Arcor steigert Umsatz um 21 Prozent

Positive Bilanz der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2005/06 / Erlöse legen auf 914 Mio. Euro zu – 931.000 DSL-Kunden

(PresseBox) (Eschborn, ) In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2005/06 hat Arcor das Wachstumstempo deutlich erhöht und ein Umsatzplus von
21 Prozent erzielt. Die Erlöse betrugen 914 Mio. Euro gegenüber
755 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. „Unsere Kundenzahl wächst rasant. Diese Entwicklung schlägt sich auch im Ergebnis positiv nieder“, sagte Arcor-Chef Harald Stöber. So legte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von April bis September 2005 um 16 Prozent auf 119 Mio. Euro zu. Der Arcor-Marktanteil stieg von 5,9 auf 6,7 Prozent.

Arcor hat auch in den ersten sechs Monaten des Fiskaljahres 2005/06 sein Telekommunikationsnetz weiter ausgebaut. In mehr als
300 Städten und Gemeinden bietet das Unternehmen mittlerweile eigene Telefon- und DSL-Anschlüsse an. Im Geschäftshalbjahr wurden 94 Mio. Euro investiert – etwa zehn Prozent des Umsatzes.

Hohe Zuwächse verbuchte Arcor bei seinen Sprachanschlüssen. Telefonierten Ende September 2004 insgesamt 476.000 Kunden via ISDN über das Unternehmen, so nahm diese Zahl bis Ende September 2005 auf mehr als 1,1 Mio. zu. Steigerungsrate:
136 Prozent.

Ein Rekordwachstum von 294 Prozent erzielte Arcor im Geschäfts-halbjahr mit seinen schnellen Internetzugängen. So kletterte die Zahl der DSL-Kunden auf 931.000. Von ihnen surften 863.000 über das Netz des Frankfurter Telekommunikationsunternehmens,
68.000 nutzten das DSL-Resale-Angebot von Arcor. Harald Stöber:
„Im Breitbandmarkt gehört Arcor zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen.“ Trotz des hohen Kundenanstiegs habe Arcor „die Ertragskraft deutlich verbessert“.

Forciert durch die Zunahme bei ISDN- und DSL-Anschlüssen steuerte das Privatkundensegment im Geschäftshalbjahr 538 Mio. Euro zum Gesamtumsatz bei. Im Geschäftskunden- und Carriersegment erwirtschaftete Arcor einen Erlös von 376 Mio. Euro. Der Gesamt-umsatz verteilte sich zu 59 Prozent auf Privatkunden und zu 41 Prozent auf Geschäftskunden inklusive Carrier.

Die Koalitionsvereinbarung, den Aufbau von Glasfasernetzen künftig aus der Regulierung zu entlassen, bezeichnete Harald Stöber als „ordnungspolitisch untragbar“: „Ein Regulierungsverzicht behindert die weitere Wettbewerbsentwicklung im Breitbandmarkt.“ Für das von der Telekom in den 50 größten deutschen Städten geplante Hochge-schwindigkeitsnetz dürfe es keine Sonderregelungen geben. Stöber begrüßte daher das von der EU-Kommission eingeleitete Prüfverfahren zur Regulierungspraxis im deutschen Breitbandmarkt. „Der Internetstandort Deutschland profitiert von flächendeckenden Breitbandangeboten und von Wettbewerb – nicht von einem neuen Monopol in den Großstädten“, betonte der Arcor-Chef.

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