Nichts für Frischluft-Freunde: A3M gibt einen Überblick über Metropolen mit hohen Smogwerten

(PresseBox) (Tübingen, ) Dicke Luft in vielen Städten: Wenn es um die Luftqualität in den Metropolen der Welt geht, heißt es in zahlreichen Städten buchstäblich Luft anhalten. Während es in europäischen Metropolen selbst bei hoher Einwohnerzahl nur selten Anlass zur gesundheitlichen Besorgnis gibt, überschreiten die Feinstaub-Werte in anderen Teilen der Erde die Höchstgrenzen oftmals um ein Vielfaches. A3M aus Tübingen hat nun eine Übersicht der Orte mit der schlechtesten Luft erstellt. Das auf Krisen- und Frühwarnsysteme spezialisierte Unternehmen hat dabei besonderes Augenmerk auf Städte gelegt, die für Reisende eine große Rolle spielen.

Delhi

In Indiens Hauptstadt ist Smog ein berüchtigtes Dauerthema. Besonders schlecht ist die Luft im Herbst nach dem Diwali-Fest mit seinen großen Feuerwerken. Zudem brennen die Bauern im Umland ihre Felder ab, um das Land für die nächste Aussaat vorzubereiten. Im Winter verbrennen die Menschen in Delhi oftmals Müll, um sich zu wärmen. Hinzu kommt Luftverschmutzung durch Industrie und Autos.

Doha

Eher überraschend wird für viele die Metropole Doha im Emirat Katar sein. Bekannt ist die Metropole für ihre enormen Sommertemperaturen, die sich oftmals der 50 Grad-Grenze nähern. Eine Kombination aus Straßenverkehr, Sand, hoher Luftfeuchtigkeit und wenig Regen sorgt dafür, dass Doha auf der Liste der Städte mit schlechter Luft sehr hoch oben ist.

Kairo

Mit mehr als neun Millionen Einwohnern zählt die ägyptische Hauptstadt ebenfalls zu den Städten mit extrem schlechter Luft. Der enorm dichte Verkehr sorgt insbesondere in Verbindung mit hohen Ozonwerten im Sommer für eine große Belastung der Atemwege. Immerhin sinkt die Ausgabe von bleihaltigem Benzin, so gehen die Werte zumindest prinzipiell zurück.

Abu Dhabi

In der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate stellt sich die Lage ähnlich dar wie in Doha. Gemessen an der Einwohnerzahl ist die Metropole in keiner Weise mit Megastädten wie Delhi und Kairo zu vergleichen. Dennoch sorgen auch hier Hitze, Schwüle, Regenmangel und die Nähe zur Wüste für eine entsprechende Kombination.

Xi’an

Die Hauptstadt der Provinz Shaanxi ist nicht nur bekannt für die weltberühmte Terracotta Armee oder als Wiege der chinesischen Zivilisation. Wie die anderen Metropolen des großen Landes leidet die Stadt unter viel Verkehr und altmodisch geführten Industrie-Anlagen. Sie nimmt daher einen der Spitzenplätze in puncto Feinstaubbelastung ein.

Peking

Regelmäßig in die weltweiten Schlagzeilen schafft es Chinas Hauptstadt Peking. Selbst von „Super-Smog" ist hier immer häufiger die Rede. In 2016 warnten chinesische Forscher, dass Feinstaub zum größten Gesundheitsrisiko und Kostenfaktor der chinesischen Stadtbevölkerung sei. Bekannt ist bereits, dass er Ursache für den Tod eines jeden dritten Chinesen in den hochbelasteten Gebieten wie Peking ist.

Wenn im Winter die Stadt unter einer Smogglocke nahezu verschwindet, ist die Bevölkerung mit gravierenden Einschränkungen konfrontiert: Vor allem Industrieunternehmen und Baustellen schließen, um eine Verbesserung der Situation hervorzurufen. Weiter werden Flüge und Zugverbindungen gestrichen und circa die Hälfte aller Fahrzeuge stillgelegt. Auch Kindergärten und Schulen werden zeitweise geschlossen. Zum einen soll das den Verkehr auf den Straßen reduzieren, aber auch die Bevölkerung vor zu langen Aufenthalten in „stark verschmutzter" oder „gefährlicher" Luft schützen.

