BKA-Trojaner: Gangster sitzen in Russland und der Ukraine

Trend Micro legt detaillierte Analyse vor

(PresseBox) (Hallbergmoos, ) Die als "BKA-Trojaner" bekannt gewordene Bedrohung lässt sich auf Russisch sprechende Urheber zurückverfolgen, die IP-Adressen in der Ukraine verwenden. Offenbar haben die Online-Gangster auch Beziehungen zu den Hintermännern anderer Bedrohungen wie ZeuS, CARBERP, TDSS, Gamarue sowie FakeAV-Kampagnen. Darüber hinaus gab es Verbindungen zu den im November 2011 auch mit Hilfe von Trend Micro dingfest gemachten Kriminellen von Rove Digital, die das DNS-Changer-Botnetz Esthost betrieben haben. Trend Micro-Forscher haben nun eine detaillierte Analyse zu Aufbau und Funktionsweise der Bedrohung vorgelegt, bei der die Opfer zur Zahlung einer Ordnungsstrafe genötigt werden.

Dem "BKA-Trojaner", der in mehreren Varianten im Internet über pornographische, aber auch völlig normale Seiten verbreitet wird, sind auch viele Deutsche zum Opfer gefallen. Doch ist die Bedrohung nicht auf Deutschland beschränkt. Europäische Internet-Nutzer, die sich den Schädling auf ihren Rechnern eingefangen haben, wurden und werden dabei mit der Drohung erpresst, der Zugriff auf den Computer oder Teile davon werde dauerhaft gesperrt, wenn nicht ein "Ordnungsgeld" in Höhe von 100 Euro gezahlt werde. Die Drohung wirkt so täuschend echt, dass offensichtlich viele Betroffenen auf den Trick hereingefallen sind und gezahlt haben.

Hilfe auf www.bka-trojaner.de

Der Schädling nistet sich tief in den Systemen der Anwender ein. Das BSI und eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. leisten den Opfern unter www.bka-trojaner.de Hilfestellung bei der Entfernung der Schadsoftware. Weitere Informationen sind auf dem deutschen Trend Micro-Blog erhältlich.
Diese Pressemitteilung posten:

Über die TREND MICRO Deutschland GmbH

Trend Micro, einer der international führenden Anbieter für Cloud-Security, ermöglicht Unternehmen und Endanwendern den sicheren Austausch digitaler Informationen. Als Vorreiter bei Server-Security mit mehr als zwanzigjähriger Erfahrung bietet Trend Micro client-, server- und cloud-basierte Sicherheitslösungen an. Diese Lösungen für Internet-Content-Security und Threat-Management erkennen neue Bedrohungen schneller und sichern Daten in physischen, virtualisierten und Cloud-Umgebungen umfassend ab. Die auf der Cloud-Computing-Infrastruktur des Trend Micro Smart Protection Network basierenden Technologien, Lösungen und Dienstleistungen wehren Bedrohungen dort ab, wo sie entstehen: im Internet. Unterstützt werden sie dabei von mehr als 1.000 weltweit tätigen Sicherheits-Experten. Trend Micro ist ein transnationales Unternehmen mit Hauptsitz in Tokio und bietet seine Sicherheitslösungen über Vertriebspartner weltweit an.

Weitere Informationen zu Trend Micro sind verfügbar unter http://www.trendmicro.de.

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer