, stellt Geschäftskontakte her und vertritt die Interessen seiner Mitglieder im In- und Ausland.

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