Entscheiderkompass: Firmen haben Prozesse und Kosten nicht im Griff

Gesamtergebnis des Online-Tests: Mehrheit der 1.200 Teilnehmer arbeitet nicht kostenoptimal

(PresseBox) (München, ) Zahlreiche Einsparungspotenziale in kleinen und mittleren Unternehmen bleiben ungenutzt. Das zeigt das Gesamtergebnis des Online-Checks „Kostensenkung“ auf www.entscheiderkompass.de. Von Februar bis April 2009 haben dazu rund 1.200 Entscheider ihre Unternehmen auf Kostentreiber untersucht. Die größte Kostenfalle liegt dabei in nicht effizienten Prozessen. Diese verzögern die Reaktionsfähigkeit, verlängern Entwicklungszyklen, verlangsamen die Time-to-Market und erfordern einen hohen Administrations- und Verwaltungsaufwand.

Konzepte wie Outsourcing, Managed Services oder Software-as-a-Service (SaaS)-Lösungen werden von der Zielgruppe kaum oder sehr wenig in Betracht gezogen. Dadurch verschenken mittelständische Unternehmen Möglichkeiten zur Optimierung und Kostensenkung, so ein weiteres Ergebnis der Befragung. „Die Unternehmen wissen, wo ihre Kostentreiber versteckt sind“, sagt Alexander Woelke, Geschäftsführer der Woelke von der Brüggen GmbH und Betreiber des Portals. „Und sie erkennen, dass durch eine Verbesserung der IT-gestützten Prozesse enorme Einsparungen realisiert werden können. Jedoch scheuen sie die notwendigen Investitionen und verkennen die Chancen von Finanzierung oder Outsourcing. Dabei kann letzteres die Investitionssummen wesentlich reduzieren und kalkulierbar machen. Es besteht jedoch noch eine grundsätzliche Skepsis gegenüber dem Auslagern von IT.“

Bei 83 Prozent der Unternehmen hapert es an reibungslosen Prozessen

Besonders die manuelle Verwaltung und Wartung der IT-Infrastrukturen verursacht in den Unternehmen hohe Prozesskosten. Bei lediglich einem Fünftel läuft das Management der Infrastruktur weitestgehend automatisiert ab. Rund 70 Prozent haben dringenden Nachholbedarf, da sie entweder Prozessbrüche manuell überbrücken müssen (47 Prozent) oder weder eine Standardisierung noch eine Automatisierung von Geschäftsprozessen vorhanden ist (23 Prozent). Auf die Frage, ob Unternehmen gezielt in die Verbesserung ihrer IT-gestützten Geschäftsprozesse investieren, geben nur 17 Prozent der Firmen an, dass ihre Prozesse reibungslos und damit kosteneffizient funktionieren. 83 Prozent der Unternehmen sehen hier ein großes Verbesserungspotenzial. Vor einem Problem stehen sie jedoch bei der Finanzierung: Hohe Investitionskosten behindern häufig die Einführung von IT-Infrastrukturen, die den Firmen helfen, kosteneffizienter zu wirtschaften. Die Hälfte der befragten Unternehmen schließt eine Finanzierung völlig aus. Gerade einmal 22 Prozent der Unternehmen setzen auf kostengünstige Finanzierungsoptionen, 25 Prozent prüfen nur im Einzelfall Leasingmöglichkeiten.

Reaktion im Schneckentempo

Rund 60 Prozent der Firmen verschenken zudem Gewinnchancen, weil sie ihre Prozesse nicht schnell genug an neue Marktbedingungen anpassen können. Stattdessen sind manuelle Eingriffe in die IT oder Synchronisationen zwischen IT und Geschäftsprozess notwendig. Bei einem Viertel der Befragten sind sogar sehr viele manuelle Eingriffe der IT-Abteilung erforderlich. Ähnliche Tendenzen gelten für Entwicklungs- und Innovationszyklen sowie die Time-To-Market, die durch schlanke Prozesse und optimierte Collaboration erheblich verkürzt werden könnten.

