Adval Tech geht gestärkt, schuldenfrei und in der globalen Automobilindustrie gut positioniert in die Zukunft

Jahresabschluss 2016 und Ausblick 2017 der Adval Tech Gruppe

Niederwangen, (PresseBox) - In einem von grossen strategischen Veränderungen geprägten Jahr hat sich die Adval Tech Gruppe insgesamt gut entwickelt und einige erfreuliche Markterfolge erzielt. Die konsequente Umsetzung der Fokussierungsstrategie mit der Inbetriebnahme des Produktionswerkes in Mexiko, mit der Übernahme der Fischer IMF in Deutschland und mit dem Verkauf des Segments Molds (FOBOHA) führte zu einer Stärkung der Marktposition als globaler Anbieter von Komponenten und Baugruppen primär für die Automobilindustrie. Wie bereits am 24. März 2017 ausführlich dargelegt, erzielte die Gruppe im Geschäftsjahr 2016 eine Gesamtleistung von 227,1 Mio. CHF, einen EBITDA von 22,4 Mio. CHF und einen Reingewinn von 39,7 Mio. CHF. Beim Vorjahresvergleich der Kennzahlen ist zu berücksichtigen, dass die Fischer IMF für neun Monate (Akquisition per April 2016) und das Segment Molds für acht Monate (Verkauf per Ende August) konsolidiert wurden. Für das Jahr 2017 hat Adval Tech folgende Schwerpunkte gesetzt: die vollständige Integration der Fischer IMF und die konsequente Umsetzung aller neu akquirierten Projekte.
 
Adval Tech konnte im Geschäftsjahr 2016 mehrere grössere Aufträge in der Automobilindustrie akquirieren, wodurch einzelne Standorte über Jahre hinweg ausgelastet sein werden. So wird die Gruppe beispielsweise mittels eines innovativen Produktionsprozesses Kunststoffteile in Millionenauflagen für ein Sitzgurtschloss herstellen – 2016 hat Adval Tech den Auftrag für den mexikanischen Standort mit Produktionsstart Ende 2017 erhalten, Anfang 2017 erfolgte die Nomination für die Produktion ab 2018 in China. Ebenfalls im Bereich der Kunststoffkomponenten erhielt Adval Tech im Berichtsjahr einen Auftrag für Luftleitsysteme für ein zusätzliches Modell von Audi. Die Serienproduktion wird Anfang 2018 in Ungarn starten und mehrere Jahre dauern.
 
Im Bereich der Metallkomponenten wurde Adval Tech für eine zweite Produktionslinie eines Lenksystems nominiert. Die Produktion startete bereits im Januar 2017 im neu akquirierten Werk in Endingen (Deutschland). Und auch in Brasilien ist es Adval Tech nach einigen herausfordernden Jahren gelungen, neue Aufträge für Sitzstrukturen und für anspruchsvolle Strukturteile zu gewinnen. Für den Standort Endingen gewann Adval Tech zwei weitere Grossprojekte; hier geht es um die automatisierte Fertigung von Zierleisten inklusive Entwicklung und Herstellung der Serienwerkzeuge.
 
Kerninvestitionen und Infrastrukturprojekte

Adval Tech hat im vergangenen Geschäftsjahr 2016 an mehreren Standorten stark in den Ausbau der Infrastruktur investiert; beispielsweise für neue Pressen in Brasilien und in Deutschland oder für zusätzliche Spritzgiessmaschinen in Mexiko und den Ausbau der dafür notwendigen Infrastruktur. In Ungarn hat Adval Tech die Tochtergesellschaft Adval Tech (Hungary) Kft. im ersten Quartal 2017 in zwei juristisch unabhängige Gesellschaften aufgeteilt. Der Bereich Kunststoff wird unter dem bisherigen Namen Adval Tech (Hungary) Kft. fortgeführt, der Bereich Metall firmiert neu unter Adval Tech (Hungary) Plant 2 Kft. Zudem wird Adval Tech die Produktion von Metallkomponenten in Ungarn in einem Produktionsgebäude mit rund 5’000 Quadratmeter Fläche zusammenfassen. Das neue Gebäude in unmittelbarer Nähe der Kunststoffkomponentenproduktion soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden.
 
