Studie: „MES: Vom Trend zur Notwendigkeit“: Produktionsunternehmen setzen vermehrt auf den Einsatz von Manufacturing Execution Systems (MES)

Nutzen aus MES-Systemen ist größer als die mit der Einführung verbundenen Kosten

(PresseBox) (Aachen, ) Die gemeinsam von dem Fraunhofer IPA und der Trovarit AG im Sommer 2011 durchgeführte Studie „MES: Vom Trend zur Notwendigkeit“ hat es ans Tageslicht gebracht: MES ist in der betrieblichen Praxis angekommen. 80 Prozent der Teilnehmer haben sich bereits aktiv mit dem Thema auseinander gesetzt. Nur noch 27 Prozent der Befragten rechnet bis auf weiteres nicht mit einem MES-Einsatz (in der Studie 2006 waren dies noch 50 Prozent; vgl. Abb. MES-Einsatz im Unternehmen). Die Hauptgründe hierfür liegen in mangelnden Ressourcen und fehlendem Budget. In vielen Unternehmen herrscht darüber hinaus große Unsicherheit über den Zusatznutzen, den ein MES-System mit sich bringen soll. 140 Unternehmen haben sich an der Studie beteiligt.

Die Einführung eines neuen Software-Systems ist stets mit Unsicherheiten und Herausforderungen verbunden. Vor allem die möglichst genaue Prognose der mit der Einführung verbundenen Aufwände stellt eine Herausforderung bei der Implementierung dar. Nicht selten treten gravierende Unterschiede zwischen den geplanten und den bei der Einführung tatsächlich auftretenden Aufwänden auf. Größte Unsicherheiten hierbei gibt es im Bereich der Anpassungsprogrammierung. Fast die Hälfte aller Befragten gab an, die tatsächlichen Aufwände für Anpassungsprogrammierungen deutlich unterschätzt zu haben. Etwa 40 % der Befragten ärgerten sich darüber, dass der Aufwand für Mitarbeiterschulungen den geplanten Aufwand deutlich überstieg. Vor dem Hintergrund, dass sich mit 62 Prozent die überwiegende Mehrheit der Unternehmen bei der Einführung ausschließlich durch den Software-Anbieter unterstützen lässt und nur 22 Prozent eine zusätzliche Unterstützung durch eine unabhängige Beratung in Anspruch nimmt, deuten die Ergebnisse darauf hin, dass es vielen Anwenderun-ternehmen an den notwendigen Methoden, Erfahrungen und/oder Ressourcen für die effektive und effiziente Bearbeitung wesentlicher Projektaufgaben fehlt. (vgl Abb. Erwartete und tatsächliche Aufwände)

Trotz der teilweise großen Herausforderungen bei der Einführung des MES-Systems sehen die meisten Anwender einen deutlichen Nutzen in ihrem System. Gut 70 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass der mit der Systemeinführung verbundene Nutzen größer ist als die hiermit verbundenen Kosten.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie sind in unserem Management Summary zusammengefasst, dieses steht ab sofort unter www.trovarit.com zum Download bereit. Der ausführliche Studienbericht: Manufacturing Execution Systems: Vom Trend zur Notwendigkeit? (Autoren: Weskamp, Markus, Sontow Rainer; Lizensierte PDF-Datei, ISBN 978-3-938102-20-6) ist für 99 Euro zu haben.

Trovarit AG

Die Trovarit AG versteht sich als Marktanalyst und anbieterneutraler Berater im Umfeld von ERP- und Business-Lösungen. Mit spezialisierten Services und Werkzeugen unterstützt Trovarit Unternehmen dabei, Geschäftsprozesse effizient zu gestalten, den Einsatz der vorhandenen ERP und Business-Systeme zu optimieren und Investitionen in neue ERP und Business-Lösungen abzusichern. In diesem Zusammenhang stehen auch die Trovarit-Studien, wie z.B. zur ERP-Zufriedenheit, zu ERP-as-a-Service, zu Werkzeugen für das Business Process Management usw., die relevante Marktthemen und Trends aufgreifen und unabhängig, auf empirischer Basis analysieren.
Die Trovarit AG wurde im September 2000 von Peter Treutlein und Dr. Karsten Sontow als Spin-Off der RWTH Aachen gegründet. Sitz des Unternehmens ist Aachen.

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