Kostensenkungspotenziale durch Outsourcing ungenutzt

Nur ein Viertel der Befragten nutzen bereits Kosteneinsparpotenziale durch Outsourcing, Managed Services oder Software as a Service. Allerdings haben weitere 21 Prozent das Thema für sich entdeckt und beginnen derzeit mit der Auslagerung von IT-Services, Applikationen, Prozessen oder ganzen Systemen. Outsourcing schafft nicht nur transparente Kosten, auch die Mitarbeiter werden von Verwaltungs- und Wartungstätigkeiten entlastet und können sich wieder auf ihre Kerntätigkeiten konzentrieren. Denn rund 40 Prozent der befragten Entscheider sehen Nachholbedarf darin, die mit der IT befassten Mitarbeiter optimal und vor allem ihren Qualifikationen entsprechend einzusetzen.

Von SOA bis CRM – Potenziale identifizieren

Die am Entscheiderkompass „Kostensenkung“ teilnehmenden Firmen kamen aus den Bereichen Dienstleistungen, produzierendes Gewerbe, Handel und Baugewerbe, gefolgt von Transport und Logistik, Banken, Finanzinstitute und Versicherungen sowie Ämter, Behörden und Verbände. Die Mehrheit (51 Prozent) lag beim Umsatz im Bereich bis fünf Millionen Euro. Neben der „Kostensenkung“ können die Mittelständler auf www.entscheiderkompass.de ihre Unternehmen auch hinsichtlich SOA (Service-orientierte Architektur), Konsolidierung, Datenschutz, digitale Betriebsführung, strategische Unternehmensführung und CRM (Customer Relationship Management) auf den Prüfstand stellen. Weitere Tests sind bereits in Vorbereitung. Zusätzlich zu den Schnellergebnissen und der Detailauswertung im entsprechenden Themengebiet stehen auf dem Portal außerdem viele weiterführende Informationen mit Tipps und Tricks für KMUs sowie Praxisleitfäden und White Paper zum Download bereit. Die Teilnahme an den Tests ist kostenlos und anonym. Die erhobenen Daten werden sicher verschlüsselt und nicht an Dritte weitergegeben. Der Entscheiderkompass ist eine Initiative des Münchener IT-Beratungs- und Dienstleistungsunternehmens Woelke von der Brüggen und wird von der ORACLE Deutschland GmbH unterstützt.

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Über den Entscheiderkompass
Der Entscheiderkompass ist eine Initiative von der Woelke von der Brüggen GmbH. Zusammen mit kompetenten Partnern analysiert das Unternehmen aktuelle Entwicklungen und Technologien, um sie in Tests für den Mittelstand aufzubereiten. Aktuell bietet der Entscheiderkompass folgenden Tests: Kostensenkung, SOA, Konsolidierung, Digitale Betriebsprüfung, Strategische Unternehmensführung, CRM und Datenschutz. Die Teilnahme an den Tests sowie deren Auswertung ist kostenlos. Jeder Test fordert in zehn Fragen dazu auf, sich mit dem entsprechenden Thema in Bezug auf das eigene Unternehmen zu beschäftigen und die vorherrschende Situation zu hinterfragen. Neben einer Schnellauswertung mit Kurzinterpretation können die Teilnehmer, nach formloser Anmeldung, eine detaillierte Auswertung als PDF anfordern. Die Detailauswertung geht genau auf jede Antwort ein und zeigt Handlungsmöglichkeiten auf. Im Bereich „Leitfäden und Whitepaper“ stehen weiterführende Informationen zu den jeweiligen Themen zum Download bereit. www.entscheiderkompass.de

Über Woelke von der Brüggen, München
Seit mehr als zehn Jahren fokussiert Woelke von der Brüggen im Bereich Marketing und Vertrieb vornehmlich auf den Mittelstand im deutschsprachigen Raum. Dabei verfügt das Unternehmen über ein schlagkräftiges Beziehungsnetzwerk und fundierte Kenntnisse der jeweiligen Absatzmärkte und Entscheidergruppen im Mittelstands- und SMB-Umfeld. Bei der Entwicklung von Vermarktungsstrategien nutzt der Dienstleister sein weit verzweigtes Netzwerk zu allen relevanten Marktgrößen und -playern und bezieht sämtliche Informationsquellen ein, um seinen Kunden ein auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Marketingkonzept anbieten zu können. Dabei bedient sich Woelke von der Brüggen des kompletten Marketing-Mixes – von der Konzeption über die Kreation bis hin zur Erstellung und Produktion sämtlicher Marketingmaterialien. Auf Wunsch bietet das Unternehmen seinen Kunden zusätzlich ein komplettes Marketing Outsourcing an.

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