„Jahrhundertreform“ Entgelt-Rahmen-Abkommen (ERA) steht für mehr Gerechtigkeit im Unternehmen

(PresseBox) (Frankfurt/ Main, ) „ERA macht die Berufswelt in der Metall- und Elektro-Industrie gerechter. Denn das moderne Entgeltsystem ermöglicht den Unternehmen, die Arbeitsplätze entsprechend ihrem Beitrag zum Unternehmenserfolg neu zu definieren. Dadurch können seit Jahrzehnten mitgeschleppte Ungerechtigkeiten ausgemerzt werden. Was künftig mehr als Status zählt ist die Leistung und der eigene Beitrag zum Unternehmenserfolg. Das schafft Transparenz. Mit behutsamer Anpassung können Management und Betriebsrat gemeinsam die Leistungspotenziale des Unternehmens ausschöpfen und einen Motivationsschub auslösen“, sagte Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes HESSEN METALL heute in Frankfurt. Dass dies in einigen Betrieben zu Diskussionen führe, sei nicht weiter überraschend. Dass man diese aber auf der Straße austrage sei wenig lösungsorientiert.


Von einer mehr als hundert Jahre alten Tradition hatten sich am 6. Juli 2004 die Arbeitgeber von M+E-MITTE (Tarifgebiete Hessen, Pfalz, Rheinland-Rheinhessen und Saarland) und die IG Metall mit der Einigung über das Entgelt-Rahmen-Abkommen (ERA) verabschiedet. Arbeiter und Angestellte erhalten künftig ein nach einheitlichen Kriterien ermitteltes Entgelt. Unterschiede nach Löhnen und Gehältern wird es für die 420.000 Beschäftigten in der Metall- und Elektrowirtschaft in Zukunft nicht mehr geben. Der betriebliche Umstellungsprozess wird schrittweise ab 2006 erfolgen und 2009 beendet sein.

Einig waren sich IG Metall und Arbeitgeber über die damals als „Jahrhundertwerk“ bezeichnete Tarifreform, die inzwischen auch in zahlreichen weiteren Teilen des Tarifwerks zu entsprechenden Anpassungen geführt hat, dass das neue Entgeltsystem transparenter, gerechter und moderner als das alte Lohn- und Gehaltssystem sei und den Flächentarifvertrag zukunftsfähig mache.

Rückfragen bitte an HESSEN METALL, Leiter Kommunikation und Presse, Dr. Ulrich Kirsch
Telefon: 069 95808-150 Telefax: 069 95808-177 E-Mail:ukirsch@hessen-metall.de

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