Grippe - eine ernsthafte Erkrankung

Influenza-Viren dürfen nicht unterschätzt werden

(PresseBox) (München, ) Wird es draußen wieder nass und kalt, greifen Grippe- und Erkältungsviren um sich. Eine Erkältung ist in der Regel nicht weiter schlimm und kann meist selbst kuriert werden. Die echte Virus-Grippe, auch Influenza genannt, ist jedoch eine ernst zu nehmende Erkrankung, die bei Komplikationen sogar zum Tod führen kann. Welche Symptome auf eine Influenza hinweisen, welche Risiken bestehen und wie man vorbeugen kann, wissen die Experten von TÜV SÜD.

Jedes Jahr im Herbst beginnt die Grippezeit in Deutschland. Während dieser Monaten ist das Risiko, an dem ansteckenden Influenza-Virus zu erkranken, deutlich erhöht. Übertragen werden die Viren durch Tröpfcheninfektionen, also beim Sprechen, Husten oder Niesen, aber auch durch Händeschütteln oder Küssen. Um eine Ansteckung zu verhindern, sollten im Fall einer Grippewelle also große Menschenansammlungen gemieden werden. Auch enger Kontakt zu bereits erkrankten Personen sollte man - soweit möglich - vermeiden.

Regelmäßiges Händewaschen ist zu jeder Zeit ein guter Infektionsschutz, in der Grippesaison aber besonders wichtig: Die Hände kommen ständig in Kontakt mit Gegenständen oder Personen und damit möglicherweise auch mit Grippeviren. Von den Händen aus gelangen diese Viren leicht in Augen, Nase oder Mund und können so zu einer Ansteckung führen. Gründliches Händewaschen und der Versuch, die Hände möglichst vom Gesicht fern zu halten, ist insbesondere in der Grippesaison eine zwar banale, aber wirksame Schutzmaßnahme.

Als wirksamster Schutz vor einer Influenza gilt jedoch die Grippeimpfung. Besonders älteren und chronisch kranken Menschen wird die Impfung empfohlen; seit 2010 gilt die Empfehlung auch für Schwangere. Zudem ist die Grippeimpfung für alle Personen sinnvoll, die beruflich eine erhöhte Ansteckungsgefahr haben, beispielsweise medizinisches Personal. Da die Grippeviren sehr wandlungsfähig sind, ist es nötig, die Immunisierung jährlich aufzufrischen.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten der Grippeimpfung für sämtliche Personenkreise, denen die ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) die Impfung empfiehlt. Zudem gilt in manchen Bundesländern eine generelle Impfempfehlung.

Doch wie kann man selbst eine Grippe von einer Erkältung unterscheiden? "Bei einer Erkältung setzen die Beschwerden meist langsam und schrittweise ein", erklärt Dr. Sonja Bühler, Ärztin für Arbeitsmedizin bei der TÜV SÜD Life Service GmbH. "Bei der Influenza tritt dagegen innerhalb weniger Stunden ein heftiges Krankheitsgefühl mit plötzlichem hohem Fieber, Schüttelfrost und starken Kopf- und Gliederschmerzen auf." Bei bestimmten Personengruppen wie Menschen mit chronischen Erkrankungen der Atemwege, kann es durch die Grippe zu schwerwiegenden Komplikationen wie einer Lungenentzündung kommen. In solchen Fällen ist rasche ärztliche Hilfe besonders wichtig, denn es gibt spezielle Medikamente gegen Grippe und die begleitenden Komplikationen.

Erkrankte Arbeitnehmer sollten sich gründlich auskurieren, bevor sie an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, um die Kollegen nicht anzustecken. Zudem fördern Ruhe und Schonung während der Grippe die vollständige Ausheilung und verhindert Komplikationen. Es empfiehlt sich auch für den Arbeitgeber, dies ausdrücklich zu unterstützen. Schätzungen des Robert-Koch-Instituts zufolge waren in der letzten Grippesaison 2009/2010 1.547.000 zusätzliche Arbeitsunfähigkeitstage auf Influenza-Erkrankungen zurückführen. Um krankheitsbedingte Fehlzeiten in der Grippesaison niedrig zu halten, können Unternehmen ihren Mitarbeitern auch eine vom Betrieb finanzierte Grippe-Impfung anbieten.

TÜV SÜD unterstützt Unternehmen in puncto Gesundheitsmanagement

Die TÜV SÜD Life Service GmbH betreut die Mitarbeiter von knapp 10.000 Unternehmen in Deutschland beim Arbeits- und Gesundheitsschutz und entwickelt individuelle Lösungen zum Umgang mit Stress, zur Förderung der Arbeitsmotivation, bei Suchtgefährdung sowie Über- oder Unterforderung. Das Ziel ist stets, Bedingungen am Arbeitsplatz zu schaffen, die die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter schützen. "Die Mitarbeiter honorieren dies durch bessere Leistungsfähigkeit. Kosten durch Arbeitsunfälle, einseitige Belastungen und Krankheiten helfen wir zu verringern und auch Leistungseinbrüche durch psychischen Stress oder Überforderung können unsere Experten durch ein durchdachtes Betriebliches Gesundheitsmanagement wirksam abfedern", erläutert Gabriele Sommer, Geschäftsführerin der TÜV SÜD Life Service GmbH.

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