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Timmins Gold übertrifft Produktionsziel und verschiebt geplante Minenschließung

(PresseBox) (Herisau, ) Neuer Optimismus bei Timmins Gold (ISIN: CA88741P1036 / TSX: TMM): Der kanadische Edelmetallproduzent konnte nach der erfolgreichen Refinanzierung Ende Januar auch bei der Vorstellung seiner Produktionsergebnisse für das zurückliegende Geschäftsjahr positiv überraschen. Zwar ging die Goldförderung aus der mexikanischen ‚San Francisco‘-Mine im 4. Quartal 2015 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8 % auf 22.943 Unzen zurück, jedoch wurde für das Gesamtjahr mit 93.353 Unzen das revidierte Produktionsziel von 90.000 Unzen übertroffen. Zudem kündigte das Unternehmen an, die zunächst schon für Mitte 2016 geplante, vorübergehende Einstellung des Förderbetriebs auf das Schlussquartal zu verschieben und die Verarbeitung der bis dahin angefallenen Erzbestände im kommenden Jahr fortzusetzen. Entsprechend wurde das diesjährige Produktionsziel auch von bislang 65.000 bis 70.000 Unzen auf 75.000 bis 85.000 Unzen Gold angehoben.

„Die Goldproduktion für das 4. Quartal übertraf aufgrund eines effizienteren Laugungs- und Verarbeitungsbetriebs die Erwartungen“, bilanzierte Timmins Interims-CEO Mark Backens die jüngsten Produktionsergebnisse seiner Gesellschaft. Allerdings sei in der ‚San Francisco‘-Mine mehr Abraum angefallen als ursprünglich erwartet. Man habe daher die geologischen Modelle und den Förderplan angepasst und bleibe somit auf Kurs, um die für dieses Jahr gesteckten Ziele zu erreichen. „Wir nehmen weiterhin im gesamten Unternehmen Veränderungen vor, um Kosten zu senken, die Effizienz zu erhöhen und den Cash-Flow zu maximieren, während wir die Flexibilität beibehalten, um auf sich ändernde Marktbedingungen reagieren zu können“, führte Backens weiter aus. Zuletzt habe man u.a. bereits die Zahl der Arbeitskräfte reduziert, die Verarbeitungseffizienz erhöht und signifikante Einsparungen bei den Unternehmensgemeinkosten erreicht.

Dessen ungeachtet bleibt allerdings festzuhalten, dass das zurückliegende Jahr für das Unternehmen nicht wirklich optimal verlief. So wurde zwar der Gesteinsabbau in der ‚San Francisco‘-Mine um 7 % auf 95.582 Tonnen pro Tag gesteigert, jedoch ging zugleich das Abraum-Erz-Verhältnis (‚Strip ratio‘) um 26 % auf 3,43:1 nach oben. Dementsprechend sank nicht nur die Goldförderung gegenüber dem Vorjahr um 22 %, sondern auch die abgebaute Silbermenge um 39 % auf 52.047 Unzen, wobei hier allein im letzten Quartal ein Rückgang um 19 % auf 13.158 Unzen zu verzeichnen war. Der durchschnittliche Goldgehalt des verarbeiteten Erzes verringerte sich im Jahresverlauf um 18 % auf 0,508 Gramm pro Tonne Gestein und lag im 4. Quartal sogar nur bei 0,458 Gramm pro Tonne.

Ein ähnliches Bild zeichnete sich zudem bei den Edelmetallverkäufen ab. Während die Gesellschaft beim Goldabsatz einen Rückgang um 23 % auf 93.196 Unzen verzeichnen musste, ging der Silberverkauf um 39 % zurück und lag letztlich bei 52.047 Unzen. Dabei fiel der Absatzeinbruch im Schlussquartal noch vergleichsweise niedrig aus. Die Goldverkäufe sanken hier lediglich um 9 % auf 22.786 Unzen, wobei der erzielte Verkaufspreis gegenüber dem Vorjahreszeitraum ebenfalls um 9 % auf 1.111,- USD pro Unze zurückging und damit noch unter dem Jahresdurchschnitt bei 1.172,- USD pro Unze lag. Der Silberabsatz verringerte sich in den letzten 3 Monaten des Jahres um 19 % auf 13.158 Unzen.

Neben der bereits erwähnten Anhebung des Produktionsziels für 2016 rechnet Timmins für dieses Jahr mittlerweile auch mit etwa 10 % höheren Förderkosten (‚Cash costs‘), die sich somit nun voraussichtlich in einer Bandbreite von 750,- bis 850,- USD pro Unze bewegen dürften.

Ansonsten erwägt das Unternehmen im Falle einer nachhaltigen Steigerung des Goldpreises, seine ursprünglichen Produktionsplanungen wieder aufzunehmen und die Förderung der ‚San Francisco‘-Mine bis mindestens 2022 fortzusetzen. Außerdem hält man weiterhin an den Plänen fest, das aussichtsreiche ‚Ana Paula‘-Projekt in der südmexikanischen Provinz Guerrero voranzutreiben. Aktuell sei man dabei, die Demontage der vor Kurzem eigens hierfür von Goldcorp erworbenen ‚El Sauzal‘-Mühle abzuschließen. Zudem wolle man vorbehaltlich einer ausreichenden Finanzierung die dortigen Machbarkeitsstudien fortsetzen und sich dabei vor allem weiteren metallurgischen Tests und der Ressourcenabgrenzung widmen. Beim ‚Caballo Blanco‘-Projekt im Bundesstaat Veracruz läge der Fokus dagegen inzwischen hauptsächlich auf Gesprächen mit den zuständigen Regierungsbehörden, Gemeindemitgliedern und anderen lokalen Akteuren sowie auf der Vorbereitung des Genehmigungsprozesses. Angesichts der aktuellen Marktlage scheint die Unternehmensführung demnach diesem Vorhaben derzeit nur eine geringe Priorität einzuräumen.

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