Region wirbt bei zukünftigen Fachkräften

Offenheit der Unternehmen begeistert angehende Ingenieure

(PresseBox) (Heilbronn-Franken, ) Jetzt haben sie Audi, den Ingenieurdienstleister csi und das traditionsreiche Heilbronner Familienunternehmen Marbach noch als Studenten unter die Lupe genommen. Schon bald werden die Wirtschafts- und Maschinenbauingenieure aus Stralsund in diesen Bereichen ihre Arbeitsstellen suchen. Die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) ermöglichte ihnen schon mal einen Einblick in die dynamische Region Heilbronn-Franken. Beeindruckt waren die jungen Menschen vor allem von der Offenheit der Unternehmer und der Dichte von Unternehmen im Raum Heilbronn.

Weil die regionalen Unternehmen einen Fachkräftemangel beklagen, bemüht sich die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) sehr intensiv darum, qualifizierte Absolventen für die Region Heilbronn-Franken und deren weltweit erfolgreiche Unternehmen zu begeistern. Präsentationen an Hochschulen, Einladungen zu Exkursionen, die Beteiligung an Jobmessen und enge Beziehungen zu den Professoren stehen im Mittelpunkt der Aktivitäten. Bereits zum vierten Mal nahm eine Stralsunder Gruppe den langen Weg von der Ostsee an den Neckar auf sich, um die Region Heilbronn-Franken zu besuchen.

Heute geht der Wettbewerb vor allem um die Fachkräfte

„Der Wettbewerb der Regionen und Kommunen um Unternehmensansiedlungen geht heute nicht mehr nur um die Lage und den Preis. Längst ist das Human Capital zu einem der wichtigsten Standortfaktoren geworden“, betont Steffen Schoch, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF).

Die angehenden Wirtschaftsingenieure und Maschinenbauer zeigten sich mitsamt ihren Professoren beeindruckt von der Dichte der Unternehmen in der Region. „So viele Unternehmen wie wir auf der Fahrt zwischen Neckarsulm und Heilbronn gesehen haben, gibt es in ganz Mecklenburg-Vorpommern nicht“, konstatierte einer der mitreisenden Studenten.

Bedeutender, innovativer und zukunftsorientierter Wirtschaftsstandort

Start der Besichtigungstour war beim Neckarsulmer Ingenieurdienstleister csi Entwicklungstechnik. „Neckarsulm ist mit seinen europa- und weltweit agierenden Unternehmen ein bedeutender, innovativer und zukunftsorientierter Wirtschaftsstandort im Bundesland Baden-Württemberg, eine Stadt mit hervorragender Infrastruktur und eine Stadt mit hoher Lebensqualität“, betonte csi-Geschäftsführer Kai Kisseberth, der die Studenten höchstpersönlich durch das Unternehmen führte. „Bedeutende Automobilhersteller und zahlreiche Systemlieferanten vertrauen auf unser Know-how bei der Entwicklung kompletter Module im Interieur und Exterieur“, so Kisseberth weiter. csi arbeitet vor allem für Audi, BMW und Daimler sowie deren Systemzulieferer.

Hier kennt der Chef die Mitarbeiter noch persönlich

Dass sich ein Unternehmen mit 1.400 Mitarbeitern zum Mittelstand zählt und die Mitarbeiter den Chef persönlich kennen – und umgekehrt -, war die erste große Überraschung beim Besuch des Werkzeugbauers Marbach in Heilbronn. Dass das Heilbronner Unternehmen Marktführer in der Stanzformtechnik ist und in der Region Heilbronn-Franken weltweit die höchste Dichte an Marktführern überhaupt zu finden ist, war die zweite große Überraschung für die Studenten. „Zukünftig werden wir uns beim Einkauf von Kosmetikprodukten daran erinnern, dass die Stanzmaschinen für die Faltschachtel aus Heilbronn kommen könnte“, so eine Studentin.

