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Zuhause im Glück: Wie wertvoll sind Wohnungswechslern die eigenen vier Wände?

Umzug-Studie: Wohnzimmer ist wichtigster Wohnraum

(PresseBox) (Aachen, ) Das Zuhause ist den Deutschen immer wichtiger, das ergab die aktuelle Studie des GfK Vereins (Gesellschaft für Konsumforschung) zum Bedeutungswandel von Werten. Fast 60 Prozent der Befragten nennen die eigenen vier Wände als den Wert, der momentan am meisten an Bedeutung gewinnt. Grund mag vor allem die aktuelle Wirtschaftslage sein. Während „draußen“ Ungewissheit und Instabilität drohen, stellt das Zuhause einen Hort der Sicherheit und des Schutzes dar. Hier weiß man, was man hat und kann selbst eingreifen, sollte etwas außer Kontrolle geraten.

Der Wert „Zuhause“ ist dabei jedoch keineswegs an einen festen Ort gebunden. Immerhin wechseln 4,8 Millionen Haushalte jährlich ihren Wohnort, dies entspricht einer Anzahl von rund 8,4 Millionen Personen. Auch dies ist eine Folge des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels: Der moderne Arbeitsmarkt und ein zunehmendes Bedürfnis nach individuellem Bewegungsspielraum fördern und fordern die Mobilitätsbereitschaft. Doch welcher Raum der Wohnung oder des Hauses ist den Deutschen der wichtigste und für welche Einrichtungsgegenstände geben sie bei einem Umzug am meisten Geld aus? Auf diese Fragen geht die von der Umzugs AG in Auftrag gegebene Studie zum Konsumverhalten umziehender Privatleute in Deutschland aufschlussreiche Antworten.

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Miete oder Eigentum?
So müssen die „eigenen vier Wände“ für die Deutschen nicht gleich Eigentum bedeuten: Die Mehrheit (51 Prozent) rechnet beim nächsten Wohnungswechsel mit dem Einzug in ein Mietobjekt. Naturgemäß ist dies vor allem bei der jüngeren Generation unter 30 Jahren der Fall. Hier liegt die Quote bei rund 70 Prozent. Doch auch die älteren Deutschen ab einem Alter von 50 Jahren planen eher einen Umzug in ein Mietobjekt. Der Kauf von Eigentum dagegen ist vor allem für die Altersgruppe der 30-49-Jährigen attraktiv: 26 Prozent halten einen Umzug in ein Kaufobjekt für wahrscheinlich. Insgesamt plant dies jedoch nur jeder Fünfte (20 Prozent); 30 Prozent sind sich dieser Frage noch nicht schlüssig.

Das wichtigste Zimmer der Wohnung oder des Hauses
Das Wohnzimmer gilt als Ort der Begegnung und Gemeinschaft. Ob mit den Familienmitgliedern oder Freunden: Hier trifft man sich und ist aktiv, sprich lebt. Dementsprechend einig sind sich die Deutschen: 62 Prozent halten das Wohnzimmer für den wichtigsten Raum der Wohnung bzw. des Hauses. Dabei spielt es keine Rolle, welcher Altersgruppe sie angehören. Mit einem Anteil von 13 Prozent weit dahinter liegt die Küche. Auch diese ist – insbesondere im Falle einer Wohnküche – ein Ort des Zusammenkommens. Dem Schlafzimmer, Arbeitszimmer und dem Bad sprechen lediglich 8 bzw. 6 und 4 Prozent eine zentrale Rolle zu. Weitere Räumlichkeiten wie Balkon/Terrasse, Bibliothek, Hobby- und Multifunktionszimmer werden mit einem Anteil von 0-3 Prozent kaum genannt.

Ausgaben im Bereich Einrichtung im Umzugszusammenhang
Angesichts der Bedeutung des Wohnzimmers ist es kaum überraschend, dass die meisten Anschaffungen im Umzugszusammenhang im Bereich Lampen (63 Prozent), Möbel (58 Prozent), Teppiche/Fußmatten (50 Prozent), Accessoires (49 Prozent), Dekorationsgegenstände (42 Prozent) und Pflanzen (36 Prozent) getätigt werden. Auch bei einem erneuten Umzug werden diese Auslagen eingeplant. So würden bspw. 41 Prozent auch beim nächsten Wohnungswechsel gerne Möbel einkaufen, 28 Prozent wünschen sich eine Investition im Bereich Beleuchtung und jeweils 25 Prozent im Bereich Accessoires und Dekoration.

