Bad Bank Optionen in der Diskussion

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Immer mehr Banken gehen zur Bewältigung der Finanzkrise dazu über, ihre risikobehafteten Papiere unter Nutzung staatlicher Garantien in eine Zweckgesellschaft auszugliedern. Auch auf Bundesebene scheint sich eine generelle Lösung abzuzeichnen: die dezentralen "Bad Banks" in Form von Zweckgesellschaften werden präferiert, auf die die Problempapiere und leistungsgestörten Assets ausgegliedert werden. Im Rahmen der Schaffung von derartigen „Bad Banks“ wird intensiv diskutiert, wie die Assets zu bewerten sind und wie sichergestellt wird, dass die Krisenbewältigung nicht einseitig zu Lasten des Staates erfolgt. Vielfältige Fragen sind in diesem Kontext zu beachten: Neben Bewertung und Bilanzierung geht es vor allem auch um die zivil-, steuer- und aufsichtsrechtliche Fragen beim Übergang von Problemaktiva auf die "Bad-Bank"-Gesellschaften.
In Deutschland besteht mit der TSI-Verbriefungsplattform eine bewährte Lösung, die deutsche Banken bislang bereits für vielfältige Risikotransfer- und Refinanzierungstransaktionen genutzt haben ohne dass Probleme aufgetreten sind. Im Gegenteil: Die deutsche Lösung wird aufgrund ihrer Standards und Transparenz allgemein geschätzt. Von daher ist es bedauerlich, dass die bisherigen Risikoabschirmungstransaktionen keine deutsche Lösung wählen konnten, weil für den Ankauf und die Refinanzierung von Wertpapieren für deutsche Zweckgesellschaften bislang noch die steuerlichen Rahmenbedingungen fehlen. Die TSI baut darauf, dass im Rahmen der geplanten neuen Regelungen jedoch deutsche Gesellschaften und deutsches Gesellschaftsrecht genutzt werden können.

Die mit der Umsetzung von dezentralen Bad Banks verbundenen Fragestellungen wird die TSI mit erfahrenen Fachleuten auf einer Veranstaltung am 12. März 2009 in Frankfurt behandeln. Nähere Informationen zu dem Thema, der Veranstaltung und zur TSI können Sie der TSI-Webseite entnehmen: www.tsi-gmbh.de =>TSI Special Training Plus - Kreditstrategien in der Krise

True Sale International GmbH

Die True Sale International GmbH (TSI) wurde im Mai 2004 in Frankfurt am Main im Rahmen der True Sale Initiative von dreizehn Banken gegründet. Ziel der TSI ist es, den Standard „Verbriefung made in Germany“ voranzubringen und den deutschen Verbriefungsmarkt zu fördern. Über die TSI-Plattform wurden bislang fast 60 Transaktionen mit über 120 Milliarden Euro Volumen
(Risikotransfer) abgewickelt (Stand: Februar 2009); weitere Transaktionen sind in Vorbereitung. Viele True Sale-Transaktionen nutzen das Label „Certified by True Sale International“, mit dem für Investoren ein hohes Maß an Transparenz erreicht wird.

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