Präzision ist faszinierend

Mit großer Spannung erwarteten die Studenten die Werkführung durch die A 6 – Produktion in Neckarsulm. Beeindruckt hat sie schon das Audi Forum mit seiner imposanten Architektur. „Besonders fasziniert waren die Studenten der FH Stralsund von der Präzision der Abläufe, die bei der Produktion der Luxusfahrzeuge oberste Priorität hat“, sagt Tina Hempel. Sie absolviert derzeit ein Praktikum bei der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) und hat für die 24 Studenten der FH Stralsund diesen Exkursionstag organisiert.

Allein Audi bietet am Standort Neckarsulm rund 200 offene Stellen für Praktikanten, Diplomanden, Berufseinsteiger und Berufserfahrene. Insgesamt sind hier rund 14.000 Mitarbeiter beschäftigt. In Neckarsulm wurden im vergangenen Jahr 279.184 Modelle der Baureihen Audi A4, Audi A6, Audi A8 und Audi A6 allroad quattro, Audi RS4 und Audi R8 produziert – so viel wie nie zuvor in der Unternehmensgeschichte.

Business-Training – Lernen fürs Leben

Fachwissen aus dem Studium ist das eine, was beim Vorstellungsgespräch zählt. Es gibt aber auch Regeln, die man bei einem Vorstellungsgespräch oder einem Geschäftsessen kennen sollte, um sich von seinen Mitbewerbern abzuheben. Wer sich als „Nicht-Kenner“ outet, verspielt seine Chance auf den Traumjob. Deshalb organisierte die WHF im Rahmen des Studentenbesuchs ein Business-Knigge-Seminar im Heilbronner Trappensee Restaurant. Wolfgang Westphal und sein Team sorgten für den gastronomischen Rahmen, die Imageberaterin Petra Junker aus dem hohenlohischen Bretzfeld gab Hinweise wie man sich in der Arbeitswelt kleidet, welche Regeln beim Small-Talk und bei der Begrüßung gelten und gibt Tipps für die Verwendung von Besteck, Servietten und Gläsern beim Essen. „Gute Umgangsformen wirken nicht, wenn man sie nur im Bedarfsfall zückt. Es lohnt sich, sie zu üben“, betonte Steffen Schoch, der aus seinen reichen Erfahrungen während seines Berufslebens berichtete. „Verstellen Sie sich nicht. Bleiben Sie authentisch“, rät Gastgeber Steffen Schoch den Studierenden zum Abschied.

Appell an die Unternehmen

Kritisch sieht Schoch, dass sich auf die Initiative der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) zahlreiche Studenten um Praktikaplätze und Jobs bemühen. Immer wieder bekäme er aber die Rückmeldung, dass die Unternehmen weder Eingangsbestätigungen der Bewerbungen schicken würden oder teilsweise sogar die Bewerbungen ohne Kommentar einbehalten und nicht mehr zurück senden. „Das ist kein Vorgehen, denn gerade das macht das Image der Region und seiner Unternehmen aus“, sagt Schoch energisch. „Wer Fachkräfte sucht, muss diese anständig behandeln und pflegen!“

Unterstützt werden die Hochschulaktivitäten durch die regionale Jobbörse www.regiojobs24.de. Aktuell sind wieder rund 1.550 offene Akademikerjobs darin abgebildet. Davon sind über 300 Stellen für Praktikanten und Diplomanden, welche die WHF bei den Unternehmen der Region ausfindig gemacht hat.
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Über die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH

Die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH ist die gemeinsame Standortmarktinggesellschaft der IHK Heilbronn-Franken, der Stadt Heilbronn, der Landkreise Heilbronn, Hohenlohe, Main-Tauber und Schwäbisch Hall, des Regionalverband und der Handwerkskammer Heilbronn-Franken.

Unsere Zielsetzung ist es, durch Standortmarketing den Bekanntheitsgrad der Region Heilbronn-Franken zu erhöhen und dadurch Unternehmen und Fachkräfte für die Wachstumsregion Nr. 1 in Baden-Württemberg zu interessieren.

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