DIN 4095-1: Wassereinwirkungen fundiert bestimmen
Mit der im Juni 2026 erschienenen, neuen DIN 4095-1 wurden die Regelungen zur Bestimmung von Wassereinwirkungen auf erdberührte Bauteile grundlegend neu geordnet. Für Baugrundgutachter und Planer stellt sich damit die Frage, wie die Einwirkungen aus Grundwasser, Sickerwasser und Stauwasser künftig fachlich richtig bewertet und im geotechnischen Bericht dargestellt werden.
Die neue Norm berücksichtigt geohydraulische Randbedingungen deutlich differenzierter als bisher.
Eine fachlich fundierte Bestimmung der Einwirkungen aus Wasser im Baugrund auf erdberührte Bauteile schafft belastbare Grundlagen für die Tragwerksplanung sowie für die Planung von wasserundurchlässigen Bauteilen aus Beton und von Bauwerksabdichtungen. Sie kann dazu beitragen, unnötig konservative Annahmen zu vermeiden und technische sowie wirtschaftliche Entscheidungen besser abzusichern.