safe.tech 2012: Funktionale Sicherheit im Fokus

TÜV SÜD veranstaltet internationales Fachsymposium safe.tech

(PresseBox) (München, ) Die Funktionale Gesamtsicherheit von Fahrzeugen steht im Fokus der neuen Fachtagung safe.tech 2012, die TÜV SÜD Automotive und TÜV SÜD Rail am 13. und 14. März 2012 in der TÜV SÜD-Zentrale in München veranstalten. Im neuen Symposium bündeln die Experten ihr konzernweites Know-how im Bereich Funktionale Sicherheit und schaffen damit ein Forum für internationale Fachleute aus Wissenschaft und Industrie, in dem erstmals die Industrien Automobil, Bahntechnik und Automatisierungstechnik miteinander verbunden sind. Mit der neuen internationalen Fachtagung safe.tech unterstreicht TÜV SÜD seine starke Position als Branchenpartner.

Sicherheitsanalyse, Gebrauchssicherheit, Risikoanalyse - im Mittelpunkt der neuen TÜV SÜD-Fachtagung safe.tech 2012 steht die ganzheitliche Betrachtung von elektronischen Schutz- und Assistenzsystemen, die in einem Fahrzeug verbaut sind. Sie machen heute einen Großteil der Innovationen in der Autoindustrie aus. Weiterer Schwerpunkt des Expertentreffens: die Elektronik-Sicherheit. Die Fachleute von TÜV SÜD Automotive werfen dabei einen Blick über die einzelnen Komponenten hinaus auf die Vernetzung der Sicherheitsbauteile mit IT-Systemen, deren Absicherung inzwischen einen großen Einfluss auf die Fahrzeugsicherheit insgesamt hat. "Klare Zielsetzung der safe.tech 2012 ist es, die Gesamtsicherheit der Fahrzeuge zu betrachten. Dabei steht neben den einzelnen Komponenten besonders die Elektronik-Sicherheit in vernetzten Systemen im Fokus", sagt Walter Reithmaier, Sprecher der Geschäftsführung von TÜV SÜD Automotive. "Das rege Interesse an der ersten safe.tech, in der wir konzernweit Expertenwissen zum Thema Funktionale Sicherheit bündeln, untermauert die weltweite Bedeutung, die TÜV SÜD als Entwicklungspartner im Fahrzeugbereich einnimmt."

Know-how-Transfer von der Wissenschaft in die Praxis

Automobil-, Bahn- und Automatisierungstechnik auf neuen Wegen - unter diesem Motto bietet die safe.tech 2012 einem internationalen Fachpublikum ein neues Forum für den technischen und wissenschaftlichen Austausch. Dazu haben die Veranstalter ausgewählte Experten aus der Wissenschaft und der Industrie eingeladen, im Programmkomitee die Schwerpunktthemen mitzugestalten. Das Ergebnis: Das Fachsymposium umfasst einen weiten Themenkreis von der Normenanwendung in der Fahrzeugentwicklung über neue Richtlinien im Bahnbereich bis hin zu Steuerungssystemen in der Automatisierung.

Beispiel für den Automotive-Bereich: die Normenentwicklung rund um die ISO 26262 für sicherheitsrelevante elektrische/elektronische Systeme in Kraftfahrzeugen sowie deren Einflüsse auf die Auto-Entwicklung der kommenden Jahre. Im Mittelpunkt der safe.tech 2012 dabei: die Elektromobilität mit einem besonderen Augenmerk der Fachleute auf die Bereiche Prüfung und Zertifizierung der Sicherheit in strombetriebenen Autos.

Von der Straße auf die Schiene: Im Bereich Bahn stehen unter anderem die Zulassung und der Betrieb von Schienenfahrzeugen vor dem Hintergrund der neuen Sicherheitsrichtlinie Fahrzeug (SIRF) und Common Safety Targets CST sowie deren Auswirkungen auf die Themenfelder Leittechnik und Gesamtsysteme auf dem Programm. Ganz praktisch setzen sich die Fachleute in Sitzungen und Workshops mit einzelnen Fragestellungen rund um die Themen European Train Control System (ETCS), Sicherheit und elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) auseinander und erarbeiten konkrete Lösungsansätze.

Von der Bahn zur Automatisierung: Die Verbindung zwischen Bahntechnik und Automatisierung wird immer enger. So kommen mittlerweile generische Systeme wie speicherprogrammierbare Steuerungen in der Bahntechnik zum mobilen als auch stationären Einsatz. Damit verbundene Synergien aber auch Unterschiede sind zu beachten und aufzulösen. Schwerpunkt in diesem Themenfeld sind elektronische Steuerungs- und Schutzsysteme sowie die Bestimmung von Sicherheitskennwerten gemäß funktionaler Sicherheitsstandards wie IEC 61508 2nd edition oder ISO 13849.

Die Fachtagung safe.tech 2012 findet am 13. und 14. März 2012 in der TÜV SÜD-Konzernzentrale in München statt. Fachliche Leiter sind Andreas Bärwald, Product Line Manager Elektrik/Elektronik TÜV SÜD Automotive GmbH, Günter Greil, Automatisierungstechnik TÜV SÜD Rail GmbH, und Alfred Beer, Bereichsleiter Rail Automation/Rolling Stock, TÜV SÜD Rail GmbH. Um von dem Know-how-Transfer aus der Wissenschaft in die Anwendung zu profitieren, wird Prof. Dr. Ing. Dr. h.c. mult. Eckehard Schnieder vom Institut für Verkehrssicherheit und Automatisierungstechnik der Technischen Universität Braunschweig seine Expertise einbringen. Professor Dr. Jürgen Leohold, Volkswagen AG, wird als einer der Vertreter der Automobilindustrie die Fachtagung begleiten.

Alle Informationen zur safe.tech 2012 unter: http://www.tuev-sued.de/...

Journalisten können kostenlos an der Tagung teilnehmen. Kurze Anmeldung per E-Mail unter: frank.volk@tuev-sued.de.

TÜV SÜD Automotive ist ein innovativer Dienstleister und neutraler Partner zur Produkt- und Prozessverbesserung für die Automobilindustrie. 480 Mitarbeiter bringen weltweit technischen Fortschritt und neuestes Expertenwissen ein, damit zukünftige Fahrzeugtechnologien - auch mit alternativen Antrieben - sicher in die Serie gelangen. Abgaslabor, Reifen Charakterisierung und Erprobungen, elektrische und funktionale Sicherheit alternativer Antriebe, Tank-Testcenter, Crashzentrum mit Airbag-Testlabor, Straßenrückhaltesysteme, Fahrdynamik - wir beraten, testen und zertifizieren, damit Sie in jeder Kurvenlage auf Nummer sicher fahren.

TÜV SÜD AG

TÜV SÜD ist ein international führender Dienstleistungskonzern mit den Strategischen Geschäftsfeldern INDUSTRIE, MOBILITÄT und ZERTIFIZIERUNG. Rund 16.000 Mitarbeiter sind an über 600 Standorten weltweit präsent. Die interdisziplinären Spezialistenteams sorgen für die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. Als Prozesspartner stärken sie die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Kunden.

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