Die kostenintensivsten Ausgaben werden jedoch für Küchenausstattung entrichtet: Jeder Zwanzigste, der in seine Küche investierte, gab dafür mindestens 1000 Euro aus. Sollte es sich um eine komplette Einbauküche gehandelt haben, investierten 48 Prozent sogar 5000 Euro und mehr. Der Kauf einer Einbauküchen scheint für die Deutschen zudem auch beim nächsten Umzug ein beliebter Posten zu sein: Immerhin 24 Prozent geben an, dass Sie gerne in diese Richtung investieren würden. Weitere 18 Prozent möchten sich neue Küchengeräte (Herd, Geschirrspüler, Kühlschrank, etc.) anschaffen. Diese Zahlen mögen zunächst nicht hoch erscheinen, relativieren sich jedoch Anbetrachts der tatsächlichen Ausgaben: So gaben ganze 89 Prozent der Befragten an, beim letzten Umzug in irgendeiner Form in ihre Küche investiert zu haben.

Weniger wichtig erscheinen Wohnungswechslern dagegen die sonst sehr beliebten Einkäufe im Bereich (Unterhaltungs-)Elektronik. Lediglich 17 Prozent investierten bei ihrem letzten Umzug in eine neue TV-Anlage, 7 Prozent in den Hi-Fi-Bereich. Allerdings ist die Unterhaltungselektronik gleichzeitig der einzige Posten, von dem sich geringfügig mehr Deutsche wünschen, beim nächsten Wohnungswechsel mehr zu investieren, als sie es beim letzten taten.

Die Diskrepanz zwischen tatsächlich getätigten und gewünschten Ausgaben im Einrichtungsbereich mag an der speziellen Situation der Wohnungswechsler liegen: Umzüge bedeuten eine enorme Belastung, sowohl terminlich als auch finanziell. Einkäufe werden hier als zusätzliche Strapaze empfunden, auf die man grundsätzlich lieber verzichtet würde. In der tatsächlichen Situation eines Wohnungswechsels werden sie jedoch als notwendig empfunden und daher letztendlich auch getätigt. Für Anbieter aus dem Einrichtungsbereich liegt hier eine große Chance der Kundengewinnung: Serviceleistungen wie einfache Online-Bestellung, Lieferung und gegebenenfalls Aufbau bedeuten eine beträchtliche Entlastung für Wohnungswechsler und sind somit ein starker Kaufanreiz.

Zusammenfassung
Der Wert des Zuhauses gewinnt trotz steigender Mobilität für die Deutschen zunehmend an Bedeutung. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob es sich dabei um ein gekauftes oder gemietetes Objekt handelt. Am wichtigsten an den eigenen vier Wänden sind den Deutschen die Gesellschaftsräume Wohnzimmer und Küche. Dies spiegelt sich auch in den Ausgaben wieder, die Wohnungswechsler bei Umzügen tätigen: Möbel und Lampen sind die beliebtesten Einrichtungsgegenstände. Das meiste Geld wird in die Kücheneinrichtung investiert. Die deutliche Diskrepanz zwischen den tatsächlich getätigten und gewünschten Ausgaben, scheint vor allem an der Erfahrung zu liegen, dass Umzüge äußerst kosten- und zeitintensiv sind. Service- und Preis-Leistungs-Verhältnisse, die den Wohnungswechslern Einsparungspotentiale bieten, bilden damit während einer Umzugssituation einen besonders starken Kaufanreiz.
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Über die Umzug AG

Die Pronto - Business Media GmbH ( www.ummelden.de ) und deren Schwesterunternehmen Umzug AG (www.umzug.info ) betreiben den ersten Ummeldeservice sowie das größte Netzwerk von Umzugsratgebern im deutschsprachigen Web.

Beide Unternehmen sind auf die Bedürfnisse von mehr als acht Millionen Privatleuten spezialisiert, die jährlich in Deutschland umziehen. Mit mehr als vier Millionen Nutzern pro Jahr gehören sie zusammen zu den führenden Betreibern von Umzugsportalen in Europa. Die Umzug AG betreibt deutschlandweit populäre Webservices wie http://www.umzug-koeln.de, http://www.umzug-frankfurt.de sowie http://www.umzug-bonn.de und http://www.umzug-augsburg.de.

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