Holz-Betonverbunddecken: Vor- und Nachteile der Hybridbauweise
Webcode: UDS363
Ziel
Holz-Betonverbunddecken sind leicht, tragfähig und verfügen über ein gutes Schwingungsverhalten. So lassen sich große Deckenspannweiten mit relativ geringem Eigengewicht realisieren. Die Bauweise ist damit unter Anderem ideal für den Einsatz in Aufstockungen von Gebäuden. Aber auch bei reinen Neubauten kommen HBV-Decken zum Einsatz.
In dem Seminar werden HBV-Decken mit Massivholzelementen und Kerven als Schubverbindungsmittel behandelt. Die Planung und Ausführung von Holz-Beton-Verbundbauarten sind derzeit noch nicht technisch geregelt. Dennoch können HBV-Decken mit Kerven bereits jetzt ohne Zustimmung im Einzelfall geplant werden.
Es werden die Vor- und Nachteile der Bauweise, die Konstruktion, das Tragwerkverhalten, und die Ausführung besprochen. Zudem wird eine Decke innerhalb eines Beispiels mit Hilfe eines Stabwerksprogramms bemessen. Zuletzt werden realisierte Vorhaben vorgetragen und es werden mögliche Fehlerquellen angesprochen.
Zielgruppe
Architekten und Ingenieure der Fachrichtung Bauwesen aus Planung, Statik und Konstruktion, Bauausführung sowie -überwachung
Aus dem Inhalt
- Beschreibung möglicher Konstruktionsarten und Schubverbindungsmittel
- Einsatzmöglichkeiten
- Vor- und Nachteile
- Tragwirkung und Bemessung der HBV-Decken
- Holzschutz
- Brandschutz
- Erfahrungen mit durchgeführten Projekten
- Beispielaufgabe mit dem Stabwerksprogramm Dlubal RFEM
Meinhard Dultz
Tragwerksplaner in der Denkmalpflege (Propstei Johannesberg), Sachkundiger Planer Betoninstandhaltung, Fachbereichsleiter Bauen im Bestand KFP Ingenieure GmbH Hamburg
Abschluss
EIPOS-Teilnahmebescheinigung