Natürliche Impulse für die Region

Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald informiert sich über Nationalparkprojekt

(PresseBox) (Pforzheim, ) Der seit diesem Jahr bestehende Nationalpark Schwarzwald polarisiert noch immer die Bevölkerung im Land. Gleichzeitig hat das Projekt eine große Strahlkraft, um die Region Nordschwarzwald und das Land Baden-Württemberg in den Fokus zu rücken. Das Team der Wirtschaftsförderung Zukunftsregion Nordschwarzwald GmbH (WFG) informierte sich vor Ort über das neue Naturschutz-Großprojekt.

Fluch oder Segen, das ist die Frage. Selbst noch heute, ein halbes Jahr nach Inkrafttreten des Nationalparkgesetzes, prallen die Meinungen über das rund 10.000 Hektar große Schutzgebiet entlang der Schwarzwaldhochstraße mancherorts in der Region heftig aufeinander. Die Diskussion über den Ideologischen Sinn oder Unsinn eines Nationalparks im Nordschwarzwald ist jedoch nur eine Seite der Medaille, weitaus wichtiger für die Unternehmen in der Region, und damit auch für die WFG, ist die Fragestellung welche Auswirkungen der Nationalpark auf die mittelständisch geprägte Wirtschaft haben könnte. Bewerten kann man letztendlich nur was man auch kennt. Unter diesem Motto schnürte das WFG-Team bei seiner Fachexkursion Ende Juli die Wanderstiefel an die Füße und begann am Ruhestein den Aufstieg in Richtung Euting-Grab, stets begleitet von einer, für den fachlich fundierten Input zuständigen Nationalpark-Rangerin.

Der Zusammenhang zwischen jenen seltenen Flechten, die in dem Schutzgebiet auf knapp tausend Metern eine Hand voll Wissenschaftler begeistern und einer Vielzahl innovativen Firmen aus den High-Tech-Branchen des Landes, erschließt sich in der Tat erst auf den zweiten Blick. Der Nationalpark Schwarzwald ist bereits schon heute ein Besuchermagnet, erklärte Wolfgang Schlund, einer der Leiter des Nationalparks. Für Steffen Schoch als Geschäftsführer der WFG und seinem Team ist deshalb klar, dass das umstrittene Großschutzgebiet eine bedeutende Rolle im Regional- und Standortmarketingkonzept der Region spielen muss.

Den Blick vom Euting-Grab über den Wildsee in Richtung Norden gerichtet hat Schoch die Region als Ganzes im Blick. "Es ist wichtig, dass wir Projekte wie den Nationalpark als einen von vielen Impulsgebern für die ganze Region begreifen". Der Nationalpark Schwarzwald als Projekt mit integrativem Charakter, was aktuell noch utopisch, fast schon revolutionär scheint, könnte jedoch bald Realität werden. Ein Mosaikstein im Gesamtbild gesamtregionaler Zusammenarbeit könnte die REGIOHolz-Initiative der WFG werden. Als Leuchtturmprojekt für einen Fördermittelwettbewerb des Landes Baden-Württemberg und der Europäischen Union konzipiert, vereint dieses Projekt mit den Themenkomplexen Holz und Nachhaltigkeit die Stärken des Südens der Region. Darüber hinaus dient das Projekt als Katalysator für unternehmensbezogene Kooperationen und schafft damit die Basis für eine engere Verzahnung der Wirtschaft mit Behörden und Institutionen.
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