TREND MICRO-Studie belegt: Immer mehr Spyware am Arbeitsplatz

Mangelndes Wissen und leichtsinniges Online-Verhalten unterstreichen die Wichtigkeit umfassender Internet Security und Aufklärung

(PresseBox) (Unterschleißheim, ) TREND MICRO (Nasdaq: TMIC, TSE:4704) präsentiert heute die Ergebnisse der von ihr in Auftrag gegebenen Studie, die belegt, dass über 87 Prozent aller Internetnutzer in Unternehmen sich der Bedrohung durch Spyware bewusst sind. 53 Prozent der Befragten wünschen sich eine umfassendere Aufklärung durch die IT-Abteilung des Unternehmens, um die Bedrohung besser zu verstehen. Die Ergebnisse der Studie lassen darauf schließen, dass mit dem Bewusstsein um die Gefahren nicht gleichzeitig ein fachliches Wissen verbunden ist.

Für die Studie wurden 1.200 Internetnutzer aus den Vereinigten Staaten, Deutschland und Japan befragt. Die Größe der befragten Unternehmen bewegte sich zwischen großen, multinationalen Konzernen, bis hin zu kleinen Ein-Mann-Büros. Die Studie lässt eine Vielzahl von Rückschlüssen bezüglich Wahrnehmung und Verhalten von Internetnutzern am Arbeitsplatz zu. Dabei ist das wachsende Problem durch Spyware ein wichtiger Aspekt. Wie die Studie zeigt, kommt es verstärkt bei kleinen und mittleren Unternehmen zu Problem durch Spyware.

Am größten ist die Gefahr durch Spyware in den Vereinigten Staaten. 40 Prozent der dort Befragten Internetnutzer gaben an, sie hätten bereits Bekanntschaft mit Spyware am Arbeitsplatz gemacht. Im Vergleich dazu sind es in Japan 14 Prozent und in Deutschland 23 Prozent. In allen drei Ländern gaben Internetnutzer aus kleinen und mittleren Unternehmen weit häufiger an mit Spyware in Kontakt gekommen zu sein, als die Befragten in großen Unternehmen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Internetnutzer in den USA Opfer von Spyware wird, ist fünf mal so groß wie in Deutschland und Japan. Bei Unternehmen mit eigenen IT-Abteilungen sind fast 40 Prozent aller Befragten in den Vereinigten Staaten der Meinung, ihre IT-Abteilung könnte sie stärker beim Schutz vor Spyware unterstützen. Das Ergebnis in den USA unterstreicht die Tatsache, dass Spyware eine signifikante, globale Bedrohung darstellt. In Japan zum Beispiel gehen die Internetnutzer in Unternehmen davon aus, dass ihr Schutz vor Spyware unzureichend ist: Bei kleinen und mittleren Unternehmen teilen diese Meinung dort zwei von drei Mitarbeitern, bei Großunternehmen, einer von zwei.

Von denjenigen Befragten die angaben, dass sie am Arbeitsplatz bereits mit Spyware in Berührung getreten sind, glauben nur 45 Prozent, dass sie auch bereits Opfer von Spyware wurden. Dies offenbart einen bemerkenswerten Unterschied zwischen dem Bewusstsein der Bedrohung durch Spyware durch Internetnutzer in Unternehmen und deren Kenntnisse eine tatsächliche Spyware-Infiltration zu erkennen.

Viele der Befragten erwarten von ihren IT-Abteilungen, dass sie neben dem notwendigen Schutz auch für eine bessere Aufklärung bei den Mitarbeitern sorgen. In Japan gaben dies 64 Prozent der Befragten an, in den Vereinigten Staaten 52 Prozent und in Deutschland 45 Prozent.

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage war das Eingeständnis vieler Befragten, dass sie eher zu einem riskanten Online-Verhalten am Arbeitsplatz tendieren, wenn ihr Unternehmen über eine IT-Abteilung verfügt.

"Die Herausforderung nach Aufrechterhaltung der Unternehmenssicherheit ist eng verknüpft mit der Tendenz vieler Internetnutzer, am Arbeitsplatz ein wesentlich riskanteres Online-Verhalten an den Tag zu legen", sagt Ed English, Vice President und Chief Technologist für Anti-Spyware bei Trend Micro. "Spyware stellt eine Sicherheitsbedrohung dar, die aus ihren Kinderschuhen heraus gewachsen ist. Während die Internetnutzer in Unternehmen häufig die Effektivität der Anti-Spywarelösung, die durch die IT-Abteilungen installiert wurde in Frage stellen, gestehen sie gleichzeitig ein hohes Maß an Abhängigkeit gegenüber ihre Unternehmens-IT ein. Dabei scheinen viele Mitarbeiter ihre persönliche Verantwortung, aufmerksam zu sein und sich im Internet vernünftig zu verhalten, zu ignorieren."

English ergänzt, dass durch die wachsende Komplexität der Bedürfnisse nach Unternehmenssicherheit und wachsender Sicherheitsbedrohungen Unternehmen mehrschichtige Sicherheitsstrategien benötigen. Diese kombinieren Antiviren- und Content-Security, um so die Unternehmens-Netzwerke effektiv gegen Spyware und anderen Blended Threats zu schützen. Eine solche mehrschichtige Verteidigung - von Gateways und Server über Desktops und mobile Geräte - behindert Angriffe außerhalb der Unternehmensgrenzen genauso wie diejenigen die aus leichtfertigem Verhalten innerhalb einer Organisation resultieren.

"Aufgrund der zunehmenden Bedrohung durch Spyware muss die Unternehmens-IT dafür sorgen, dass die Mitarbeiter umfassend darüber aufgeklärt sind, wie sie sich verhalten müssen, obwohl ihre Organisation durch bewährte, betriebssichere und reaktive Anti-Spyware-Lösungen bereits gesichert sind", fügt English hinzu.

Weitere bemerkenswerte Ergebnisse der Studie zum Thema Spyware: - Viren und Spyware werden als ernsthaftere Bedrohung für die Unternehmenssicherheit wahrgenommen als Spam. - 26 Prozent der Befragten US-Amerikanischen Mitarbeiter in kleinen und mittleren Unternehmen gaben an, dass sie am Arbeitsplatz bereits Opfer von Spyware wurden. Im Bereich der Großunternehmen sind es 21 Prozent. - Sieben Prozent der Befragten von kleinen und mittleren Unternehmen in Japan und Deutschland sind sich bewusst, dass sie Opfer von Spyware sind. Das unterstreicht das widersprüchliche Verhältnis zwischen Wahrnehmung des Problems und dem Wissen um die Auswirkungen. - In den Vereinigten Staaten nannten die Befragten als Top Fünf der Konsequenzen, die durch Spyware resultieren: eine niedrige Computer-Performance, Produktivitätsverluste, Bandbreitenverluste, Malicous Downloads sowie Datenschutzverletzungen.

Studien-Methodik: Die Studie wurde im Juli 2005 online durchgeführt. Mehr als 1.200 Internetnutzern in Unternehmen aus den Vereinigten Staaten, Deutschland und Japan nahmen an der Befragung teil.

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