Raclette-Geräte: Sicher genießen

Tipps von TÜV SÜD für Auswahl und Einsatz

(PresseBox) (München, ) Von Pfirsich bis Pellkartoffel und von Mais bis Mozzarella - beim Raclette-Essen sind kulinarischen Kombinationen keine Grenzen gesetzt. Die Basis dafür ist ein gutes Raclette-Gerät. Was ist bei der Auswahl eines solchen Gerätes wichtig? Und worauf ist zu achten, wenn es sich um ein Kombi-Modell mit Tischgrill handelt? Dazu gibt es Tipps von TÜV SÜD.

Tipps von TÜV SÜD für die Auswahl

- Das Herzstück eines Raclette-Gerätes ist die Grillplatte. Sie kann aus antihaftbeschichtetem Metall, Stein oder Gusseisen gefertigt sein. Wichtig ist der Blick unter die Platte: Die sogenannte Heizwendel, die für die Wärme auf der Platte sorgt, sollte möglichst in Schlangenlinien verlegt sein, damit alle Leckereien gleichmäßig gar werden. Ist die Heizwendel nur im Kreis verlegt, gibt es Unterschiede in der Bräunung. Ebenfalls wichtig ist die Befestigung. Wenn die Heizwendel nur mit Draht befestigt ist, kann es an dieser Schnittstelle bald einen Schaden geben.
- Die Raclette-Utensilien wie Pfännchen und Spatel sollten möglichst robust sein. Entscheidend für die Handhabung sind die Griffe der Pfännchen. Sind die Griffe schlecht montiert oder aus minderwertigem Kunststoff, verbrennt sich der Nutzer womöglich die Finger - oder die Griffe fallen nach einiger Zeit ab.
- Lassen sich Grillplatte, Heizwendel oder Pfännchen separat nachkaufen? Ist das nicht der Fall, kann aus einem günstigen Gerät ein teurer Spaß werden. Dann muss im "Schadensfall" das komplette Raclette-Set ersetzt werden.
- Ist das Raclette-Gerät selbst mit gut zugänglichen und robusten Griffen ausgestattet? Das ist wichtig für den Fall, dass während des Essens die "Tischordnung" noch einmal verrückt werden soll.
- Die Antihaftbeschichtungen von Platte, Pfännchen oder Spatel müssen viel aushalten. Markenhersteller führen die Beschichtungen meist hochwertig aus, so die Erfahrung der TÜV SÜD-Produktprofis. Wenn die Beschichtungen erst einmal Kratzer aufweisen, muss das Raclette-Set entsorgt werden, um die Gesundheit der Anwender nicht zu gefährden.
- Wer bei den kulinarischen Kombinationen nicht allein auf leckere Pfännchen-Gerichte mit Käse, Pellkartoffeln und anderen Zutaten setzt, sondern zugleich nach einem Tischgrill sucht, muss vor allem auf die Qualität der Heiz- und Grillplatte achten. Es gibt Geräte mit geteilter Grillfläche, die zum Teil aus Metall und zum Teil aus Stein besteht. Für manche Geräte gibt es auch austauschbare Platten- zum Beispiel eine spezielle Crepes-Platte für die Nachspeisen.
- Die Zusatzfunktionen eines Gerätes sollten sich möglichst separat ein- und ausschalten lassen. Auch ein Temperaturregler mit Skalierung ist sinnvoll.
- Unbedingt beim Kauf nachfragen: Sind Platte bzw. Plattenteile sowie Pfännchen und andere Utensilien spülmaschinentauglich?
- Auf der Suche nach dem Raclette-Gerät fürs Leben helfen das GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) oder das Oktagon von TÜV SÜD Product Service. Bei der Prüfung im Labor von TÜV SÜD geht es unter anderem um die Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit der Produkte. Chemische Prüfungen stehen ebenso auf dem Programm wie das Simulieren kompletter Lebenszyklen.

Tipps von TÜV SÜD für die Anwendung

- Gleich nach dem Auspacken sollten alle Teile überprüft werden. Dabei gilt dem Träger der Grillplatte ein besonderes Augenmerk. Ist er verbogen, geht's zurück zum Händler.
- Vor der ersten Raclette-Runde ist das Studium der Bedienungsanleitung angesagt. Hinweise zu Einsatz und Reinigung unbedingt bedachten. Das ist nicht nur für den sicheren Einsatz des Gerätes wichtig, sondern auch für den Fall einer Reklamation.
- Raclette-Gerät/Tischgrill werden auch an der Unterseite heiß, so der Hinweis der TÜV SÜD-Experten. Deshalb muss das Gerät unbedingt auf einer hitzebeständigen und rutschfesten Unterlage stehen.
- Das Netzkabel ist eine klassische Stolperfalle. Beim Einrichten der Raclette-Tafel darauf achten, dass das Kabel möglichst sicher verlegt ist.
- Beim Aufheizen sollten die Pfännchen noch nicht im Gerät stehen. Sonst leiden womöglich deren Beschichtungen.
- Wenn Gerät und Zubehör mit antihaftbeschichtetem Kunststoff ausgestattet sind, die Speisen nur mit Kunststoff- oder Holzutensilien wenden und entnehmen, um Kratzer zu vermeiden.
- Den Beschichtungen nicht mit Stahlwolle, scharfen und/oder scheuernden Reinigern zu Leibe rücken, sondern Platte und Pfännchen längere Zeit einweichen.
- Falls sich Beschichtungen lösen, müssen die defekten Teile ausgetauscht werden - sonst kann womöglich die Gesundheit der Benutzer leiden.

Weitere Informationen zu Haushaltsgeräten gibt es unter www.tuev-sued.de/ps

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