Wasserschäden im Holzbau
Ziel
Mit der steigenden Anzahl von Holzbauten nimmt auch das Risiko von Wasserschäden zu. Besonders im Holzneubau entstehen durch neue Materialien, mehrschichtige Konstruktionen und die Vielzahl der beteiligten Akteure neue Herausforderungen bei der Schadensermittlung und Sanierung. Das Seminar sensibilisiert die Teilnehmer für die Problematik von Wasserschäden im Holzbau und deren Folgen. Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden verschiedene Schadensursachen, geeignete Erstmaßnahmen, Probenahmetechniken und Sanierungsmöglichkeiten vorgestellt. Ein besonderer Fokus liegt auf den Herausforderungen bei Ortsterminen, insbesondere durch neue Bauweisen. Anhand von Bildern werden typische Fallstricke veranschaulicht. Die Schadenbeurteilung erfolgt aus unterschiedlichen Blickwinkeln, um fundierte Lösungsstrategien zu vermitteln.
Aus dem Inhalt
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Holzbau in Deutschland
- Nachhaltigkeit durch Sanierungsfähigkeit
Typische Schadenursachen
Neue Bauweisen und Wasserschäden – Fallbeispiele
Besonderheiten von Furnierschichtholz aus Buche
Holzschutz vs. Baubiologie
Schimmel: Erkennen und Bewerten
Fäkalwasserschäden – besondere Herausforderungen
Der Ortstermin: Bauteilöffnungen, Feuchtemessung & Fallstricke
Eigenschutz und Erstmaßnahmen
Wasserschäden und ihre Folgen – Bilddokumentation
Sanierung: Schadbild, Schadensart & Wirtschaftlichkeit
Sinnvolle Beprobung – wann und wie?
Claudia Essig, M.A. Architektur
Geprüfte Sachverständige für Holzschutz (EIPOS), Sachverständige für Gebäudeschadstoffe und Innenraumhygiene, Fachplanerin Schimmel- und Feuchteschäden (EIPOS), Gielisch Institut für Analyse GmbH, Düsseldorf
Abschluss
EIPOS-Teilnahmebescheinigung