W2E-Anlage geht mit Einheiten-Zertifikat und SDL-Bonus ans Netz

Anlagenbetreiber der W100 mit 2,5 MW können mit ihren Anlagen ans Netz gehen. W2E-Anlagen erfüllen Systemdienstleistungsverordnung (SDLWindV) zum Netzverhalten.

(PresseBox) (Rostock, ) Die von W2E entwickelte W100 mit 2,5 MW gehört zu den ersten Windenergieanlagen, die durch einen Zertifizierer das Einheiten-Zertifikat erhalten hat. Durch umfangreiche Messungen im Feld und Simulationen des Netzverhaltens konnte W2E nachweisen, dass die Anforderungen der Systemdienstleistungsverordnung (SDLWindV) eingehalten werden. Die unter dem Handelsnamen FL2500-100 erhältliche Windenergieanlage wird von der Fuhrländer AG in Lizenz produziert und weltweit vertrieben.
Die Fuhrländer AG hat am Standort Spremberg umfangreiche Messungen an einer entsprechenden Anlage durchführen lassen. Dabei wurden verschiedene symmetrische und unsymmetrische Netzfehler mit unterschiedlichen Spannungseinbruchstiefen und Fehler-klärungszeiten erzeugt und Steuerungs- und Regelungsprozesse optimiert. Parallel erarbeitete W2E ein Modell, mit dem das Verhalten der Windenergieanlagen am Netz bei verschiedenen Netzfehlern simuliert werden kann. Der Germanische Lloyd bestätigte, dass das Modell für eine Prüfung und Zertifizierung einen herausragenden Detaillierungsgrad aufweist und sehr genau spezifiziert wurde.
W2E benötigte lediglich eineinhalb Jahre für die Vorbereitung und erfolgreiche Umsetzung des Zertifikates. „Dieses Ergebnis konnten wir mit Hilfe von zielorientierten, engen Kooperationen und strukturierten Arbeitsprozessen erreichen. Das Besondere an dem für die Anlagensteuerung entwickelten Regler ist, dass er für die Lastensimulation und die Simulation des Netzverhaltens in identischer Form verwendet wird.“, so Dr. Torsten Schütt, Bereichsleiter für das Electrical Engineering.
W2E setzt auf starke Kooperationspartner. DIgSILENT als Lieferant der Software PowerFactory unterstützt das Projekt in vielfältiger Weise. Der weltweit führende Hersteller von Umrichtern, die Berliner Firma CONVERTEAM, entwickelte den für PowerFactory lauffähigen Ansteuer- und Regelalgorithmus der Leistungselektronik. W2E integriert den Turbinenregler, die Windmodelle, die Rotorblattmodelle sowie die Modelle für den Triebstrang, das Pitch-System, den Generator, den Transformator und das Windparknetz.
Ab 30. Juni 2010 werden nur noch Windparks nach den Regelungen des EEG an das Netz angeschlossen, die über solch ein Einheiten-Zertifikat verfügen. Diese Anlagen können dann den Bonus entsprechend der SDLWindV realisieren. Christoph Klewitz, Geschäftsführer der W2E, betont: „Unsere Kunden sind hoch erfreut, ihre geplanten Projekte zügig umsetzen und den SDL-Bonus und zusätzliche Projekte gewinnen zu können.“
W2E stellt Planern und Sachverständigen das Modell ebenfalls zur Verfügung, um den Nachweis in Form eines Anlagengutachten für Windparks mit W100-Anlagen zu erbringen.

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