Metallographische Untersuchungsmethoden, Teil C – mit Übungen
Die Metallografie ist ein besonderes Verfahren der Werkstoffprüfung und eine unverzichtbare Methode für die quantitative und qualitative Gefügebeurteilung und damit zur Überprüfung der geforderten Eigenschaften von Werkstoffen und Bauteilen.
Metallographische Untersuchungen und die Bewertung der Befunde stellen daher bei der Herstellung, beim Betrieb von Bauteilen und im Schadens- bzw. Garantiefall ein unentbehrliches Element der Qualitätssicherung dar. Für ein erfolgreiches metallographisches Arbeiten sind besondere Kenntnisse über die Herstellung von Schliffen sowie über die werkstoffkundlichen Zusammenhänge des Gefüges mit den Werkstoffeigenschaften, der Herstellung von Bauteilen bzw. dem Schädigungsverhalten notwendig.
Kenntnisse und Fähigkeiten bei der Durchführung von metallographischen Arbeiten und Analysen werden vermittelt und die praktische Kompetenz bei der Darstellung und Bewertung von Gefügebefunden wird vertieft.
In Teil A werden metallographisches Grundwissen und Handfertigkeiten in Verbindung mit werkstoffkundlichen Grundlagen angeboten.
In Teil B erfolgt eine praxisorientierte Vertiefung der Zusammenhänge zwischen Gefüge und Eigenschaften technisch relevanter Werkstoffe im Hinblick auf Werkstoffbeurteilung und Qualitätssicherung.
In Teil C werden aufbauend auf die Kurse A und B erweiterte Möglichkeiten der Gefügebetrachtung und Gefügeinterpretation sowie spezifische Anwendungen behandelt. Es erfolgt eine Erweiterung der Kenntnisse auf spezifische Anwendungen (Wärmebehandlung, Schweißverbindungen, Schadensanalyse, additiv gefertigte Bauteile und Fehlerbewertung) und hochauflösende metallographische Gefüge-, Schadens- und Strukturuntersuchungen mittels Metallographie und Rasterelektronenmikroskopie.