Bauwerksdiagnostik – Feuchtemessung in Neubau und Bestand
Die überwiegende Anzahl von Schäden an Gebäuden ist direkt oder indirekt auf das Einwirken von Wasser zurückzuführen. Sei es durch Wasser von außen (Dach, Fassade), von unten (erdberührte Bauteile) oder von innen (Leckagen, Undichtigkeiten, überhöhte Luftfeuchte, zu hohe Baufeuchte, bauphysikalische Fehler). In allen Fällen ist Eile geboten, die Schadensursache festzustellen, das Schadensausmaß zu erfassen und alle durchfeuchteten Baustoffe zu bewerten, um weitere Folgeschäden zu vermeiden und geeignete Trocknungs- und Instandsetzungsmethoden festzulegen.
Die Feststellung des Feuchtezustands von Bauteilen und Baustoffen ist aber nicht nur erforderlich bei der Schadensanalyse, sondern auch zur Beurteilung der Belegreife von Estrichen und Beton oder zur Langzeit-Überwachung von Änderungen des Feuchtezustands von Baustoffen bzw. Bauteilen vor oder nach baulichen Maßnahmen (Feuchte-Monitoring).