Trend Micro warnt Facebook-Anwender: Trick mit doppeltem Boden bringt selbst vorsichtige Nutzer in Gefahr

Dubiose Anwendung sammelt persönliche Daten / Gefährliche Webseiten warten auf vorsichtige Facebook-Anwender

(PresseBox) (Unterschleißheim, ) Trend Micro (TSE:4704) warnt Nutzer der populären Social-Networking-Seite Facebook vor einer neuen Applikation, die seit kurzem auf der Plattform kursiert. "The Error Check System" - eine Applikation, die nicht von Facebook selbst stammt - bringt Anwender von Facebook durch gefälschte Fehlernachrichten dazu, ihr gesamtes Facebook-Profil mit allen persönlichen Daten offen zu legen. Die zweite Gefahr: Vorsichtige Anwender, die auf Suchmaschinen wie etwa Google nach Informationen zu dieser Anwendung suchen, fanden als Suchergebnisse mit hoher Wahrscheinlichkeit Malware-verbreitende Webseiten.

Weltweit nutzen laut Angaben von Facebook rund 150 Millionen Menschen den Dienst. In Deutschland stieg die Zahl der angemeldeten Nutzer zwischen Oktober 2008 und Januar 2009 von 1,2 Millionen auf rund 2 Millionen. Ein Großteil dieser Anwender ist in den letzten Tagen mit der dubiosen Applikation "The Error Check System" konfrontiert worden, die sich über die Facebook-Plattform sehr schnell verbreitete.

Die Anwendung, die nicht von dem Plattformbetreiber von Facebook stammt, versendet Nachrichten an Facebook-Nutzer, in denen behauptet wird, dass ein Freund einige Fehler im Facebook-Profil gefunden habe. Der Anwender wird aufgefordert einen Link anzuklicken, um die angeblichen Fehlerbeschreibungen anzuzeigen - ein klassischer Social-Engineering-Trick. Folgt er dieser Aufforderung, startet die Installation der Applikation. Durch Manipulation des Standard-Facebook-Installationsfensters wird dabei verschleiert, dass die Anwendung vollen Zugriff auf alle persönlichen Daten im Facebook-Nutzerprofil erhält. Darüber hinaus wird dem Anwender nahe gelegt, per Klick bequem auch die Profile seiner Freunde zu überprüfen - und so setzt sich die Verbreitung fort.

Gesundes Misstrauen kann zur Malware-Infektion führen

Rechtschreibfehler in den Dialogfenstern und die Vorgehensweise von "The Error Check System" können bei vorsichtigen und versierten Nutzern zu Misstrauen führen. Cyber-Kriminelle kalkulieren dies offensichtlich ein: Wer bei Suchmaschinen wie etwa Google im Verbreitungszeitraum der Applikation nach "The Error Check System" suchte, erhielt als Suchergebnis eine Vielzahl von Internet-Seiten, die Links zu Malware enthielten, die sich teilweise als Sicherheitsprodukt tarnt. Möglicherweise war es sogar die primäre Aufgabe der Anwendung, Facebook-Nutzer auf diese Seiten zu treiben.

Eine ganze ähnliche Methode beobachtete Trend Micro bereits in der Vergangenheit: Während der populäre Web-Mail-Service Gmail einige Stunden ausgefallen war, verwiesen plötzlich Suchergebnisse bei Google-Suchen nach "Gmail down" vielfach auf Webseiten, über die Malware bei Besuchern installiert werden sollte. Offensichtlich wartet die Cybercrime-Szene auf solche Gelegenheiten, um innerhalb kurzer Zeit gefährliche Webseiten in den Google-Suchergebnissen zu platzieren.

Herkömmliche, rein Pattern-basierte Anti-Virenlösungen sind von solchen Taktiken überfordert. Mit dem Smart Protection Network hat Trend Micro deshalb eine Cloud-Client-Infrastruktur entwickelt, die an der Quelle der Bedrohung - also im Internet - ansetzt und so das Wettrennen um die Pattern-Bereitstellung beendet. Das Smart Protection Network verknüpft lokale Trend Micro Sicherheitsprodukte auf Desktops und Gateways in Echtzeit mit Trend Micro Datenbanken im Internet. Im Smart Protection Network bündelt sich das Know-how der Trend Micro eigenen Malware-, Spam-, Datei- und URL-Analysen mit Informationen aus externen Quellen, sodass Verdachtsmomente besser und schneller korreliert werden können. Das Ergebnis: Bedrohungen werden blockiert, bevor sie das Netzwerk erreichen können.

Weitere Informationen zu aktuellen Web-Bedrohungen sind unter http://blog.trendmicro.com/ verfügbar.

TREND MICRO Deutschland GmbH

Trend Micro, einer der international führenden Anbieter für Internet-Content-Security, richtet seinen Fokus auf den sicheren Austausch digitaler Daten für Unternehmen und Endanwender. Als Vorreiter seiner Branche baut Trend Micro seine Kompetenz auf dem Gebiet der integrierten Threat Management Technologien kontinuierlich aus. Mit diesen kann die Betriebskontinuität aufrechterhalten und können persönliche Informationen und Daten vor Malware, Spam, Datenlecks und den neuesten Web Threats geschützt werden. Unter www.trendmicro.com/... informieren sich Anwender zu aktuellen Bedrohungen. Die flexiblen Lösungen von Trend Micro sind in verschiedenen Formfaktoren verfügbar und werden durch ein globales Netzwerk von Sicherheits-Experten rund um die Uhr unterstützt.

Zahlreiche Trend Micro Lösungen nutzen das Trend Micro Smart Protection Network, eine wegweisende Cloud-Client-Infrastruktur für Content-Sicherheit und die Abwehr neuer Web Threats. Trend Micro ist ein transnationales Unternehmen mit Hauptsitz in Tokio und bietet seine Sicherheitslösungen über Vertriebspartner weltweit an. Weitere Informationen zu Trend Micro finden Sie im Internet unter www.trendmicro.de.

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