Neue Version von Werkzeugauswahlsoftware

TEC+CCS 9.0 mit neuem Outfit und erweiterten Funktionen

(PresseBox) (Tübingen, ) TEC+CCS gehen in die neunte Generation. Die Programme des Tübinger Werkzeugherstellers Walter sind für viele Zerspaner weltweit inzwischen zu einem unverzichtbaren Utensil geworden, wenn es um die Auswahl der richtigen Werkzeuge und Schnittdaten geht.

Schon lange gelten TEC+CCS als ein verlässlicher Kompass durch den Werkzeugdschungel. Die Software der beiden Kompetenzmarken Walter Prototyp (CCS) und Walter Titex (TEC) ermöglicht die einfache Auswahl und Bestellung von Bohr-, Gewinde- und Fräs-Werkzeugen. Ganz nebenbei erhält der Anwender in der Fertigung und NC-Programmierung wichtige Informationen zu Schnittdaten und Wirtschaftlichkeitsberechnungen.

Hinter der aktuellen Softwareversion 9.0 von TEC+CCS stehen mehr als 15 Jahre Entwicklung und Erfahrung. Am Augenfälligsten ist das neue Design der Software. Die Bildschirmmasken werden dem neuen Auftritt von Walter gerecht, der die Kompetenzmarken Walter, Walter Prototyp und Walter Titex vereint. Hinter der neuen Oberfläche verbergen sich aber auch zahlreiche neue Funktionen, die den Versionssprung rechtfertigen. „Die letzten beiden Release 8.1 und 8.2 standen nur online zum Download zur Verfügung“, so Dr. Peter Müller, der bei der Walter AG verantwortlich ist für die Weiterentwicklung von TEC. „Die neue Version 9.0 ist jetzt wieder als CD erhältlich, so dass sie in der Fertigung auch auf Computern ohne Netzwerkanschluss aufgespielt werden kann.“ Walter liefert die Software wie gewohnt kostenlos an die Kunden.

Gemeinsam ist beiden Softwarebestandteilen, dass die dahinter stehende Datenbank auf den neuesten Stand gebracht wurde. Das heißt, alle aktuellen Werkzeuge von Walter Titex und Walter Prototyp sind mit den relevanten Daten und aktuellen Preisen hinterlegt. Ebenfalls überarbeitet: die Anzeige der Rabattgruppen. Durch diese Funktion lassen sich die Kosten des Werkzeuges pro Loch noch genauer kalkulieren als bisher, vor allem wenn der Anwender seine Nettopreise einpflegt.

Unterschiedliche Geschichte

Vor dem Zusammenschluss des Bohrspezialisten Titex und des Fräs- und Gewindeexperten Prototyp unter dem Dach der Walter AG wurden TEC und CCS unabhängig voneinander entwickelt. Beide Programme waren nicht nur auf die jeweilige Produktpalette der beiden Werkzeugexperten ausgerichtet, sondern hatten auch unterschiedliche Schwerpunkte. Ein Beispiel: die Sortierung der Werkzeugvorschläge.

