Veeams „VMware Data Protection Report 2010“: IT-Leiter zweifeln an der Datensicherheit virtualisierter Anwendungen

44 Prozent aller CIOs vermeiden die Virtualisierung geschäftskritischer Anwendungen - Ein Drittel der virtuellen Maschinen wird nicht gesichert - Veeam-CEO Ratmir Timashev: „Wir brauchen einen Perspektivwechsel.“

(PresseBox) (Düsseldorf, ) Veeam Software hat seinen ersten Jahresbericht zum Einfluss der Virtualisierung von IT-Infrastrukturen auf die Datensicherungsstrategien in Unternehmen veröffentlicht. Grundlage des „VMware Data Protection Report 2010“ ist eine Befragung von 500 Chief Information Officers (CIOs) von Unternehmen mit mindestens 1000 Mitarbeitern in fünf Ländern durch das unabhängige Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne. Der Studie zufolge sind Zweifel an der Datensicherheit einer der Hauptgründe für die zögerliche Einführung von Virtualisierung in Unternehmen. So gaben 44 Prozent der IT-Leiter an, sie verzichteten auf die Virtualisierung bestimmter geschäftskritischer Anwendungen, weil sie angesichts der Datensicherheit Bedenken hegen.

Wenn Virtualisierung dennoch eingesetzt wird, kommt das Thema Backup noch häufig zu kurz. Denn ein knappes Drittel (32 Prozent) der virtualisierten Umgebungen bleibt nach Auskunft der CIOs derzeit ungesichert. Die Ursache für diese Sicherheitslücke sieht Ratmir Timashev, President und CEO von Veeam in einer unpassenden Datensicherheitsstrategie vieler Unternehmen:

„Trotz der zunehmenden Virtualisierung haben viele Unternehmen ernste Bedenken, wenn es um die Datensicherheit geschäftskritischer Workloads geht. Das ist kein Wunder, denn dreiundsechzig Prozent der Studienteilnehmer gaben an, dass sie für physische und virtuelle Server ein und dasselbe Backup-Produkt einsetzen. Sie behandeln virtuelle Maschinen also wie physische Maschinen und schränken sich in ihren Möglichkeiten unnötig ein.“

Die Folge sei, so Timashev, dass Unternehmen nicht das bestmögliche Datensicherheitsniveau für ihre virtualisierten, geschäftskritischen Anwendungen erreichten. „Wir brauchen eine für die virtuelle Welt passende Management- und Backup-Strategie. Mit eigens für virtuelle Umgebungen entwickelten Tools werden die Unternehmen nicht nur Backup und Recovery schneller und einfacher durchführen können. Sie werden die Datensicherheit auch in weiteren Punkten verbessern“.

Herkömmliche Backup- & Recovery-Werkzeuge zeigen bei Virtualisierung Schwächen
Die Marktforscher von Vanson Bourne fragten die Studienteilnehmer nach den Nachteilen des Einsatzes traditioneller, für physische Server gedachter Tools in virtuellen Umgebungen. Mit 51 Prozent wurden die hohen Kosten am häufigsten genannt, gefolgt von zu langsamer Wiederherstellung (40 Prozent) und dem Zwang, Software-Agenten zu installieren (ebenfalls 40 Prozent). Die IT-Fachleute waren zudem der Ansicht, dass herkömmliche Datensicherungstools die üblichen Recovery-Prozesse wie zum Beispiel eine Wiederherstellung auf Dateiebene unnötig verkomplizierten. So stellen 66 Prozent entweder erst die gesamte virtuelle Maschine wieder her und suchen dann die nötige Datei, oder sie erstellen gleich getrennte Backups für System- und File-Level.

In Datensicherungsstrategien kommt Bewegung
Die im Rahmen des VMware Data Protection Report 2010 benannten Einschränkungen bewegen bereits 61 Prozent der IT-Leiter, ihre Herangehensweise an Datensicherung in virtualisierten Umgebungen zu überdenken. Immerhin 59 Prozent haben konkret vor, eine Lösung einzuführen, die speziell für ihre virtuellen Server geschaffen ist. Die Gründe dafür sind klar: schnellere Wiederherstellung (63 Prozent), schnelleres Backup (56 Prozent) und geringere Kosten (54 Prozent).

Ein Produkt für Backups virtueller und physischer Server
„Die Botschaft ist einfach: Unternehmen sollten aufhören, Virtualisierung als eine einfache Erweiterung der physischen Infrastuktur zu begreifen“, konstatiert Veeam-CEO Ratmir Timashev. „Wir brauchen einen Perspektivwechsel. Wenn Virtualisierung als eigenständige Strategie akzeptiert wird, sind darauf abgestimmte Tools die logische Konsequenz. Im Zusammenspiel aller Teile können Unternehmen dann das volle Potenzial der Virtualisierung heben und für höchste Datensicherheit sorgen – auch in geschäftskritischen Bereichen.“

Methodologie
Vanson Bourne, ein auf Technologie-Themen spezialisiertes Marktforschungsunternehmen, befragte im Auftrag von Veeam Software 500 Chief Information Officers aus Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitern. Von den befragten Unternehmen kamen 200 aus den USA, und je 100 aus Großbritannien, Deutschland und Frankreich. Der vollständige Bericht kann unter <<www.veeam.com/survey >>angefordert werden.

Veeam Software

Veeam Software entwickelt Systemmanagement- und Backup-Lösungen für virtualisierte IT-Umgebungen auf Basis von VMware. Veeams Produkte sind auf die täglichen Aufgaben von Administratoren abgestimmt und decken den kompletten Management-Zyklus von der Datensicherung über Monitoring und Verwaltung bis hin zum Reporting ab. Seit der Übernahme von nworks im Jahr 2008 gehören auch Erweiterungen für Microsoft System Center Operations Manager und HP Operations Manager zu Veeams Angebot. Damit lassen sich Betriebsdaten aus VMware direkt in den gewohnten Verwaltungsumgebungen betrachten und auswerten.

Veeam ist VMware Technology Alliance Premier-Partner. Der Hauptsitz ist Columbus, Ohio, die deutsche Niederlassung ist in Düsseldorf. Mehr über Veeam Software finden Sie online unter www.veeam.de.

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