Viele Autobahnauffahrten und -abfahrten bergen das Risiko für Falschfahrten

ADAC fordert daher Warntafeln

(PresseBox) ( Laatzen, )
Ein Risiko für Falschfahrten bergen offenbar auch Autobahnendreiecke wie das auf der A 1 bei Stuhr. Besonders tragisch ist in diesem Fall, dass ausgerechnet ein Berufskraftfahrer die Situation falsch eingeschätzt hat. Jedoch kann gegen Straftaten wie Unfallflucht nicht präventiv vorgegangenen werden.

Dennoch bleiben die Forderungen des ADAC gültig, dass möglichst unverzüglich mindestens neongelbe Warntafeln nach österreichischem Vorbild die Autobahnauffahrten sicherer machen sollten. Dort haben diese zu weniger Geisterfahrten geführt.

Im vergangenen Jahr kamen auf deutschen Autobahnen mehr als 20 Menschen infolge von Falschfahrten ums Leben. Das sind etwa 4 % der Getöteten auf den Autobahnen. "Für die Betroffenen ist die Gesamtzahl unerheblich, jeder Unfall ist für die Angehörigen einfach nur entsetzlich", betonte der Vorsitzende des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V., Reinhard Manlik.

"Zusätzlich dazu sollten die Behörden regelmäßig Gefahrenstellen bei Nacht überprüfen", fordert Manlik angesichts des Unfalls auf der A 1 am Abend des 1. Januar.

Die meisten Geisterfahrten passieren an den Wochenenden. Vor allem zwischen 20 Uhr und 5 Uhr ist die Gefahr am größten. Die Gründe für Falschfahrten sind vielfältig.

- Orientierungsverlust insbesondere an unübersichtlichen (Anschluss-)stellen und/oder infolge widriger Witterungsbedingungen oder Stresssituation. Betroffen insbesondere ältere Fahrer, die durch Medikamente beeinträchtigt sind.
- Wenden auf der freien Strecke (z. T. nach Aufforderung zum Wenden durch Navi)
- Falschfahrt infolge von Trunkenheit/Drogenkonsum (vor allem junge Männer)
- Falschfahrt mit Suizidabsicht
- demente oder verwirrte Fahrer (durch Alter oder psychische Erkrankung)
- Panikreaktion (Flucht vor Polizeikontrolle)
- Mutprobe
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