Digitalisierung in der Energietechnik
Ziel
Die Digitalisierung ist ein wichtiger Baustein zur Umsetzung einer effizienten, energetischen Versorgung, da mehr und mehr Anlagen den dezentralen Systemen zugeordnet werden können. Grundsätzlich ist eine Tendenz zu kleineren energetischen Versorgungssystemen festzustellen.
Im Rahmen der eintägigen Lehrveranstaltung sollen die Grundlagen der Datenübertragung aus dezentralen Systemen erläutert werden. Im ersten Teil der Lehrveranstaltung werden die Randbedingungen aus den Energiemärkten für thermische, gastechnische und elektrische Anlagen besprochen. Anschließend erfolgt eine Erläuterung der wichtigsten Übertragungstechnologien (Leitung / Funk) und deren Vor- und Nachteile. Im dritten Teil werden Übertragungsmodelle (OSI-Modell) erläutert, bevor Anwendungsbeispiele besprochen werden. Abgerundet wird die Lehrveranstaltung durch die Typisierung von Cloud-Datenverarbeitungssystemen für unterschiedliche Use Cases aus der thermischen und elektrischen Energietechnik. In Einzelteilen wird auch auf die Datenanalyse mittels KI-Clusteringverfahren eingegangen.
Aus dem Inhalt
- Einführung
- Energiemärkte / Datenübertragung / Funk- und leitungsgebundene Verfahren / Datenprotokolle
- Typisierung von Cloud-Datenverarbeitungssystemen
- Datenanalyse / Sicherheit und Resilienz
Prof. Dr.-Ing. habil. Joachim Seifert
Dr.-Ing. Paul Seidel
Professur für Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung, Technische Universität Dresden
Abschluss
EIPOS-Teilnahmebescheinigung