Hermes und TNT vereinbaren strategische Allianz

(PresseBox) (Hamburg/Troisdorf, ) Die Hermes Logistik Gruppe – ein Unternehmen der Otto Group - und TNT haben eine enge, strategische Zusammenarbeit in Ergänzung zu dem bereits bestehenden Joint Venture im Mail-Segment vereinbart. Schwerpunkte der in einem Memorandum of Understanding vereinbarten Kooperation sind die Schaffung einer gemeinsamen Produktionsgesellschaft in Deutschland und die Untersuchung weiterer Kooperationsfelder im europäischen B2C Parcel Markt. Die operative Zusammenarbeit wird bereits im 1. Quartal 2006 beginnen.

Basis der Kooperation und zugleich Ansatzpunkt für erhebliche ökonomische wie auch ökologische Synergien sind die komplementären Geschäftsfelder beider Unternehmen: Während TNT Express auf das Segment der nationalen und internationalen B2B-Transporte spezialisiert ist, liegen die Stärken von Hermes im B2C- und C2C-Versand. Für eine effiziente Ausschöpfung der vorhandenen Infrastrukturen planen Hermes und TNT Express ihre Produktionskapazitäten in Teilbereichen gemeinsam zu nutzen. Im Mittelpunkt stehen dabei die gemeinsame Nutzung der Hub- und Fernverkehrs-Kapazitäten sowie der PaketShops von Hermes. Der Marktauftritt und die Markenidentität der beiden renommierten Partner bleiben hiervon unberührt.

Die Zusammenarbeit von Hermes und TNT wird bereits im 1. Quartal 2006 beginnen. Hierbei wird TNT die von Hermes durchgeführten Komplettladungs-Transporte (FTL) nutzen, wohingegen Hermes die vorhandenen Hub-Kapazitäten der TNT Express in Deutschland nutzen wird. Im Laufe des Jahres 2006 sollen weitere Leistungen gemeinsam angeboten werden, wie z.B. der internationale Paketversand von Deutschland aus und die Erweiterung der 11.000 Hermes PaketShops um Expressdienstleistungen der TNT Gruppe.

Vor dem Hintergrund der starken B2C-Marktposition von Hermes in Deutschland, England und Frankreich haben sich TNT und Hermes darüber hinaus dazu entschlossen, weitere Möglichkeiten einer strategischen Kooperation zum Aufbau eines europäischen B2C Parcel Netzwerkes zu untersuchen, das die Einbeziehung dritter Unternehmen nicht ausschließt. Als gute Ausgangslage hierfür werten beide Unternehmen die potentielle gemeinsame Nutzung vorhandener Infrastrukturen und die Kombination der Kernkompetenzen, sowie die optimale Ergänzung der jeweiligen Dienstleistungs-Portfolios.

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