Hedy Lamarr-Lecture mit Friedrich Krotz am 19. März über soziale Beziehungen in mediatisierten Gesellschaften

(PresseBox) ( Wien, )
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- Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaften referiert bei der Hedy Lamarr-Lecture in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
- Schwerpunkt der Hedy Lamarr-Lectures 2012: Soziale Netzwerke und ihre Auswirklungen auf gesellschaftliche Kommunikation
- Der Eintritt ist frei, es ist keine Anmeldung erforderlich

Der deutsche Kommunikationswissenschafter, Mathematiker und Soziologe, Friedrich Krotz widmet sich in der ersten Hedy Lamarr-Lecture dieses Jahres den Veränderungen sozialer Beziehungen in unseren mediatisierten Gesellschaften. Social Software à la Facebook oder Xing, Chats, Mobiltelefone, Computerspiele und so genannte para- und pseudosoziale Beziehungen spielen für immer mehr Menschen eine wachsende Rolle. Krotz setzt sich mit der Fragestellung auseinander, welchen Einfluss diese modernen Medien auf die gesellschaftliche Kommunikation haben. Sein Vortrag bildet den Auftakt zu insgesamt vier Vorträgen internationaler ExpertInnen, die sich mit den Auswirkungen von Social Media und sozialen Netzwerken auf Politik, Medien und Gesellschaft auseinandersetzen. Friedrich Krotz, Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Bremen, war ab 1989 als Forscher am Hans-Bredow-Institut in Hamburg tätig und lehrte an den Universitäten Jena, Potsdam und Zürich. Krotz ist Mitglied der International Association of Media and Communication Research (IAMCR) und Vorsitzender der wissenschaftlichen Begleitkommission zum Bund-Länder-finanzierten Modellstudiengang "Europäische Medienwissenschaft".

Die 1. Hedy Lamarr-Lecture 2012 findet am 19. März 2012, um 18:15 Uhr im Theatersaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Sonnenfelsgasse 19, 1010 Wien, statt und wird von Matthias Karmasin, Medienhaus Wien, moderiert. Die Hedy Lamarr-Lectures stehen allen Interessierten offen. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Die Hedy Lamarr-Lectures

Die Hedy Lamarr-Lectures wurden 2010 von der Telekom Austria Group in Zusammenarbeit mit der Österreichische Akademie der Wissenschaften und dem Medienhaus Wien ins Leben gerufen. Mit diesen Lectures widmet sich die Österreichische Akademie der Wissenschaften in ihrer langen Tradition erstmals einem sozialwissenschaftlichen Thema. Ziel ist es, Fragestellungen der aktuellen Forschung auf hohem Niveau und in allgemein verständlicher Form zu präsentieren. Insgesamt umfasst die Vortragsreihe in diesem Jahr vier Lectures, bei denen Vorträge zur Wissensgesellschaft im Fokus stehen. Namensgeberin der Vortragsreihe ist die österreichische Schauspielerin und Erfinderin Hedy Lamarr (1914-2000), ohne deren Frequenzsprungverfahren die heutige Mobilfunktechnik nicht denkbar wäre.

Informationen zu den bisherigen Vorträgen und Aktuelles unter http://www.telekomaustria.com/verantwortung http://twitter.com/@TA_Group

Telekom Austria Group und Medienhaus Wien sind Mit-Initiatoren

Mit-Initiatoren der diesjährigen Lectures sind die Telekom Austria Group und das Medienhaus Wien. Die Telekom Austria Group unterstreicht mit der Unterstützung der Vortragsreihe die hohe Bedeutung, die die Wissensgesellschaft für den Wirtschaftsstandort Österreich und die Wirtschaftsmacht Europa hat.. Die Vortragsreihe ist Teil der Initiative "Wissen schafft! Für die Gesellschaft von morgen. Initiativen der Telekom Austria Group für die Wissensgesellschaft". Das Medienhaus Wien bietet zusätzlich zu den Lectures mit dem "Medienhaus Wien-Diskursbrunch" zusätzliche Kleingruppenveranstaltungen, in denen im Rahmen eines Frühstücks in lockerer Atmosphäre zwischen den Vortragenden und ProfessionalistInnen aus Medien- und Informationsberufen ein Erfahrungsaustausch stattfinden kann (Anfragen und Infos unter www.medienhaus-wien.at).

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)

Die ÖAW ist die führende Trägerin außeruniversitärer anwendungsoffener Grundlagenforschung in Österreich. Sie setzt Impulse, indem sie neue, zukunftweisende Forschungsbereiche aufgreift. Wissenschaftliche Qualität, Innovationspotenzial und Nachhaltigkeit sind die Hauptkriterien für das Forschungsprofil der ÖAW. Derzeit betreibt die ÖAW 640 Forschungseinrichtungen, darunter drei Forschungs-GmbHs, mit rund 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Forschung und Verwaltung.

http://www.oeaw.ac.at

Das Medienhaus Wien

Das Medienhaus Wien wurde 2005 als unabhängige Forschungs- und Weiterbildungsgesellschaft gegründet und bietet praxisorientierte Medienforschung, maßgeschneiderte Qualifizierungskonzepte und konkrete Weiterbildungsmaßnahmen für JournalistInnen. Das Medienhaus Wien erarbeitet Entscheidungsgrundlagen für Unternehmen und Institutionen und veranstaltet Fortbildungsprogramme, Tagungen, Workshops, Seminare und Inhouse-Trainings und ist zudem Spezialist für die Entwicklung von internationalen Curricula für neue Ausbildungs- und Studienangebote im Medienbereich. Mit den "Diskursbrunch"-Begleitveranstaltungen unterstützt das Medienhaus Wien - nach dem Motto "science meets practice" - zudem den direkten Wissenstransfer zwischen ForscherInnen und ProfessionalistInnen im Medienbereich. http://www.medienhaus-wien.at/
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