Forschungsinstitut inIT verleiht erstmals 'Industrial IT Research-Award' in Lemgo

Phoenix Contact und Weidmüller stiften gemeinsam Hochschulforschungspreis / Dr. Rainer Drath (ABB Forschungszentrum) und Dr. Georg Gaderer (Institut für integrierte Sensorsysteme der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) sind die Preisträger

(PresseBox) (Lemgo, ) Zum ersten Mal verlieh das Forschungs-Institut Industrial IT (inIT) der Hochschule Ostwestfalen-Lippe am 10. November den Forschungspreis für industrielle Informationstechnik 'Industrial IT Research-Award'.

In der Kategorie "Innovation" wurde der mit 10.000 Euro dotierte Preis an Dr. Rainer Drath vom ABB Forschungszentrum in Ladenburg für seine Arbeit mit dem Titel "CAEX - Ein herstellerunabhängiges Austauschformat für die Anlagenplanung" verliehen. Er zeige, wie ein neues Dateiformat verschiedene Werkzeuge zur Planung komplexer Produktionsanlagen zu einer integrierten Werkzeugkette zusammenführen kann, so Laudator Prof. Dr.-Ing. Jürgen Beyerer vom Fraunhofer IOSB Karlsruhe.

Es geht um die Beschleunigung von Planungsprozessen und die Senkung von Inbetriebnahmekosten. Es sei eine herausragende Forschungsarbeit, die überzeugend darstelle, wie der Anlagenbau und die Automatisierungstechnik durch den Einsatz von Informationstechnologien und die Anwendung von Methoden der Informatik profitieren können.

In der Kategorie "Nachwuchs" wurde der mit 5.000 Euro dotierte Preis an Dr. Georg Gaderer vom Institut für integrierte Sensorsysteme der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien vergeben. Seine Arbeit entstand während der Dissertation. Titel: "Ein Switch für ein fehlertolerantes, industrielles Ethernet". Im Mittelpunkt steht die hochgenaue, fehlertolerante Zeitsynchronisation in verteilten Systemen. Laudator Prof. Dr. Franz Rammig von der Universität Paderborn lobte "den unmittelbaren Transfer der Ergebnisse in die Wirtschaft und die internationale Standardisierung".

Der 'Industrial IT Research-Award' ist von den beiden in Lippe ansässigen, weltweit tätigen Unternehmen Phoenix Contact und Weidmüller gestiftet worden. Er wird künftig alle zwei Jahre vergeben. Die Initiatoren des Forschungspreises und Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats des inIT, Dr. Joachim Belz (Vorstand Weidmüller), und Roland Bent (Geschäftsführer Phoenix Contact), sind überzeugt von dieser besonderen Art der Forschungsförderung. "Nur durch nutzbringende Forschung sind neue Impulse für Prozesse und Technologien in Hochschulen und Unternehmen möglich. Wir setzen bewusst auf die Kooperation mit der Wissenschaft, da hier die Trends und Entwicklungen angetrieben werden", so Belz.

Bent zur Motivation seines Unternehmens: "Für Phoenix Contact ist die vorwettbewerbliche Kooperation im Hochschul- und Forschungsbereich sehr wichtig. Als Stifter dieses Preises verstehen sich die Unternehmen Phoenix Contact und Weidmüller als Promotoren eines übergeordneten Interesses, das Forschungsfeld Industrial IT sichtbar zu machen."

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