Nordwest-Wind auf dem Weg zur Spitze

Windenergiecluster erreicht 2. Runde des bundesweiten Spitzenclusterwettbewerbs

(PresseBox) (Bremerhaven, ) Die Jury des Spitzencluster-Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hat heute mitgeteilt, dass das Cluster "germanwind - Spitzencluster Windenergie aus der Nordwest-Region" (germanwind) als eines von bundesweit 10 Clustern für die Endrunde des diesjährigen Wettbewerbs ausgewählt wurde. Das Cluster germanwind wird von der Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V. (WAB) und ForWind, dem Zentrum für Windenergieforschung, koordiniert.

Am Windenergie-Cluster germanwind beteiligen sich insgesamt 87 Unternehmen und Institute aus dem Nordwesten. Das Hauptziel von germanwind ist die Weiterentwicklung eines Windkraftwerks und seiner zentralen Bestandteile. Mit innovativen Konzepten und Komponenten soll der stetig steigende Windenergieanteil zuverlässig in die elektrische Energieversorgung integriert werden. Die Steigerung der Effizienz der Anlagen wird durch Optimierung der Fertigungstechniken, Einsatz neuer Materialien, Reduktion des Materialeinsatzes und optimierte Auslegung der Komponenten signifikant verbessert. Durch gemeinsame Forschung und Entwicklung wird germanwind dazu beitragen, dass in Deutschland die Kostenparität der Windenergie im freien Energiehandel bis 2015 sowie ein Anteil der Windenergie von 30% an der elektrischen Energieversorgung bis 2020 erreicht wird.

Der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa des Landes Bremen, Dr. Reinhard Loske, gratulierte dem Cluster, an dem sich viele Unternehmen aus dem Land Bremen beteiligen, auch in seiner Funktion als Vorstandsmitglied der Metropolregion Bremen/Oldenburg im Nordwesten: "Das Erreichen der entscheidenden zweiten Runde in diesem bundesweiten Technologie-Wettbewerb zeigt, dass die Windenergiewirtschaft in unserem Bundesland und in der Metropolregion ausgesprochen gut aufgestellt ist. Die für den weiteren Ausbau der Windenergie erforderlichen Technologien finden in diesem Umfeld hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten".

Der Senator für Wirtschaft und Häfen des Landes Bremen, Ralf Nagel, zeigte sich ebenfalls hoch erfreut über den Erfolg: "Die Windenergiewirtschaft zeigt eine ausgesprochen dynamische Entwicklung und ist mittlerweile ein wichtiges wirtschaftliches Standbein in der Nordwest-Region. Insbesondere in der Offshore-Windenergie sind in Bremerhaven bereits viele neue Arbeitsplätze entstanden. Und wir sind längst noch nicht am Ende. Auch für die Zukunft gehe ich von einem großen Innovations- und Arbeitsplatzpotenzial der Branche aus".

germanwind hat jetzt die Gelegenheit bis zum 9. Oktober 2009 einen umfangreichen Antrag einzureichen. Im Januar 2010 werden voraussichtlich fünf Cluster ausgewählt, die jeweils maximal 40 Millionen Euro Fördermittel für Forschung und Entwicklung zur Verfügung gestellt bekommen. Jan Rispens, Geschäftsführer der koordinierenden WAB: "Die heutige Jury-Entscheidung ist eine Auszeichnung für das Windenergiecluster in der Nordwest-Region. Die von uns geplanten Innovationen werden bedeutend zu einer Sicherung der deutschen Energieversorgung beitragen".

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