Über 1,6 Millionen Euro für ProExzellenz-Forschungsvorhaben in Jena

Kultusminister Müller: „Stärkung des Forschungsstandorts Thüringen“

(PresseBox) (Erfurt, ) Das Thüringer Kultusministerium fördert aus dem Landesprogramm ProExzellenz ein Forschungsvorhaben des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik in den Jahren 2009 bis 2011 mit 1,65 Millionen Euro. Eine entsprechende Empfehlung des Projekts "Modenfeldstabilisierung in Hochleistungsfaserlaser und -verstärkersystemen" wurde in der vierten Beratung der Programmkommission gegeben. Das teilte Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) heute in Erfurt mit.

Zusammen mit den Empfehlungen der vorherigen Beratungen hat die Programmkommission damit Zusagen für 31,35 Millionen Euro gegeben. Gegenwärtig befinden sich 13 weitere Vorhaben in der Begutachtung. Über diese wird zusammen mit sechs Vorhaben, die bereits positiv begutachtet wurden, und drei Vorhaben, deren Kofinanzierung durch den Bund im Moment geprüft wird, abschließend am 18. Mai 2009 entschieden. Insgesamt stehen im Landesprogramm 50,3 Millionen Euro zur Verfügung.

Kultusminister Müller unterstreicht die Bedeutung des Landesprogramms: "ProExzellenz bündelt bedeutende Maßnahmen zur Stärkung der Bereiche Forschung, Innovation, Nachwuchs und Lehre. Als Teil der Zukunftsinitiative 'Exzellentes Thüringen' trägt das Programm wesentlich dazu bei, den Forschungsstandort Thüringen weiter zu stärken und unsere Hochschulen für Studenten aus aller Welt noch attraktiver zu machen. Mit der Förderung des Vorhabens des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik wird die exzellente Forschung in Jena auf dem Gebiet der Optik und Photonik weiter gestärkt und die Wettbewerbsfähigkeit in der überregionalen Forschungsförderung erhöht."

Das Vorhaben "Modenfeldstabilisierung in Hochleistungsfaserlaser und -verstärkersystemen" führt das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik in Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem Institut für Photonische Technologien e. V. durch. Unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Tünnermann soll die Spitzenforschung der beteiligten Partner auf dem Gebiet optischer Hochleistungs-Faserlaser gebündelt und langfristig gestärkt werden. Mit grundlegenden Untersuchungen physikalisch-technischer Fragestellungen der nächsten Lasergeneration sollen Voraussetzungen für neue Systemkonzepte von stabilen Hochleistungs-Lasersystemen geschaffen und somit die Führungsposition im Bereich neuer Faserlaser ausgebaut werden. Weitere Informationen sind im Internet unter www.iof.fraunhofer.de zu finden.

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