Auch in Endingen baut Adval Tech ein zweites Produktionsgebäude. Dadurch entstehen bis zum dritten Quartal 2017 rund 10’000 Quadratmeter zusätzliche Produktionsfläche mit dem primären Ziel, die im benachbarten Sasbach angesiedelte Komponentenproduktion nach Endingen zu verlegen. Für zusätzliches Wachstum stehen Adval Tech in Endingen weitere Landreserven zur Verfügung.
 
Massnahmen zur verbesserten Nutzung von Synergien und zur Effizienzsteigerung

Adval Tech erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2017 ein unverändert anspruchsvolles Marktumfeld. Die Schweizer Gesellschaften sind nach wie vor einem grossen Margendruck ausgesetzt. Der Verwaltungsrat der Gruppe hat beschlossen, den Standort Uetendorf auf das vierte Quartal 2018 hin zu schliessen. Damit optimiert die Gruppe ihre Standorte, kann Synergien besser nutzen und ihre Effizienz weiter steigern. Den heute in Uetendorf beschäftigten rund 25 Mitarbeitenden plant Adval Tech innerhalb der Gruppe entweder in Niederwangen oder in Endingen einen Arbeitsplatz anzubieten. In Niederwangen konzentriert sich Adval Tech auf technisch anspruchsvolle rotationssymmetrische Teile, die mit Schnellläuferpressen in grossen Volumen hergestellt werden. Hier bietet Adval Tech den Kunden als sogenannter One-Stop-Shop alles aus einer Hand, von der Entwicklung der Komponenten, über die Konzeption der Werkzeuge bis zur Produktion und zur punktgenauen Auslieferung.
 
Adval Tech ist schuldenfrei

Durch den Verkauf des Segments Molds ist die Adval Tech Gruppe heute schuldenfrei. Per Bilanzstichtag 2016 weist das Unternehmen eine Nettoliquidität von 50,7 Mio. CHF aus (31.12.2015: Nettoverschuldung 59,9 Mio. CHF). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 32,1% per Ende 2015 auf 68,8% per Ende 2016.
 
Ausblick

Das Geschäftsjahr 2017 wird für Adval Tech von der konsequenten Umsetzung aller neu akquirierten Projekte und den verschiedenen Produktionsverlagerungen geprägt sein sowie von der vollständigen Integration der Fischer IMF. In der Vergangenheit trug das per 31. August 2016 verkaufte Segment Molds rund einen Drittel zur Gesamtleistung und rund 40% zum Betriebsergebnis der Adval Tech Gruppe bei. Mit dem Verkauf des Segments Molds, der Konzentration auf einen Produktionsstandort in der Schweiz im Bereich Metall, der Schliessung eines Werkes in China und unter Einbezug des neuen Standortes in Endingen verändert sich die Zusammensetzung der Gesamtleistung der Adval Tech Gruppe für das Geschäftsjahr 2017 im Vorjahresvergleich wesentlich. Dementsprechend wird die Gesamtleistung 2017 geringer ausfallen als für 2016 ausgewiesen.
 
Adval Tech ist in der globalen Automobilindustrie gut positioniert und geht mit seiner schlanken Organisation und einer sehr soliden Bilanzstruktur gut gerüstet in die Zukunft.
 
Beim Vergleich der Kennzahlen 2016 mit dem Vorjahr 2015 ist zu berücksichtigen, dass die Fischer IMF für neun Monate (Akquisition per April 2016) und das Segment Molds für acht Monate (Verkauf per Ende August 2016) konsolidiert wurden.

Geschäftsbericht herunterladen
www.advaltech.com/gruppe/investoren/berichte
 
Agenda
18. Mai 2017, Generalversammlung 2017
Ende August 2017, Bekanntgabe der Semesterzahlen 2017
 
Neben den historischen Informationen enthält diese Medienmitteilung Aussagen über die Zukunft, die Risiken und Unsicherheiten beinhalten.

 

Adval Tech Gruppe

Durch Innovationen Mehrwert schaffen - adding value - dafür steht der Name Adval Tech. Adval Tech ist ein global tätiger Industriepartner für Komponenten und Baugruppen aus Metall und Kunststoff in grossen Stückzahlen. Der Fokus von Adval Tech liegt auf dem Automobilmarkt und auf verwandten Anwendungen. Als Zulieferer und Wertschöpfungspartner deckt Adval Tech die gesamte Wertschöpfungskette ab: von der Produktentwicklung über den Prototypenbau, die Formen- und Werkzeugentwicklung bis zur Komponentenproduktion und -montage.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.