Sachnachträge bei öffentlichen Bauprojekten
Ziel der Weiterbildung
Ziel des Seminars ist es, die wesentlichen Elemente der Gestaltung von Sachnachträgen bei öffentlichen Bauprojekten sowie ihre Grenzen kennen und anwenden zu lernen. Dies sowohl für deren Erstellung als auch der darauf anschließenden Prüfung:
Von der Ur- und Umlagekalkulation der VHB Formblätter (EFB 221-223) bis hin zu baubetrieblichen Berechnungsmethoden, welche sich mit den sog. „tatsächlich erforderlichen Kosten“ gem. § 650c BGB von der Preisermittlung gem. VOB und der sog. Korbion’schen Formel („guter Preis bleibt guter Preis, schlechter Preis bleibt schlechter Preis“) unterscheidet und sowohl in der Erstellung als auch Prüfung Spielräume zulässt.
Weitere Ziele der Weiterbildung:
- Ausschreibungsunterlagen und Urkalkulation mit Blick auf Nachtragsgestaltung lesen und steuern lernen
- Anforderungen öffentlicher Auftraggeber im Einklang mit den Bestimmungen aus § 650c BGB sowie den Bestimmungen der VOB kennen
- Nachträge aufgrund geänderter und zusätzlicher Leistungen (Sachnachträge) revisionssicher aufstellen bzw. prüfen
Das Seminar ist gemäß der Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer Baden-Württemberg und der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau anerkannt.
Das Seminar ist gemäß der Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen mit 8 Unterrichtseinheiten anerkannt.
Diese Veranstaltung wird von der Architektenkammer Baden-Württemberg als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 8 Unterrichtsstunden für Mitglieder und Architekten/Stadtplaner im Praktikum für alle Fachrichtungen anerkannt.