Mit Sicherheit mehr Aufmerksamkeit

Umrissmarkierungen machen Lkw besser sichtbar

(PresseBox) ( Neuss, )
Etwa ein Drittel aller Lkw-Unfälle auf Deutschlands Autobahnen ereignet sich bei ungünstigen Witterungsbedingungen, Dämmerung und Dunkelheit.

Wesentliche Ursache: die mangelnde Sichtbarkeit von Lkw und Lkw-Anhängern. Durch retroreflektierende Konturmarkierungen könnte dieses Gefahrenpotential einfach und wirkungsvoll eingedämmt werden. Was in weltweit mehr als 20 Ländern bereits schon Vorschrift ist - in Italien seit 2006 sogar mit Nachrüstpflicht - wird mit dem 10. Oktober dieses Jahres auch in Deutschland wirksam.

Bereits heute gibt es in mehr als 20 Ländern weltweit Vorschriften, die die retroreflektierende Markierung von Lastwagen und Anhängern zur Pflicht machen. In Deutschland sind diese Konturmarkierungen seit Jahren erlaubt. Ab dem 10. Oktober 2007 sind sie für neue Typen von Nutzfahrzeugen über 7,5 t Gesamtgewicht Pflicht, wenn sie nach der UN ECE Regelung Nr. 48 zugelassen sind - und das aus gutem Grund: Streifen aus retroreflektierender Folie machen die Umrisse des Lastwagens im Scheinwerferlicht schon von weitem sichtbar.

Lkw früher erkennen: Weniger Unfälle, sinkende Kosten
Ein Lkw mit Konturmarkierung hebt sich auf nächtlicher Autobahn deutlich von den übrigen Verkehrsteilnehmern ab und ist etwa zwei bis drei Sekunden früher wahrzunehmen und als Lastwagen erkennbar. Auf diese Weise führt die Markierung zu einer verbesserten Einschätzung von Abstand und Geschwindigkeit.

Ein wichtiges Plus in punkto Sicherheit, denn etwa ein Drittel aller Lkw-Unfälle ereignen sich bei Dunkelheit und Dämmerung. Hinzu kommt, dass Unfälle mit Lkw-Beteiligung stets überproportional schwer sind. Untersuchungen aus den USA belegen, dass sich die Unfallzahlen mithilfe retroreflektierender Markierungen um bis zu 29 Prozent verringern lassen. Vergleichende Untersuchungen der TU Darmstadt von Unfällen nicht markierter Lkw mit Unfällen von Lkw, die mit Konturmarkierungen ausgerüstet waren, ergaben eine Unfallrate von 30:1; d. h. auf 30 Unfälle von unmarkierten Fahrzeugen kam nur einer mit einem markierten Lkw. Nicht zu unterschätzen ist die Markierung auch als Kenntlichmachung eines am Seitenstreifen oder Straßenrand stehenden Lastwagens - für den Fuhrpark eine zugleich preiswerte Maßnahme zur Eigensicherung der Fahrzeuge.

Retroreflexion für mehr Sichtbarkeit
Bei den für die Konturmarkierung eingesetzten retroreflektierenden Folien sorgen Mikroprismen dafür, dass die auftreffenden Lichtstrahlen im gleichen Winkel wieder zu ihrer Quelle zurücktransportiert werden. Die nach diesem Prinzip funktionierenden Reflexfolien des Multi-Technologieunternehmens 3M sind bereits seit vielen Jahren erfolgreich in der Verkehrsbeschilderung im Einsatz. Die mikroprismatischen Folien für die Lkw-Markierung 3M Diamond Grade 983 und 987 haben einen hohen Reflexionswert und sind auch bei Nässe und aus ungünstigem Winkel sehr gut sichtbar. Als selbstklebendes Rollenmaterial für Festaufbauten beziehungsweise Planenaufbauten lässt sich die Markierung einfach verarbeiten, leicht anbringen und ist bei normaler Beanspruchung mindestens acht Jahre haltbar.

Reflektierende Werbung
Reflektierende Folien bieten nicht nur Sicherheit, sondern verwandeln die Fahrzeuge auch in attraktive Werbeträger. "Da klassische Werbeformen auf Autobahnen verboten sind, garantiert Lkw-Werbung eine weitgehende Alleinstellung, die für beste Leistungswerte bezüglich Reichweite und Motiverinnerung steht", so Achim Erbslöh, Geschäftsführer der POSTERmobil GmbH Frankfurt. Auf den Seitenflächen der Lkw aufgebrachte Werbemotive - ausschließlich innerhalb einer Konturmarkierung - haben einen hohen Erinnerungswert und sorgen für eindrucksvolle Blickkontakte.

Besonders interessant ist retroreflektierende Werbung auf dem Fahrzeugheck, die derzeit nur mit einer Ausnahmegenehmigung erlaubt ist. Diese wird erteilt im Rahmen einer Studie, die derzeit von Dr.-Ing. Helmut Frank von der Firma Mechatronic AG in Darmstadt durchgeführt wird. Erste Ergebnisse zeigen, dass reflektierende Werbung am Heck zur Verkehrssicherheit beitragen kann und den Autofahrer nicht - wie befürchtet - eher vom Straßenverkehr ablenkt.

3M hat speziell für die retroreflektierende Werbung auf Lkw zugelassene Folienvarianten entwickelt. Der Digitaldruck in Form von Scotchprint Grafiken erlaubt die Produktion fotorealistischer Motive selbst in kleinen Auflagen. Die retroreflektierenden Werbebotschaften leuchten, wenn sie vom Scheinwerferlicht anderer Fahrzeuge angestrahlt werden. Studien zufolge wird diese Art der Werbung als besonders auffallend und effektiv wahrgenommen. Lkw-Werbung kommt beim Betrachter aber nicht nur gut an, sie hat im Vergleich mit anderen Werbeträgern auch Vorteile im Hinblick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis.
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