USU Software AG gibt Zahlen für das erste Halbjahr 2010 bekannt

Verbesserte Auftragsentwicklung zum Halbjahresende – Positiver Ausblick auf Folgequartale – Planung für Gesamtjahr 2010 wird bestätigt

(PresseBox) (Möglingen, ) Die USU Software AG gibt die Finanzzahlen für das erste Halbjahr 2010 bekannt. Die traditionell schwächeren ersten sechs Monate des USU-Geschäftsjahres wurden in diesem Jahr durch eine verhaltene Investitionsbereitschaft der Unternehmen belastet, welche maßgeblich von der vorangegangenen Rezession betroffen waren. Demgegenüber verzeichnete die Gesellschaft zum Ende des zweiten Quartals eine spürbare Verbesserung bei der Auftragsentwicklung, welche sich in einer deutlichen Steigerung des Auftragsbestandes gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 14.844 (30. Juni 2009: TEUR 12.877) niederschlägt.

Auf Halbjahressicht erzielte die USU Software AG einen konzernweiten Umsatz von TEUR 15.227 (Q1-Q2/2009: TEUR 16.680). Während sich die Wartungserlöse aufgrund des positiven Lizenzgeschäftes im Vorjahr auf TEUR 3.792 (Q1-Q2/2009: TEUR 3.480) erhöhten, blieben die Beratungs-, Lizenz- und sonstigen Umsätze mit TEUR 11.435 (Q1-Q2/2009: TEUR 13.200) unter dem Vergleichswert des Vorjahres.

Mit dem Segment „Produktgeschäft“ erwirtschaftete die USU-Gruppe im ersten Halbjahr 2010 einen Umsatz von TEUR 10.062 (Q1-Q2/2009: TEUR 10.866). Dieser Bereich wurde im zweiten Quartal noch von Projektverschiebungen beeinträchtigt, die erst zum Ende des Berichtszeitraums spürbar nachließen. Im beratungsbezogenen Segment „Servicegeschäft“ zeigte sich demgegenüber bereits im Verlauf des zweiten Quartals eine Erholung bei der Auftragssituation sowie eine sichtbare Verbesserung der Auslastung, welche zu einem Umsatz dieses Geschäftsbereiches von TEUR 5.157 (Q1-Q2/2009: TEUR 5.797) führte. Die nicht den Segmenten zugeordneten Umsätze beliefen sich in den ersten beiden Quartalen des Geschäftsjahres 2010 auf TEUR 8 (Q1-Q2/2009: TEUR 17). Die außerhalb Deutschlands erzielten konsolidierten Umsätze der USU-Gruppe stiegen im Betrachtungszeitraum auf TEUR 1.329 (Q1-Q2/2009: TEUR 1.238) an.

Als Folge eines konsequenten Kostenmanagements und einer schlanken Verwaltungsstruktur hat die USU-Gruppe im ersten Halbjahr 2010 die konzernweite operative Kostenbasis auf TEUR 15.146 (Q1-Q2/2009: TEUR 16.076) reduziert, was ungeachtet des Umsatzrückgangs zu einem positiven Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von TEUR 300 (Q1-Q2/2009: TEUR 812) führte. Unter Berücksichtigung der Abschreibungen von TEUR 551 (Q1-Q2/2009: TEUR 540) belief sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf TEUR -251 (Q1-Q2/2009: TEUR 272). Das Periodenergebnis summierte sich im Konzern auf TEUR -143 (Q1-Q2/2009: TEUR 395), was einem Ergebnis pro Aktie von -0,01 Euro (Q1-Q2/2009: 0,04 Euro) entspricht.

Zum 30 Juni 2010 ist die USU Software AG weiterhin sehr solide finanziert – mit einer Eigenkapitalquote von 85,6% (31. Dezember 2009: 85,7%) sowie liquiden und liquiditätsnahen Mitteln inklusive der Wertpapiere von insgesamt TEUR 10.065 (31. Dezember 2009: TEUR 10.888).

Nach der verhaltenen Entwicklung in den ersten beiden Quartalen des laufenden Geschäftsjahres erwartet der Vorstand für das traditionell stärkere zweite Halbjahr eine signifikante Verbesserung der konzernweiten Umsatz- und Ertragsentwicklung der USU Software AG. Mit der Markteinführung der neuen Produktversionen Valuemation 4 und USU KnowledgeCenter 5 soll insbesondere das Lizenzgeschäft wieder ausgebaut werden. Zudem rechnet der Vorstand für die kommenden Quartale mit einem spürbaren Anziehen des internationalen Geschäfts, welches aus den umfangreichen Partneraktivitäten der vergangenen Monate, wie beispielweise die in verschiedenen Ländern erfolgreich durchgeführten Roadshows, resultiert. Für das Servicegeschäft erwartet der Vorstand nach der Stabilisierung im zweiten Quartal eine leicht positive Geschäftsentwicklung in den Folgequartalen, welche durch eine hohe Auslastung der erweiterten internen Beratermannschaft hervorgerufen wird. Aus der mehrheitlichen Übernahme der Aspera GmbH wird die USU-Gruppe ab dem dritten Quartal 2010 zusätzliche positive Umsatzeffekte erzielen. Ergebnisseitig wird Aspera im Jahr 2010 zunächst nur einen geringfügigen Beitrag zum Konzernergebnis liefern, da die im Zusammenhang mit der Übernahme angefallenen Anschaffungsnebenkosten nach IFRS direkt als Aufwand verbucht werden. Demgegenüber wird Aspera ab dem Jahr 2011 zu einer signifikanten Steigerung der Profitabilität der USU-Gruppe beitragen.

Für das laufende Jahr bestätigt der Vorstand die Planung, unter der Prämisse einer nachhaltigen konjunkturellen Erholung ein über dem Durchschnitt des IT-Marktes liegendes Umsatzwachstum zu erzielen und dabei das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Vergleich zum Umsatz abermals überproportional auszubauen.

Diese Unternehmensmitteilung ist unter http://www.usu-software.de abrufbar.

USU Software AG

USU - The Knowledge Business Company

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