Ärzte in Brandenburg sind mit Weiterbildung zufrieden

Ergebnisse der Evaluation liegen im Bundesdurchschnitt

(PresseBox) ( Leipzig, )
Die Ergebnisse der deutschlandweiten Evaluation der Weiterbildung liegen vor und geben zum ersten Mal einen Überblick über die ärztliche Weiterbildungssituation in den einzelnen Bundesländern. Insgesamt 944 Mediziner aus Brandenburg beteiligten sich an der Online-Befragung. Mit durchschnittlich der Note 2,5 liegen die brandenburgischen Ergebnisse dabei im bundesweiten Durchschnitt.

In acht Fragekomplexen beurteilten die Ärzte, die gerade ihre Weiterbildung zum Facharzt absolvieren, ihre jeweilige Situation an der Weiterbildungsstätte. Dabei zeigte sich: In sieben Fragestellungen vergaben die jungen Mediziner die gleichen oder sogar bessere Noten als der Durchschnitt. "Gerade die Betriebs- und die Entscheidungskultur wurden von den Ärzten mit 2,07 beziehungsweise 2,08 erfreulich positiv bewertet", erklärte Dr. Udo Wolter, Präsident der Landesärztekammer Brandenburg (LÄKB), während der Kammerversammlung am vergangenen Wochenende.

Trotz guter Bewertung weiß Dr. Wolter, der auch der Vorsitzende des Ausschusses Weiterbildung an der LÄKB ist, um die Schwächen, die die Online-Umfrage ans Licht gebracht hat. "Es haben sich nur 37,84 Prozent der brandenburgischen Ärzte, die ihre Facharzt-Weiterbildung absolvieren, an der Evaluation beteiligt. Damit liegen wir zwar deutschlandweit an dritter Position, aber es zeigt auch, dass wir für die nächste Befragung deutlich mehr junge Mediziner motivieren müssen, an der Umfrage teilzunehmen."

Dipl.-Med. Sigrid Schwark, Vorstandsmitglied der Landesärztekammer, ergänzt: "Die Gründe für die Nichtteilnahme sind sicher verschiedener Art und sollten überdacht werden, denn die Evaluation ist ein wichtiger Schritt im Hinblick auf die Qualitätsüberprüfung und damit zur Optimierung, Verbesserung und Qualitätssicherung auch der Rahmenbedingungen in der Ausbildung. Die vorliegenden Ergebnisse regen zum Nachdenken über den täglichen Alltag in der Aus- und Weiterbildung an."

Evaluation der Weiterbildung:

Insgesamt haben sich fast 30.000 deutsche Ärzte an der Online-Befragung beteiligt, deren Auswertung von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) vorgenommen wurde. Gemeinsam haben die Bundesärztekammer und die Landesärztekammern das Projekt der Evaluation vorgenommen, um die Qualität der Weiterbildung zu sichern und damit auch dem Nachwuchs- und Ärztemangel entgegenzuwirken. Die detaillierten Ergebnisse der brandenburgischen Bewertungen finden Interessierte auf der Internetseite der Landesärztekammer Brandenburg unter www.laekb.de.
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