aap erhält zwei europäische Patente für innovative Magnesium-Technologie und macht große Fortschritte bei der Entwicklung resorbierbarer Implantate

(PresseBox) ( Berlin, )
Die aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE), Entwickler, Hersteller und Vertreiber von innovativen Trauma-Produkten, gibt bekannt, dass das Unternehmen in Kürze zwei Schlüsselpatente für die Entwicklung von resorbierbaren Implantaten aus Magnesium durch das Europäische Patentamt erhalten wird. Während das erste Patent (WO2010/017959) einen effizienten Weg zur Herstellung von Magnesiumimplantaten schützen wird, wird sich der zweite Patentschutz (WO2012/007181) auf eine Beschichtungstechnologie für Magnesiumimplantate beziehen. Die endgültige Erteilung der beiden Patente hängt nunmehr nur noch von der Erfüllung formaler Voraussetzungen, wie beispielsweise einer entsprechenden Gebührenzahlung, ab. In der Folge werden die zwei europäischen Patente in zahlreichen Schlüsselmärkten in Europa nationalisiert und in verschiedenen Sprachen veröffentlicht.

Die aap Implantate AG will im Bereich Magnesiumtechnologie Implantate entwickeln, die nach erfolgter Fraktur- bzw. Defektheilung im Körper biologisch abbaubar sind und so einen Zweiteingriff zur Materialentfernung überflüssig machen. Dabei muss das Implantat über hohe mechanische Eigenschaften verfügen und gleichzeitig resorbierbar sein. In diesem Zusammenhang schützt das erste Patent (WO2010/017959) die Herstellung von Magnesiumimplantaten mit unterschiedlicher Porösität. Dabei ist es gelungen Schrauben zu produzieren, die einen sehr porösen Kern bei einer gleichzeitig hoch verdichteten Außenhaut besitzen. Dadurch ist das Implantat für den Zeitraum des Heilungsverlaufes zunächst sehr stabil und kann sich im Anschluss relativ schnell auflösen. Das zweite Patent (WO2012/007181) betrifft eine Beschichtungstechnologie für Magnesiumimplantate, die den Resorptionsbeginn beeinflussen kann. Folglich kann die für den Heilungsverlauf essenzielle biomechanische Stabilität des Implantats so lange aufrecht erhalten werden, bis die Heilung des Knochens abgeschlossen ist.

"Die jüngsten Forschungsergebnisse und Publikationen haben gezeigt, dass insbesondere die Verarbeitung und die Beschichtung des Magnesiums die Schlüssel für erfolgreiche resorbierbare Magnesiumimplantate sind", sagt Bruke Seyoum Alemu, Vorstandsvorsitzender der aap Implantate AG. "Folglich ist uns mit diesen beiden Patenten ein weiterer und wesentlicher Schritt gelungen unser strategisches Schutzportfolio zu erweitern."
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