Geballte Kunststoff-Kompetenz aus dem Nordschwarzwald

Das Konzept eines Gemeinschaftsstandes bewährte sich auf der FAKUMA

(PresseBox) (Friedrichshafen/Pforzheim, ) Die FAKUMA in Friedrichshafen hat sich als internationale Messe für Kunststoffverarbeitung in den letzten Jahren zum Branchentreffpunkt mit globaler Strahlkraft entwickelt. Die Fakten sprechen für sich: 1.700 Aussteller zeigen auf 85.000 Quadratmetern eine beeindruckende Vielfalt an Rohmaterialien, Verarbeitungsmaschinen, Peripherie- oder Automatisierungslösungen. Unter dem Dach des Unternehmensnetzwerks INNONET Kunststoff, eines der erfolgreichsten Unternehmensnetzwerke des Landes Baden-Württemberg, präsentierten sich eine Woche lange zwölf Unternehmen aus der Region Nordschwarzwald dem internationalen Publikum.

Rund ein Drittel der rund 45.000 Fachbesucher stammen aus dem Ausland. Die FAKUMA gilt damit auch international als Trend-Barometer der Kunststoff-Branche und wahrt dabei dennoch ihre persönliche und familiäre Atmosphäre. Eben diesen persönlichen Charme werten die Aussteller des INNONET unisono als großes Plus, dient die Messe doch vielen Ausstellern immer mehr als eminent wichtiges Forum zur Kundenpflege. Jörg Vetter, Technischer Leiter bei Hermann Hauff aus Büchenbronn, zieht für sein Unternehmen eine überaus positive Halbzeitbilanz: "Wir hatten gute Kontakte und sind voll zufrieden". Für Vetter ist die Präsenz in Friedrichshafen ein absolutes "Muss", um in der Branche wahrgenommen zu werden.

Das Fazit von Frank Borlinghaus vom Pforzheimer Unternehmen Stohheker enthält durchaus kritische Untertöne: "Wenn man den Vergleich zu früher zieht, lässt die gefühlte Resonanz sowohl bezüglich der Quantität der Besucher als auch der Qualität der Gespräche deutlich nach". Als Messe-Profi kennt Borlinghaus auch die Ursachen für diesen Wandel in den Hallen: "Aus Kostengründen lassen die großen Konzerne ihre Mitarbeiter nicht mehr raus auf die Messen". Ein weiteres Problem sieht er in der wahrhaft inflationären Menge von Fachmessen und Veranstaltungen, die in den vergangenen Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen seien. Götz Illner vom Waldbronner Steckerspezialisten Taller zeigte sich unterdessen begeistert vom Konzept des Gemeinschaftsstandes unter dem Dach des INNONET Kunststoff. Für Illner zählen gerade auch die Kontakte zu anderen Unternehmen innerhalb des Netzwerks zu den Aktivposten des Messe-Engagements. "Ich habe einen Wahnsinnseindruck vom INNONET und muss sagen, dieses Netzwerk verdient seinen Namen". Götz Illner nutzt die Friedrichshafener Messe darüber hinaus, um Impulse für die Entwicklung und Fertigung neuer Produkte und Verfahren aufzunehmen. "Es ist wichtig, sich nicht nur auf bestehende Produktlinien zu fokussieren, sondern darüber hinaus die Kernkompetenzen einzusetzen, um Neuland zu betreten.

Auch Horbs Oberbürgermeister Peter Rosenberger sowie Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb, besuchten gemeinsam mit WFG-Geschäftsführer Steffen Schoch die Messe. Beeindruckt waren sie vor allem von den Aussteller-Zahlen: Von den aktuell 62 INNONET-Mitgliedern waren 42 Unternehmen in Friedrichshafen vertreten - 12 davon auf dem Gemeinschaftsstand. Aus der Region Nordschwarzwald waren insgesamt fast 50 Unternehmen präsent. "Die Ausstellerzahlen belegen, dass die Fakuma das wichtigste Branchenevent für die Kunststoff-Branche im Nordschwarzwald ist", so Steffen Schoch. "Das INNONET Kunststoff bietet gerade kleineren Unternehmen eine ideale Plattform, um sich auf dieser bedeutenden Fachmesse zur präsentieren."

Über das INNONET Kunststoff

Das Unternehmernetzwerk verbindet mit mehr als 60 Mitgliedern die Kunststoffbranche in Süddeutschland und dem benachbarten Ausland. Die Initiative des Technologiezentrums Horb als Träger und der Wirtschaftsförderung Zukunftsregion Nordschwarzwald GmbH (WFG) veranstaltet jährlich mehrere Netzwerktreffen und Fachveranstaltungen. Das INNONET wurde einst auf Initiative regionaler Unternehmen gegründet. Durch die Kooperation von WFG und dem Technologiezentrum Horb kommt das Netzwerk seit seiner Gründung ohne Fördergelder aus und finanziert sich über die Mitgliedsbeiträge der Unternehmen.
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