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Pressemitteilung BoxID: 375227 (2b AHEAD ThinkTank GmbH)
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Das Rulebreaker-Manifest: Märkte erobern durch gezielte Regelbrüche

Neues Management-Strategie-Buch

(PresseBox) (Leipzig, ) Im neuen Strategiebuch "Rulebreaker - Wie Menschen denken, deren Ideen die Welt verändern" zeigt der Leiter des 2b AHEAD ThinkTanks Sven Gábor Jánszky, dass neue Märkte durch bewusste Regelbrüche erobert werden. Es ist die Anti-These zur modernistischen Blue Ocean Strategy. Statt der Mär konkurrenzloser Märkte nachzuhängen, sollten Unternehmen eigene Piraten-Abteilungen gründen, ihre eigenen Geschäftsmodelle angreifen und mit den Prinzipien des herkömmlichen Excel-Managements brechen. Die Autoren erklären die Regeln des Regelbruchs und wie Sie jene noch uneroberten Märkte erkennen, die für den nächsten Regelbruch bereit sind.

Wie können Unternehmen und Konzerne zu Rulebreakern werden? Wie können sie neue Märkte erobern und ganzen Branchen neue Geschäftsmodelle diktieren? Der Chefstratege des 2b AHEAD ThinkTanks Sven Gábor Jánszky und der ehemalige Innovations-Chef von Siemens Com Stefan Jenzowsky räumen auf mit den unzähligen Managementtheorien, die doch nur geeignet sind marginale Innovationen hervorzubringen. Stattdessen haben sie in den vergangenen Jahren die zehn interessantesten deutschsprachigen Rulebreaker verschiedener Branchen beobachtet und persönlich mit ihnen über ihre Strategien diskutiert.

In ihrem neuen Strategiebuch "Rulebreaker - Wie Menschen denken, deren Ideen die Welt verändern" beschreiben Jánszky und Jenzowsky, wie Unternehmen und Konzerne tatsächlich die Strategien dieser Regelbrecher für sich nutzen können. Statt des beliebten Bildes, die CEOs von Großunternehmen als Kapitäne eines Supertankers darzustellen, der groß und schwerfällig, nicht reaktionsschnell und nicht agil ist, empfehlen die Autoren einen Perspektivwechsel. "Wer sagt, dass Sie Tankerkapitän sind?" fragen sie. "Was wäre, wenn Sie stattdessen Flottenadmiral wären? Hätten Sie dann nicht neben ihren großen Tankern auch noch kleine Schnellboote, an deren Bord Piraten in Ihrem Auftrag segeln könnten?"

Die Anti-These zur "Blue Ocean Strategy" in den "Regeln des Regelbruchs"

Zwar kündigen die Autoren in ihrer Einleitung an, der Vielzahl der existierenden Innovationstheorien keine neue hinzufügen zu wollen. Doch am Ende der 384 Seiten haben sie dann doch mit den modernistischen Theorien der "Blue Ocean" & Co aufgeräumt. Denn bei keinem ihrer Markteroberer spielte eine Managementtheorie auch nur die kleinste Rolle. Im Gegenteil! Während in der modernen Managementlehre die Mär der angeblich konkurrenzlosen blauen Ozeane gepredigt wird, beschreiben Jánszky und Jenzowsky ihre Rulebreaker als Piraten, die mit offenem Visier und Lust am Kampf in die Märkte des Establishments einbrechen. Statt immer neuer Theorien und Prozesse brauchen Unternehmen und Konzerne also besondere Menschen: Rulebreaker, die bewusst die Grundregeln ihrer Branche brechen und ihren Regelbruch gegen alle Widerstände durchsetzen.

Die Autoren beschreiben eine Piraten-Strategie auch für Großunternehmen. Auch diese können jene "Regeln des Regelbruchs" nutzen, die Janszky und Jenzowsky aus den Rulebreaking-Strategien ihrer Protagonisten ableiten. Diese verhalten sich hinsichtlich eines zentralen Grundprinzips genau konträr zur Blue Ocean Lehrmeinung. Diese postuliert, dass die Unterscheidung von besonders innovativen und weniger innovativen Unternehmen eine Sache eines speziellen "strategischen Vorgehens" sei, bewusst der Konkurrenz auszuweichen und konkurrenzlosen "Blauen Ozeane" zu suchen. "Doch Rulebreaker weichen der Konkurrenz nicht aus! Sie tun genau das Gegenteil! Sie gehen vielmehr frontal auf die Konkurrenten zu, wissend, dass sie das Geschäftsmodell der Konkurrenz empfindlich treffen werden", so Jánszky. Stattdessen greifen sie das Establishment in einem existierenden Markt an - mit offenem Visier, für jedermann sichtbar. Rulebreaker brauchen diese Konkurrenz zur kreativen Zerstörung, sie brauchen ein Feindbild, gegen das sie arbeiten können. Dieses Feindbild kann sogar die eigene Firma sein!

"Vergessen Sie die Mär von den Blue Oceans, den neuen Märkten ohne Konkurrenz," erläutert Jánszky. "Diese konkurrenzlosen blauen Ozeane gibt es nicht. Es ist eine schöne Vorstellung, die unsere Angst vor harten Auseinandersetzungen um die Märkte der Zukunft in Watte packt und eine Markteroberung als Spazierfahrt auf ruhiger See darstellt."

Zehn Signale für Ihre Zukunftsmodelle: So erkennen Sie uneroberte Märkte!

Doch die Autoren bleiben nicht bei der Beschreibung der Regeln des Regelbruchs stehen. Anhand ihrer Analysen zeigen Janszky und Jenzowsky zudem Muster von Branchenkonstellationen auf, die geradezu nach künftigen Regelbrüchen verlangen. Zehn Signale gäbe es dafür, so die Autoren, an denen Manager in ihren Branchen uneroberte Märkte erkennen können. Darunter sind konkrete Branchenbeobachtungen wie "Hohe Margen und Fettschichten bei Dienstleistern" und "Emotionslose Lieferanten-Abnehmer-Verhältnisse in Commodity-Märkten" aber auch Geschäftsmodellanalysen wie "Provisionsmärkte vs. Honorarmärkte" und "Märkte die auf asymmetrischer Informationsverteilung basieren". Sie alle sind ausführlich als Strategieempfehlungen beschrieben.

Für ThinkTank-Leiter und Autor Sven Gábor Jánszky ist sein neues Buch eine Anleitung zum Besser-Machen, zum Grenz-Überschreiten und zum Welt-Verändern. Wer sich auf die Suche danach begibt, hat bereits begonnen zu denken, wie jene Rulebreaker, denen die größten Markteroberungen unserer Wirtschaft gelungen sind.

Details:

Sven Gábor Jánszky, Stefan A. Jenzowsky
Rulebreaker: Wie Menschen denken, deren Ideen die Welt verändern
Goldegg Verlag Wien, 2010
Gebundene Ausgabe, 384 Seiten
ISBN: 978-3902729095
Preis: 24,22 Euro (Deutschland)