Neuer Masterstudiengang Integrative Sozialwissenschaft

(PresseBox) (Kaiserslautern, ) Mit dem Masterstudiengang Integrative Sozialwissenschaft hat die TU Kaiserslautern einen bisher einzigartigen Studiengang entwickelt. Neben der Verbindung mehrerer sozialwissenschaftlicher Perspektiven wird hier vor allem die Integration technischer Fächer in das sozialwissenschaftliche Studium betont. Ziel ist es, die Berufschancen der Absolventen zu erhöhen, die im Vergleich zu anderen Sozialwissenschaftlern zusätzlich über bestimmte Branchenkenntnisse (im Bereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik, der Informatik oder der Wirtschaftswissenschaften) verfügen. Der Masterstudiengang wird zum Wintersemester 2010/11 eingeführt, Bewerbungsschluss ist der 31.08. jeden Jahres.

Der Master kann auf dreierlei Weise studiert werden:

1.) Der Schwerpunkt "Technik und Kompetenz" integriert Veranstaltungen der Informatik in den sozialwissenschaftlichen Kontext. Gelehrt werden u.a. Programmentwicklung, Datenbanksysteme SQL, semantisches Web, Wissensmanagement und Content-Management-Systeme und das Thema künstliche Intelligenz. Gleichermaßen werden die Studierenden in die Lage versetzt, Prozesse der Kompetenzentwicklung in technischen Feldern auf pädagogischpsychologischer Grundlage zu gestalten und zu fördern.

2.) Der Schwerpunkt "Wirtschaft, Organisation und Gesellschaft" integriert Veranstaltungen des Fachbereiches Maschinenbau und Verfahrenstechnik in den sozialwissenschaftlichen Kontext. Gelehrt werden die Grundstrukturen und Theoreme der Produktion in den Ingenieurwissenschaften sowie die Spezifizität der Nutzfahrzeugtechnik. Regelmäßig finden zudem Exkursionen in bedeutende Werke statt. Gleichermaßen werden Studierende in die Lage versetzt, Funktionsweisen von industriellen Beziehungen international einzuschätzen sowie wirtschaftspolitische Fragestellungen und staatlichökonomisches Handeln zu begründen und zu analysieren.

3.) Der Schwerpunkt "Politik, Wirtschaft, Ethik" integriert Veranstaltungen der Wirtschaftswissenschaften in den sozialwissenschaftlichen Kontext. Gelehrt werden u.a. die europäischen Wirtschaftsstrukturen, die Globalisierung der Finanzmärkte, Außenhandelstheorien und Probleme der Entwicklungsländer aus volkswirtschaftlicher Sicht. Gleichermaßen werden Studierende in die Lage versetzt, ihr wirtschaftliches Know How ethisch zu reflektieren und mit Kenntnissen über die internationale Politik und die Verschiedenheit von Regierungssystemen zu verbinden und für wirtschaftliche Entscheidungsprozesse nutzbar machen.

Der Masterstudiengang beginnt jährlich zum Wintersemester. Zugangsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes (Bachelor-)Studium mit einer Abschlussnote von mind. 2,3 und ein intern durchgeführter Englisch-Test. Auch Absolventen eines nichtsozialwissenschaftlichen (Bachelor-)Studiums können nach einer internen Prüfung für den Master bzw. für einen bestimmten Schwerpunkt zugelassen werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.integrative-sozialwissenschaft.de/...

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