Während CCS von jeher nach Kosten pro Gewinde oder beim Fräsen pro Meter Fräsweg Werkzeugvorschläge abgab, wurden bei TEC die Werkzeuge anders vorgeschlagen. Dort gab es speziell hinterlegte Empfehlungslisten, die im Hintergrund zur Werkzeugfindung herangezogen wurden. Jetzt haben die Softwareentwickler bei Walter die Auswahl von Bohrwerkzeugen in TEC an CCS weiter angeglichen. Die Werkzeugempfehlungen sind in der neuen Version nach Kosten pro Loch aufgelistet. Dabei sind die Parameter wählbar. Handelt es sich um eine Großserie, so kann ein im Anschaffungspreis teureres Werkzeug durch seine längere Standzeit und eine höhere Produktivität durchaus wirtschaftlicher sein. Umgekehrt ist es bei einer Kleinserie, bei der nur 50 Löcher gebohrt werden müssen, nicht unbedingt sinnvoll, einen Bohrer mit einer Standzeit von 500 Löchern zu benutzen. So integriert die Sortierung jetzt also auch den Werkzeugverbrauch. Das Besondere hierbei: Das Programm berechnet nicht nur die Kosten bis zum Ende der Standzeit, sondern bezieht auch die Kosten für das Reconditioning, also das Wiederaufbereiten eines Werkzeugs, mit ein. Dabei gehen die Entwickler in der Standardeinstellung von einer dreimaligen Wiederaufbereitung aus, doch der Anwender kann durchaus die 3 durch eine 10 ersetzen. Weitere Parameter, die bei der Berechnung berücksichtigt werden: Bohrzyklen, Maschinenstundensatz (voreingestellt sind dabei 100 €), Bearbeitungsstrategie und Prozesszeit.
Dr. Peter Müller betont: „Bohrer sind nie Wegwerfwerkzeuge, so dass die Reconditioning-Möglichkeit unbedingt in eine seriöse Kosten-Nutzen-Betrachtung mit einbezogen werden muss.“

Genaue Informationen zur Bearbeitungsstrategie

Eine weitere strategische Änderung in TEC: Pilotbohrer werden nicht mehr im normalen Bohrmenü mit aufgeführt. Der Grund dafür ist einfach. Pilotbohrer sollen nicht zum normalen Bohren verwendet werden, in der Vergangenheit kam es unter Umständen zu Verwechslungen. Nun wurde das Menü insofern verändert, dass die Pilotbohrer nur noch dann erscheinen, wenn zuerst ein Tieflochbohrer ausgewählt wurde. In der Maske taucht dann ein Icon auf, das anzeigt, ob für den entsprechenden Bearbeitungsfall ein Pilotbohrer benötigt wird. Über ein Untermenü gelangt der Anwender dann zu den empfohlenen Werkzeugen. Der Vorteil dieser Lösung liegt auf der Hand: Der Anwender bekommt zwei ideal aufeinander und auf den Bearbeitungsfall abgestimmte Werkzeuge, die ein Höchstmaß an Produktivität versprechen.
Neben den hochmodernen Bohrern mit Innenkühlung hat der Werkzeugspezialist auch nach wie noch vor „ganz normale“ HSS-Bohrer im Programm. Im Technologieteil des Programms erhält der Zerspaner daher genaue Informationen zur Bearbeitungsstrategie und den Lüftzyklen. Die so genannten Lüftmuster sorgen ebenfalls für mehr Sicherheit, der Bohrer wird rechtzeitig ausgehoben und entspant, bevor er sich überhaupt erst „festfressen“ kann. Durch diese genauen Vorgaben lässt sich die Prozesssicherheit der Werkzeuge im täglichen Einsatz weiter erhöhen.

CCS mit neuer Strategie

Auch bei CCS hat sich unter der neuen Oberfläche etwas getan. Neben der Aufnahme von Inch-Werkzeugen werden jetzt auch NC-Programme für das Helix-Gewindefräsen aus der Datenbank generiert. Josef Gießler, verantwortlich für CCS bei Walter, erklärt genau, um was es geht: „Gerade beim Einsatz unserer neuen Microfräser bei kleinen M1.6-Gewinden bis zu einer Tiefe von 3xd hat sich das Helixfräsen bewährt. Allerdings bedeutet dies eine komplette Programmieränderung in den Steuerungsprogrammen, die wir jetzt in die neue Version eingepflegt haben.“ So lassen sich mit dieser Bearbeitungsmethode Gewinde bis zu einem Durchmesser von M8 fertigen. „Gerade bei schwierigen Bearbeitungsbedingungen haben sich unsere mitgelieferten NC-Daten bereits hervorragend bewährt.“
Doch nicht nur beim Fräsen von Gewinden, auch beim Gewindeformen oder -schneiden sind die Daten aus der Software eine wichtige Leitlinie für die Anwender. „Die Erfahrung zeigt, dass unsere in TEC+CCS hinterlegten Daten zum Beispiel auch für die Abgabe von Angeboten benutzt werden, denn unsere Anwender wissen, dass sie sich darauf verlassen können.“
Mit der Version 9 von TEC+CCS hat sich einiges geändert. Das Programm bietet künftig noch bessere Möglichkeiten, Produktivität und Wirtschaftlichkeit zu optimieren.

