PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 335003 (abas Software AG)
  • abas Software AG
  • Gartenstraße 67
  • 76135 Karlsruhe
  • http://www.abas-erp.com
  • Ansprechpartner
  • Marion Schäfer
  • +49 (721) 96723-0

Anekdoten der Anfänge von Peter Forscht, COO und Mitbegründer der ABAS Software AG

(PresseBox) (Karlsruhe, ) In dreißig Jahren Firmengeschichte passiert so manches Ungewöhnliche. Vier Anekdoten erzählen, wie junge Unternehmer schnell zu gewieften Bankern werden, was der Kunde von einem ins ERP-System eingebaute Computerspiel hält und warum ein gezogener Stecker die Entscheidung in einem ERP-Auswahlprozess bringen kann.

Geldanlage mit Gewinn

Eines der ersten größeren Geschäfte mit sechsstelligen Beträgen war für ABAS der Verkauf von 16 Rechnern an alle Universitäten in Baden-Württemberg. Da das Geschäft kurz vor dem Jahreswechsel zustande kam und die Gelder bis zum 31.12. von den Universitätskonten abgebucht sein mussten, stand ABAS der Betrag bis zur Fälligkeit der Lieferantenrechnung zweieinhalb Wochen lang zur Verfügung. Da bei der Hausbank Festgeld für mindestens 4 Wochen angelegt werden musste, erkundigte ABAS sich bei einer anderen Bank. Ergebnis: Eine zweiwöchige Festanlage würden 700,- DM Zinsen einbringen, allerdings müsste der Betrag noch am selben Tag eingehen, um das Zahlungsziel einhalten zu können. Doch selbst für eine Blitzüberweisung war es zu spät. Die Lösung: Ein Prokurist von ABAS wurde beauftragt, das Geld einfach bar abzuheben und zur anderen Bank zu tragen. Peter Forscht gab ihm einen Barscheck in Höhe von 360.000,- DM sowie einige Plastiktüten, Aktenkoffer besaß die Firma damals nicht. Kurze Zeit später rief die Hausbank an, um sich zu vergewissern, dass damit alles seine Richtigkeit hatte. Der Prokurist wurde in ein Hinterzimmer geführt, wo er sich die Tausender in die mitgebrachten Tüten und in die Taschen seines Wintermantels steckte. So machte er sich auf zur zweiten Bank, wo er ein neues Konto eröffnete und auch gleich eine Einzahlung tätigen wollte. Als der Prokurist die Bareinlage von 360.000,- DM aus seinen Manteltaschen und Plastiktüten fischte, war die Kassiererin wohl völlig verdutzt - aber ABAS hatte mit dieser Aktion immerhin 700,- DM verdient.

Computerspiel integriert

Bei einem Update hatte sich ein Fehler in die Textverarbeitung eingeschlichen: Benutzte man die Tabulatortaste um den Cursor weiter zu bewegen, so blieb eine Blinkmarke auf dem Ausgangsplatz stehen und eine zweite Blinkmarke war auf dem Bildschirm sichtbar. Bewegte man nun den Cursor mit den Pfeiltasten, so bewegten sich beide Marken parallel. Schob man den Cursor an den Rand, so blieb der eine am Rand stehen und man konnte den anderen auf seinen "Zwilling" schieben, so dass man schlussendlich nur noch einen hatte. Ein Kunde nahm diesen Mangel mit Humor und schickte ein Telex mit folgendem Wortlaut: "Sehr geehrte Damen und Herren, wir freuen uns über die von Ihnen eingespielte neue Programmversion, die eine Reihe von Verbesserungen und neuen Möglichkeiten bietet. Außerdem ist es lobenswert, dass Sie auch an den Zeitvertreib unserer Mitarbeiter denken und neue Spiele installieren. Allerdings möchten wir Sie bitten, das neu installierte Spiel 'Fang den Cursor' wieder auszubauen!"

Bildschirm unscharf

Bei einem Kundenbesuch vor Ort bemängelte dieser, dass ein von ABAS gelieferter Bildschirm immer unschärfer würde. Als Produktleiter Peter Forscht den Bildschirm genauer unter die Lupe nahm, wurde ihm schnell der Grund für die zunehmende Unschärfe klar. "Bitte bringen Sie mir einen Lappen, Wasser und ein wenig Spülmittel", forderte er. Einige Wischer sorgten im Nu wieder für eine zufriedenstellende Bildschärfe, die der starke Raucher, der an diesem Arbeitsplatz saß, mit seinem Qualm verschleiert hatte.

Stecker gezogen

Ein schwäbisches Unternehmen, das Weltmarktführer in der Fußbodenschleiftechnik ist, setzt seit 1989 auf die ERP-Lösung von ABAS. Die Inhaber gingen mit viel Elan an die schwierige Aufgabe der ERP-Auswahl: In die Endausscheidung kam neben namhaften Anbietern wie Nixdorf, Honeywell Bull und Phillips die Karlsruher Softwareschmiede ABAS mit ihrer Standard-Software. Gegen die mächtigen Wettbewerber mit ihren etablierten Systemen hatte der "Newcomer" ABAS zunächst einen schweren Stand. Dass sich das Blatt wendete, verdankten die Karlsruher ihrer gut durchdachten Software, die auf Anhieb durch ihre Bedienerfreundlichkeit überzeugte und dem kompetenten und sympathischen Auftreten der abas-Inhaber. Ungewöhnlich waren auch die Testmethoden, mit denen die Inhaber die Präsentationen abrundeten: "Die EDV-Leute irritierte ziemlich, dass wir bei laufendem Betrieb den Netzstecker zogen. Wir wollten sehen, wie sich die Systeme bei solchen praxisnahen Pannen verhielten", amüsieren sie sich noch heute. Die Entscheidung für ABAS entstand letztlich aus dem Bauch heraus, wobei neben einem überzeugenden Produkt viel menschliche Sympathien mitspielten.