Zwick erweitert das Angebot für Prüfungen in der Medizintechnik

Seminar bei Zwick zum Thema Prüftechnik in der Medizintechnik

(PresseBox) (Ulm, ) Die Medizintechnik hat bei Zwick neben der Materialprüfung in der Metall- und Kunststoffindustrie zunehmend an Bedeutung gewonnen. Allein in den letzten vier Jahren hat sich der Auftragseingang in diesem Bereich verdoppelt.

Am 22.07.2009 veranstaltet Zwick ein Symposium zum Thema "Prüfungen in der Medizintechnik". Rund 50 Fachleute aus Forschung und Industrie trafen sich in Ulm, um sich über die neuesten Entwicklungen, Trends und Prüfmethoden zu informieren. Für die Veranstaltung konnten kompetente Gastredner gewonnen werden.

Dr. Stefan Döbele vom Klinikum Rechts der Isar der TU München stellte eine biomechanische Studie zur Erfassung von Mikrofrakturbewegungen vor. Wie eine Zementverstärkung die Haltekraft von Pedikelschrauben in osteoporotischen Wirbelkörpern beeinflusst, erläuterte Dipl-Ing. ETH Yannick Loosli (RMS Foundation, CH Bettlach) in seinem Vortrag. Die Prüfungen von chirurgischen Nähten, Stents und eines vollimplantierbaren Kunstherzens wurden von Dipl-Ing. Thomas Finocciaro vom Helmholtz-Institut für Angewandte Medizintechnik der RWTH Aachen dargestellt. PD Dr. Annette Kettler (SpineServ, Ulm) referierte über statische und dynamische Testverfahren in der Biomechanik und der Implantatprüfung.

Am Nachmittag standen verschiedene Workshops auf dem Programm, bei dem die Prüfspezialisten von Zwick verschiedene Anwendungen, Methoden und Neuentwicklungen demonstrierten.

Stets stehen bei den Prüflösungen in Forschung, Entwicklung, Produktion, Verpackung und Qualitätssicherung die individuellen Anforderungen im Mittelpunkt. Der größte Teil aller installierten Prüfsysteme in dieser Branche werden kundenspezifisch entwickelt.

An vielen Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen wird weltweit an medizintechnischen Aufgaben geforscht. Hierfür liefert der schwäbische Prüfmaschinenhersteller maßgeschneiderten Lösungen, z.B. unterstützt eine Zwick Prüfmaschine Forscher bei der Entwicklung von Silikonmaterial für komplexe Weichkörperroboter an der Tufts Universität in den USA.

Neben der Ausrüstung von Prüf- und Forschungslaboren der Universitäten werden Zwick Prüfmaschinen auch in der Produktion integriert, um hier eine In-Prozess Kontrolle zu ermöglichen. Zusätzlich lassen sich die Prüfvorrichtungen auch mit automatischen Probenzuführsystemen kombinieren. Durch den modularen Aufbau ist eine Erweiterung für neue Aufgaben problemlos möglich.

Ergänzend bietet der Hersteller umfangreiche Serviceleistungen wie z.B. Unterstützung bei der Validierung von Prüfsystemen in Form einer umfassenden Qualifizierungsdokumentation (DQ/IQ/OQ) und der anschließenden Durchführung vor Ort. Darüber hinaus ist Zwick für die Kalibrierung nach DKD akkreditiert, berät bei anstehenden Modernisierungen und Nachrüstungen und bietet Auftragsprüfungen an.

Ein neuer Katalog gibt einen Überblick über die Prüfmöglichkeiten in der Medizintechnik. Er kann kostenlos angefordert werden unter info@zwickroell.eu.

Zwick GmbH & Co. KG

Kunden der Zwick Roell Gruppe profitieren von über 150 Jahren Erfahrung in der Material- und Bauteilprüfung. Zwick ist weltweit führend in der statischen Prüfung und verzeichnet zurzeit ein signifikantes Wachstum bei dynamischen Prüfsystemen. Das Familienunternehmen liefert mit innovativen Produktentwicklungen, einer umfangreichen Angebotspalette und einem weltweiten Service maßgeschneiderte Lösungen für höchste Anforderungen - sowohl in Forschung und Entwicklung als auch in der Qualitätssicherung von mehr als 20 Branchen. Mit rund 960 Mitarbeitern, einem Produktionsstandort in Ulm, weiteren Hauptsitzen in Atlanta, Georgia USA und Singapur sowie weltweiten Vertretungen in 56 Ländern, garantiert der Markenname Zwick höchste Produkt- und Servicequalität. Weitere Informationen auf www.zwick.de

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