Bild1: Dr. Peter Müller
BU: Dr. Peter Müller, bei der Walter AG verantwortlich für die Weiterentwicklung von TEC: „Bohrer sind nie Wegwerfwerkzeuge, so dass die Reconditioning-Möglichkeit unbedingt in eine seriöse Kosten-Nutzen-Betrachtung mit einbezogen werden muss.“
http://www.pr-x.de/...

Bild2: Josef Gießler
BU: Josef Gießler, verantwortlich für CCS bei Walter: „Gerade beim Einsatz unserer neuen Microfräser bei kleinen M1.6-Gewinden bis zu einer Tiefe von 3xd hat sich das Helixfräsen bewährt.“
http://www.pr-x.de/...

Bild1: Programmeinstiegsmaske TEC+CCS
BU: Neue Funktion in einem frischen Outfit: TEC+CCS erscheinen jetzt in der Versionsnummer 9.
http://www.pr-x.de/...

Bild4: Walter Prototyp VHM Gewindefräser M1.6
BU: Prototyp VHM-Gewindefräser M1.6: Für den effektiven Einsatz der Kleinen sorgen die Schnittdaten und NC-Programme aus TEC+CCS.
http://www.pr-x.de/...

Bild5: TI-Schaftfräser
BU: Die Schaftfräser von Walter Prototyp „Protostar® Ti 40 und Ti 45“ sind universelle Spezialisten in der Titanbearbeitung. Vorraussetzung: Vorschub und Zustellung stimmen. In TEC+CCS erhält der Anwender praxiserprobte Schnittdaten.
http://www.pr-x.de/...

Bild3: XD-Bohrer
BU: XD-Bohrer von Walter Titex: Damit Pilotbohrer nur für das Tieflochbohren herangezogen werden können, ist in der Werkzeugauswahlsoftware TEC+CCS ein extra Menü für das Tieflochbohren enthalten.
http://www.pr-x.de/...


Walter, Walter Titex und Walter Prototyp – drei Kompetenzmarken unter einem Dach:

Als weltweit tätige Firmengruppe entwickelt, produziert und vertreibt die Walter AG Präzisionswerkzeuge für die Metallbearbeitung. Unter dem Dach von Walter sind die drei bekannten Kompetenzmarken Walter, Walter Titex und Walter Prototyp vereint. Der Stammsitz der Walter AG ist in Tübingen/Deutschland. Weltweit sind insgesamt ca. 2.800 Mitarbeiter beschäftigt. Mit rund 50 Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern wird eine weltweite Präsenz auf allen Kontinenten gewährleistet.
Die 1919 gegründete Walter AG gehört zu den führenden Anbietern von extrem produktiven HM- und PKD-Wendeplatten-Werkzeugsystemen zum Drehen, Bohren und Fräsen. Walter Titex ist ein weltweit bekannter Markenname für Hochleistungs-Bohrwerkzeuge aus HSS (E) und Vollhartmetall. Walter Prototyp ist eine führende Marke für innovative Gewinde- und Fräswerkzeuge aus HSS (E) und Vollhartmetall mit High-Tech-Beschichtungen. www.walter-tools.com


Pressekontakt:
Walter Deutschland GmbH
Stefano Massi
Marketing
Eschborner Landstraße 112
60489 Frankfurt
Tel: +49-69-78902-377
Fax: +49-69-78902-77-377
E-Mail: stefano.massi@walter-tools.com
www.walter-tools.com

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