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Pressemitteilung BoxID: 101716 (3M Deutschland GmbH)
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40 Jahre 3M Littmann Stethoskop

Das 3M Littmann Stethoskop - eines der weltweit meistgenutzten Instrumente zur Auskultation - feiert seinen 40. Geburtstag.

(PresseBox) (Neuss, ) Das 3M Littmann Elektronische Stethoskop Modell 3000 mit Umgebungsgeräuschunterdrückung

3M Littmann Stethoskope gibt es in zehn verschiedenen Modellen und ebenso vielen Farben. Sie zeichnen sich durch eine herausragende akustische Qualität aus, die eine besonders präzise Diagnostik ermöglicht.

Stethoskope gibt es seit nahezu 200 Jahren, aber erst die Littmann Stethoskope haben für eine Revolution auf dem Gebiet der Auskultation gesorgt. Vor 40 Jahren präsentierte Dr. David Littmann der Welt das erste Doppelkopf-Stethoskop, das die Grundlage für die meisten der heute gängigen Stethoskope bildet.

Ende 2005 führte 3M das 3M Littmann Elektronische Stethoskop Modell 3000 ein. Bis dato waren Umgebungsgeräusche ein permanentes Problem bei der Auskultation, da mit einer Klangverstärkung jedes Geräusch im Raum verstärkt wird. Das Littmann Modell 3000 hingegen eliminiert mit seiner Technik der "Ambient Noise Reduction" störende Umgebungsgeräusche. So werden für die Diagnostik relevante Körpertöne erfasst, die bei anderen Stethoskopen in Umgebungsgeräuschen untergehen könnten. Bei der Produktentwicklung arbeitet 3M stets eng mit Kardiologen und anderen medizinischen Fachkräften zusammen.

Historie

- Bis 1819 Ärzte legen ihr Ohr direkt auf die Patientenbrust
- 1819 René Laënnec entwickelt das erste Stethoskop - ein Zylinder mit rund 30 cm Durchmesser aus Holz und Messing
- 1843 George Cammann entwickelt das erste flexible, binaurale Stethoskop. Der Arzt kann nun mit beiden Ohren gleichzeitig abhören
- 1855 Das Stethoskop von Cammann erhält mit einem großen Bruststück aus Ebenholz und Ohrstöpseln aus Elfenbein mehr Eleganz. Die flexiblen Schläuche werden mit Samt umhüllt.
- 1890 Weitere Verbesserungen folgen. Zum Beispiel hat das Stethoskop nun aus Klanggründen eine Stahlfeder zwischen den Metall-Ohrbügeln.
- 1963 Dr. David Littmann erfindet das erste "Kombinationsstethoskop". Es hat ein Doppelkopf-Bruststück mit einem Trichter auf der einen und einer Membran auf der anderen Seite. Damit lassen sich nun hoch- und niedrigfrequente Töne besser abhören
- 1967 3M übernimmt die von Dr. Littmann gegründete Firma Cardiosonics Inc. Littmann stellt sein klinisches Know-how weiter in den Dienst von 3M.
- 1970er-Jahre Neue Modelle sorgen für eine Weiterentwicklung der 3M Littmann Produktlinie, darunter z. B. ein Spezialstethoskop für Pflegepersonal, ein Kinderstethoskop, Krankenhaus-Stethoskope mit unverkennbarem rotem Schlauchsystem und ein Kardiologie-Stethoskop mit revolutionärem einteiligem Schlauchsystem und weichen, perfekt sitzenden Ohrstöpseln.
- 1980er-Jahre Das Produktangebot wird durch neue Schlauchfarben und nützliche Eigenschaften wie Ränder aus kältefreiem Material und anatomisch angepasste Ohrbügel erweitert.
- 1999 3M führt das erste 3M Littmann Elektronische Stethoskop ein. Das Bruststück ist mit einem Mikrofon und effizienten Verstärkern ausgestattet, um das Abhören von normalen und schwer zu erfassenden Tönen zu erleichtern. Damit gelingt die wichtigste Weiterentwicklung des Stethoskops im 20. Jahrhundert.
- 2005 Mit dem 3M Littmann Elektronischen Stethoskop Modell 3000 bringt 3M die nächste Generation der elektronischen Stethoskope auf den Markt. Es bietet eine bis zu 18-fache Verstärkung gegenüber herkömmlichen akustischen Stethoskopen. Und ist mit einer innovativen Technik ausgestattet, um Umgebungsgeräusche zu reduzieren. Dadurch lassen sich auch seine feine Töne erfassen, die bei anderen Stethoskopen verloren gehen.
- 2006 Das 3M Littmann Elektronische Stethoskop Modell 4100WS wird zum erfolgreichen Instrument der Telemedizin. Software zeichnet Töne zur Analyse auf und speichert diese in digitalen Klangdateien zwecks Überprüfung durch medizinische Spezialisten - auch wenn diese sich an unterschiedlichen Orten der Welt befinden.
- April 2007 3M Littmann Stethoskope haben Grund zum Feiern: 40 Jahre Marktführerschaft auf dem Gebiet der Auskultationstechnik.

Wer war Dr. Littmann?

David Littmann (1906-1981) absolvierte ein Studium der inneren Medizin an der Tufts University in Medford, Massachussetts, USA, wo er 1929 seinen Abschluss machte. Er arbeitete zunächst zehn Jahre in einer privaten Praxis und diente während des 2. Weltkriegs im medizinischen Korps der US-Armee, bevor er als Professor und Kardiologe an die Harvard Medical School ging. In der Welt der Medizin wurde Dr. Littmann als "unverbesserlicher Tüftler" bekannt. Sein "Idealstethoskop" beschrieb er seinen Kollegen 1961 in der November-Ausgabe der Fachzeitschrift Journal of the American Medical Association. Zwei Jahre später ließ er sich ein revolutionäres neues Stethoskop patentieren. 1967 übernahm 3M die Firma Cardiosonics Inc., die von Dr. Littmann in Cambridge, Massachussetts, USA, gegründet wurde. Er war weiterhin für 3M als Berater tätig und etablierte sich als weltweit anerkannte Autorität im Bereich der Auskultation.