Kurze Laser-Flansche preiswert Punktschweißen

Massive Kostensenkung im automobilen Rohbau

(PresseBox) (Ödenpullach, ) Die Nothelfer GmbH – ein Unternehmen der ThyssenKrupp Technologies – präsentiert unter dem Markennamen MAXWELD eine innovative Schweißzange, die im Fahrzeug-Rohbau für deutliche Kostenentlastung sorgen wird: Durch Einsatz der MAXWELD-Schweißzange lassen sich die für das Laserschweißen typischen kurzen Flansche jetzt endlich auch mit Hilfe des bewährten und preiswerten Widerstands-Punktschweißens verbinden. Dabei behandelt die MAXWELD-Schweißzange dank des automatischen Zangenausgleich von SWAC, Oberhaching, die Bleche mit Samthandschuhen, bevor sie während des Schweißvorgangs mit bis zu 8 kN aufeinander gepresst werden.

Kurze Blechflansche werden vorwiegend bei neuen Automobilkonstruktionen eingesetzt, da sie zu einer höheren Steifigkeit der Karosserie führen. Gleichzeitig lassen sich durch kurze Blechflansche bis zu 40 kg Material pro Fahrzeug einsparen.

Allerdings konnten kurze Flansche bisher lediglich mit dem aufwändigeren und wartungsanfälligeren Laserschweiß-Verfahren verbunden werden. Der Einsatz des bewährten und preiswerten Widerstands-Punktschweißen war nicht möglich.
Diese Lücke schließt nun die neue MAXWELD-Schweißzange, die von Nothelfer in Zusammenarbeit mit der PCM GmbH aus Fulda entwickelt wurde. Durch ihre innovative und schlanke Bauform kann die MAXWELD-Schweißzange auch an kurzen Flanschen eingesetzt werden.

Die für den Schweißvorgang erforderliche hohe Anpresskraft von bis zu 8 kN stellt der von SWAC, Oberhaching, völlig neu entwickelte Linearmotor swd 1100 der Baureihe SAFEWELD-Drive (swd) bereit. Damit es durch die hohe Anpresskraft nicht zu Verformungen am Blech kommt, ist die MAXWELD-Schweißzange von Nothelfer mit dem ebenfalls von SWAC, Oberhaching, entwickelten und mittlerweile weltweit patentierten automatischen Zangenausgleich ausgestattet. Der automatische Zangenausgleich sorgt dafür, dass sich die Schweißzange selbst am Blech ausrichtet, bevor sie geschlossen und die hohe Anpresskraft eingeleitet wird.

Die beiden Linearmotoren der Schweißzange, der swd 400 für den Zangenausgleich, der Kräfte bis zu 4 kN entwickelt, und der größere Zangenantrieb swd 1100 wurden von SWAC, Oberhaching, völlig neu konzipiert und an die besonderen Anforderungen im Fahrzeug-Rohbau angepasst. So ist beispielsweise die Spindel nur an einer einzigen Stelle im Motor in einem Lager geführt. Konsequenz: die (thermische) Ausdehnung von Motor, Welle und Lager spielt keine Rolle mehr. Querkräfte, die in konventionellen Linearantrieben zu starkem Verschleiß und schneller Abnutzung führen, werden durch stabile Metallführungen aufgefangen und vom eigentlichen Antrieb zuverlässig fern gehalten. Ein zusätzlicher Schutzbalg schützt die Spindel vor Material, das beim Schweißvorgang abspritzt.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.swac.de.

SWAC GmbH

SWAC – ausführlich Schmitt-Walter Automation Consult GmbH – wurde 1980 von Dipl.-Ing. Stefan Schmitt-Walter gegründet. Die ersten Produkte des Unternehmens waren intelligente Bedientableaus für Fertigungsstraßen. Heute zählt das Unternehmen zu den führenden Anbietern von Bedien- und Informationssystemen in der Automatisierungstechnik und hat beispielsweise mit seinem Produkt 'LinTouch' gerade das erste Open-Source-HMI vorgestellt. Mit hochwertigen Linearmotoren oder mit der Q-Box, die in Echtzeit zuverlässige Aussagen über die Qualität von Schweißpunkten liefert, hat sich das Unternehmen in den zurückliegenden Jahren neue Geschäftsfelder erschlossen. Zahlreiche Patente unterstreichen die Technologieführerschaft von SWAC.

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