TÜV SÜD: Kleine Schäden nach der Urlaubsfahrt sofort beheben

Nach der Urlaubsreise

(PresseBox) (München, ) In diesem Jahr sind wieder mehr als die Hälfte der Deutschen mit dem Auto in den Urlaub gestartet. Dazu haben sie vor der Fahrt das Auto fit gemacht für die lange Reise. Nach der Rückkehr steht der Wagen jedoch meist ganz unten auf der Agenda. Dabei brauchen Technik und Co. nach der langen Fahrt genauso viel Aufmerksamkeit wie danach: So sollten Fahrradständer und Dachboxen sofort wieder abmontiert und der Reifendruck kontrolliert werden, zudem empfehlen TÜV SÜD-Experten, die Beseitigung kleinerer Schäden - etwa im Lack durch Steinschlag - nicht auf die lange Bank zu schieben.

Dachgepäckträger, Reifendruck, Flüssigkeiten, Dachboxen, Lack - vor und nach der langen Reise gilt: Das Fahrzeug sollte für die Nutzung im Alltag fit gemacht werden. Erste Pflicht: Anbauten, wie Zusatzspiegel, Fahrradträger oder Dachboxen sofort abmontieren. Dazu Philip Puls von TÜV SÜD: "Dachboxen erhöhen den Spritverbrauch bis zu einem Liter auf 100 Kilometern. Wer den 'zweiten Kofferraum' nicht mehr braucht, montiert ihn am besten ab. Geldbeutel und Umwelt sagen danke." Bei Fahrradträgern kann der Mehrverbrauch sogar auf bis zu 40 Prozent ansteigen, wenn selbst die Fahrräder oben drauf bleiben. Auch einen Blick auf Öl, Kühlwasser und Bremsflüssigkeit werfen. Sie können nach einer langen Autofahrt und starken Temperaturschwankungen deutlich abgesunken sein. Stichwort Steinschlag: Unbedingt auch die Windschutzscheibe und den Lack auf Schäden kontrollieren und sofort reparieren.

Last entfernen: Kühlboxen, Kissen, DVD-Displays für die Kinder, Schlafsäcke, Isomatten und, und, und. Vieles, was nicht gleich wieder zu Hause benötigt wird, setzt oftmals die Reise im Alltag fort. Unnötiges im Handschuhfach, Kofferraum oder anderen Ablageflächen erhöht den Spritverbrauch. Nach dem Urlaub also sofort: alles Unnötige raus aus dem Auto!

Schmutz entfernen: Nach der Rückkehr den Wagen gründlich von außen waschen. Hartnäckige Insektenreste an der Fahrzeugfront lassen sich mit einem speziellen Reiniger leichter ablösen. Bei der Gelegenheit gleich den Lack auf Kratzer und Steinschlagschäden untersuchen; selbst kleinste Schäden sollten sofort ausgebessert werden, bevor Rost entstehen kann. Stichwort Smart Repair: Werkstätten bieten die Reparatur kleiner Lackschäden meist günstig und zum Fixpreis an.

Innenraum: Essensreste, die sich auf der Reise in Zwischenräumen versteckt haben, sind oft Ursache für schlechte Luft im Auto. Deshalb ist es wichtig, Polster und Böden gründlich auszusaugen. Dazu unbedingt Fußmatten raus und auch die Sitze in unterschiedliche Positionen bringen, um wirklich alle Stellen zu reinigen. Da der Schmutz fasertief sitzt, sollte anschließend Reinigungsschaum zum Einsatz kommen. Fenster auch innen gründlich reinigen! Abgase und Staub aus der Gebläseluft schlagen sich als Schmutzfilm nieder, der die Sicht beeinträchtigt. "Vor allem nachts und bei Gegenlicht kann dann die Fahrt plötzlich zum Blindflug werden", so der Hinweis von Puls.

Filter kontrollieren: Ist das Fahrzeug gereinigt und es riecht immer noch muffig, dann nach dem Pollenfilter schauen. Gerade nach langen Fahrten in staubiger oder feuchter Umgebung setzt sich der Filter schneller zu. Die Folgen: Weniger frische Luft, die Scheiben beschlagen, und im angesammelten Schmutz bilden sich Bakterien, Schimmel und dadurch schlechte Gerüche.

Druck ablassen: Versierte Autofahrer haben vor der Fahrt im beladenen Zustand den Fülldruck auf die Werte für Volllast und Autobahn erhöht. Das kann bei einem großen Kombi schon mal ein Bar mehr bedeuten. Bei einem unbeladenen Fahrzeug und im Alltagsverkehr verursacht ein solcher Volllastdruck erhöhten Verschleiß in der Laufflächenmitte und längere Bremswege. Vorsicht beim Ablassen: Die Korrektur des Drucks sollte bei kalten Reifen geschehen. Schon eine Fahrt von weniger als fünf Kilometern erwärmt die Luftfüllung und erhöht ihren Druck um ein paar Zehntel Bar. Nach dem Luft-Ablassen bleibt dann unter Umständen zu wenig im Reifen. Die Angaben zum Fülldruck beziehen sich nämlich stets auf kalte Pneus. Bei Autos, die vor dem Check in der prallen Sonne gestanden haben, ist deshalb ebenfalls Vorsicht nötig.

Flüssigkeiten checken: Kühlflüssigkeit, Ölstand und Wischwasser kann jeder selbst kontrollieren und nachfüllen. Ging die Fahrt in den Süden? Dort wird nämlich das Kühlsystem stärker belastet als daheim. Die TÜV SÜD-Fachleute raten: Kühlwasserstand bei kaltem Motor prüfen, Kühlwasserschläuche auf Undichtigkeit überprüfen und gegebenenfalls fehlende Kühlflüssigkeit nachfüllen.

Leuchtweite regulieren: Nach dem Entladen des Autos nicht vergessen, die Leuchtweitenregulierung wieder auf "Null" zu stellen. Zudem kontrollieren, ob alle Leuchten funktionieren und die Scheinwerfergläser sauber sind.

Weitere Informationen rund ums Auto unter www.tuev-sued.de

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