Inca One und Montan Mining kündigen Akquisition

(PresseBox) (Herisau, ) Wie die Unternehmen Inca One Gold (ISIN: CA45328X1078 / TSX: IO - http://www.commodity-tv.net/c/mid,5428,Company_Updates/?v=293974 -) und Montan Mining letzte Woche bekannt gaben, wurde ihre verbindliche Einverständniserklärung (,Binding Letter Agreement') aufgekündigt. Somit wird Inca One nicht die Montan Mining und die mit Goldsmith Rechte behafteten Assets übernehmen. Während der von beiden Unternehmen gemeinsam durchgeführten ,Due Diligence'-Prüfung, stießen sie auf vorher nicht erkennbare Finanzverbindlichkeiten und rechtliche Auflagen, die auf den Assets von Goldsmith Ressources lasten. Diese Verbindlichkeiten und Auflagen würden die Kosten für Inca One als Betreiber nicht unerheblich in die Höhe treiben. Nicht zuletzt aufgrund der derzeit sehr schlechten Verfassung der Rohstoff- und Edelmetallmärkte zog Inca One einen Ausstieg aus dem Geschäft vor, um die Kosten für eine 70 %ige Produktionssteigerung nicht ausufern zu lassen. Somit werden natürlich auch keine Inca One-Stammaktien an die Aktionäre von Montan und Goldsmith ausgeben, wodurch die Aktionäre von Inca One an dieser Stelle nicht weiter verwässert werden.

Edward Kelly, der Präsident und CEO von Inca One sagte: "Wir schätzen die professionelle Art mit der die ,Due Diligence' durchgeführt wurde und schätzen auch die Professionalität der Unternehmensleitung von Montan bei der Prüfung und Beurteilung dieser Transaktion. Für die Zukunft wünschen wir ihnen das Beste."

Ian Graham, der CEO von Montan zeigte sich ebenfalls enttäuscht und sagte: "Die signifikanten Finanzverbindlichkeiten einschließlich zukünftiger steuerlicher Implikationen für Goldsmith und ihre Tochtergesellschaften hätten zu signifikanten Kosten für den Betreiber der Goldsmith Assets geführt. Daher ist es umsichtig und angemessen für Inca One und Montan die Akquisition zu stornieren, obwohl beide Managementteams von dem Ergebnis zu tiefst enttäuscht sind. Die Aktionäre sollten wissen, dass beide Unternehmen strukturelle und kostensparende Optionen zur Durchführung der Akquisition gesucht hätten, aber letztendlich doch die Kostenrisiken als zu hoch angesehen haben, besonders im derzeit schwierigen Marktumfeld."

Ungeachtet der gescheiterten Übernahme hat Inca One die erste Tranche der Anfang Dezember gemeldeten Finanzierung abgeschlossen. Durch die Ausgabe von rund 4,6 Mio. Stammaktien zu 0,11 CAD konnte das Unternehmen 506.000 CAD einnehmen. Jede Stammaktie beinhaltet zusätzlich das Recht auf eine weitere Stammaktie des Unternehmens zum Preis von 0,18 CAD innerhalb von fünf Jahren.

Der CEO Edward Kelly und der COO George Moen haben sich scheinbar im Zuge der Finanzierung an einem sogenannten ,Gypsy Swap'-Trade beteiligt.

Wie der Grafik unter folgendem Link zu entnehmen ist (- https://www.canadianinsider.com/company?menu_tickersearch=IO -), verkauften Kelly und Moen zusammen 769.000 Aktien zu 0,105 CAD im Markt, beteiligten sich aber mit 1.055.182 Aktien an der Privatplatzierung. Somit kauften sie 286.182 Aktien mehr als sie verkauft haben, und das mit einem Aufschlag von fast 30 % auf den Aktienkurs vom 11.01.2016. Das sollte durchaus als Vertrauensbeweis des Managements gewertet werden können.
 
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Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung, sogenannte Small Caps und speziell Explorationswerte, sowie alle börsennotierte Wertpapiere, sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen und die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiel zu den gesonderten Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Exportverbote, Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

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