Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) weist den Vorwurf der Links-Fraktion, die Landesregierung betreibe im Schulbereich "kurzsichtige Personalpolitik", strikt zurück

(PresseBox) (Erfurt, ) "Die Alterstruktur der Lehrer im Freistaat ist Folge der Teilzeitregelungen aus den 90-er Jahren. Diese haben verhindert, dass trotz des drastischen Schülerrückgangs keinem Lehrer mangels Bedarf gekündigt werden musste. Um dem dadurch gestiegenen Durchschnittsalter entgegenzuwirken, werden in den nächsten Jahren wieder verstärkt junge Lehrer eingestellt. Zum kommenden Schuljahr sind es 100 neue Lehrer in Grundschulen, Förderschulen, Regelschulen, Gymnasien und in berufsbildenden Schulen. In den nächsten Jahren soll die Zahl junger Lehrer, die neu in den Thüringer Schuldienst kommen, weiter steigen, so dass ab dem Schuljahr 2011/2012 bis zu 500 Absolventen eingestellt werden können."

Das Durchschnittsalter Thüringer Lehrer liegt bei 49,5 Jahren. Gab es im Schuljahr 1991/1992 mehr als 407.000 Schüler an staatlichen Schulen, die von 32.900 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet wurden, so waren es im zu Ende gegangenen Schuljahr 2008/2009 nur noch 228.700. Derzeit arbeiten an den staatlichen Schulen im Freistaat insgesamt rund 21.700 Lehrerinnen und Lehrer. Dazu kommen 2.200 Erzieherinnen und Erzieher, 840 sonderpädagogische Fachkräfte und 680 Lehramtsanwärter, die das 2. Staatsexamen erwerben.

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