Johannesburg

In Südafrika macht die größte Stadt des Landes in Sachen Luftverschmutzung immer wieder von sich reden. Hier sorgt eine ausgeprägte Industrie für sprichwörtlich schlechte Luft. Für eine große Belastung der Umwelt sorgen zudem Schwermetalle und Säuren aus der Goldproduktion.

Sofia

Unter den europäischen Städten nimmt Bulgariens Hauptstadt Sofia einen traurigen Platz in der Liste ein. Die Metropole liegt in einer Art Kessel, was insbesondere im Winter zu hohen Smogwerten beiträgt. Zudem sind Autos oftmals von sehr altem Fabrikat, was die Lage zusätzlich verschlimmert. Nicht zuletzt heizen viele Menschen statt mit Öl oder Gas aus Kostengründen nach wie vor mit Kohle.

Mumbai

Nicht überraschend dürfte dagegen Mumbais Platz in der Aufstellung sein. Auch wenn der öffentliche Nahverkehr dort vergleichsweise gut ausgebaut ist, trägt ein enormer Auto-, Bus- und Rikschaverkehr zu hoher Luftverschmutzung bei. Hinzu kommt eine ausgeprägte Industrie. Diese sorgt zusammen mit der hohen Einwohnerzahl neben Smog auch für schädliche Abwasser und große Mengen von Müll.

Antalya

Nicht zuletzt sind auch die Metropolen der Türkei nicht gerade Vorzeigekandidaten bei der Luftqualität. Ankara und Städte im Osten des Landes dürften viele in dieser Liste erwarten. Eher überraschend ist wahrscheinlich die schlechte Platzierung der Küstenmetropole Antalya, die ja das Tor zur Türkischen Riviera darstellt. Verantwortlich sind dafür unter anderem eines der dichtesten Verkehrsnetze im Land sowie die hohe Anzahl an Busverbindungen in alle Teile des Landes. Auch der rege Schiffsverkehr der Hafenstadt sorgt für große Schadstoff-Ausstöße.

 

 

A3M Mobile Personal Protection GmbH

Mit Sitz in der Universitätsstadt Tübingen sowie Hamburg entwickelt und betreibt die A3M GmbH Frühwarn-, Informations- und Kommunikationssysteme für ein professionelles und effektives Krisenmanagement. Zu den Nutzern des webbasierten Global Monitoring-Tools zählen zum einen die großen Reise-Anbieter Deutschlands, zum anderen eine Vielzahl von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs), aber auch große Firmen sowie Konzerne. Ein erfahrenes Team von Experten bei A3M beobachtet laufend die weltweite Nachrichtenlage und bereitet diese individuell für die Nutzer auf. Dadurch erhalten Reiseanbieter je nach Auftrag ausschließlich Informationen, die für deren spezifische Kunden relevant sind, da sich diese gerade oder in Kürze in entsprechenden Ländern und Regionen aufhalten. KMUs, große Unternehmen und Konzerne nutzen die Informationen, um die maximale Sicherheit für ihre Mitarbeiter auf Reisen zu gewährleisten.

Zu den weltweiten Krisenherden, die A3M beobachtet, zählen zum einen Naturkatastrophen wie Erdbeben, Hurrikans oder Brände, zum anderen politische Unruhen, Großdemonstrationen oder weitere Ereignisse und Zustände, die für Reisende zu einer Gefahr werden können. Bei Endkunden wurde das Unternehmen A3M in der Vergangenheit durch das Tsunami-Frühwarnsystem via SMS bekannt, das in Folge der Flutkatastrophe im Jahr 2004 ins Leben gerufen wurde.

www.global-monitoring.com.

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