Müller bei Mitgliederversammlung der Historischen Kommission

(PresseBox) (Erfurt, ) Am morgigen Freitag wird Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) die 25. Mitgliederversammlung der Historischen Kommission für Thüringen auf Schloss Friedenstein eröffnen. Neben dem Minister werden u. a. auch der Kommissionsvorsitzende Prof. Dr. Werner Greiling und der Direktor der Stiftung Schloss Friedenstein Dr. Martin Eberle teilnehmen.

Die Historische Kommission für Thüringen wurde am 4. April 1991 im Erfurter Augustinerkloster in der Tradition der älteren Thüringischen Historischen Kommission und des Vereins für Thüringische Geschichte und Altertumskunde gegründet. Sie ist eine wissenschaftliche Gesellschaft. Die Kommission hat sich als Aufgabe gestellt, die Geschichte Thüringens in allen ihren Bereichen, die seiner einstigen Territorien und der mit Thüringen historisch verbundenen Landschaften zu erforschen, die Erforschung der thüringischen Landesgeschichte durch ihre Mitglieder und Dritte zu fördern und die gewonnenen Ergebnisse in Quelleneditionen und wissenschaftlichen Darstellungen zu veröffentlichen. Sitz der Historischen Kommission für Thüringen ist Erfurt. Weitere Informationen sind im Internet unter www.historische-kommission-fuer-thueringen.de zu finden.

Zeit: Freitag, 20. März 2009, 19.00Uhr
Ort: Gotha, Schloss Friedenstein

Kultusminister Müller sagte im Vorfeld: "Ohne Wissen über die Vergangenheit können wir keine Zukunft gestalten. Gerade im Jahr der Demokratie wird dies deutlich. Einen wichtigen Beitrag leistet dabei auch die Historische Kommission für Thüringen, denn sie kommt dem Bedürfnis vieler Menschen nach einem ortsbezogenen oder spezifisch thüringischen Geschichtsbewusstsein entgegen. Mit ihrer Grundlagenforschung an landesgeschichtlichen Quellen und dank ihrer wissenschaftlichen Projekte stiftet die Historische Kommission Identität und landes- bzw. regionalgeschichtliches Bewusstsein.

Die institutionalisierte Forschung mit Laienforschung zu vernetzen, ist eine weitere wichtige Aufgabe der Historischen Kommission. Diese Verknüpfung macht Forschung und Lehre praxisnah und stellt lokalgeschichtliche Basisarbeit in größere Zusammenhänge. Mit dieser Schnittstellenfunktion ist die Historische Kommission die zentrale Schaltstelle, wenn es darum geht, außeruniversitäre Forschung zu initiieren, zu koordinieren und zu evaluieren. Der Historischen Kommission gelingt es immer wieder, die Forschungsergebnisse in ansprechenden und hochwertigen Publikationen der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Eine Vielzahl von Bänden ist inzwischen in den beiden festen Publikationsreihen erschienen. Auch Veranstaltungen tragen die neuesten Erkenntnisse hinaus ins Land.

Die Historische Kommission für Thüringen hat eine lange Tradition, die allerdings zu DDR-Zeiten unterbrochen war. Die Revitalisierung der Historischen Kommission für Thüringen zählt daher mit zum Gewinn der friedlichen Revolution 1989/90."

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