SW Umwelttechnik: Bericht zum 1. Quartal

(PresseBox) (Klagenfurt, ) .
- Umsatz mit 8,3 Mio. € auf Vorjahresniveau
- EBIT und Konzernergebnis deutlich verbessert
- Gute Marktaussichten für Bereich Wasserschutz

Der Umsatz des ersten Quartals erreichte trotz des strengen und schneereichen Winters das Vorjahres - Niveau - das Ergebnis konnte durch die eingeleiteten Maßnahmen zur Kostenreduktion und der Konzentration auf kommunal finanzierte Projekte spürbar verbessert werden, "Durch unsere aktive Marktbearbeitung bei gleichzeitiger Straffung der Fixkosten konnten wir das Betriebsergebnis deutlich verbessern. Zusätzlich trägt die Stabilisierung der CEE-Währungen zum Finanzergebnis bei, wodurch wir ein gegenüber den Vorjahren sehr gutes EGT ausweisen können" - so Vorstand Dr. Bernd Wolschner zur aktuellen Situation.

Der Umsatz, der in den ersten zwei Monaten witterungsbedingt eingebrochen ist, konnte aber bereits im März deutlich gesteigert werden und erreichte mit 8,3 Mio. € (VJ: 8,4 Mio. €) den Vorjahreswert. Im operativen Bereich konnte das Ergebnis durch die in 2009 durchgeführten Kostensenkungsprogramme um 0,9 Mio. € verbessert und damit das EBITDA mit -1,5 Mio. € (VJ: -2,4 Mio. €) und das EBIT mit -2,9 Mio. € (VJ: -3,7 Mio. €) ausgewiesen werden.

Das Finanzergebnis ist durch den gegenüber dem Vorjahr reduzierten Zinsaufwand und die Stabilisierung der FX Kurse von HUF und RON positiv mit + 0,5 Mio. € (VJ -5,2 Mio. €). Damit resultiert für das erste Quartal 2010 ein EGT von -2,5 Mio. € (VJ: -8,9 Mio. €).

Segmententwicklung

Die Umsatzverteilung zwischen den Geschäftsbereichen ist gegenüber dem Vergleichszeitraum Q1 2009 gleich geblieben. Der Geschäftsbereich Wasserschutz hält den Umsatzanteil von 48 % (VJ: 48 %), der Bereich Infrastruktur den Anteil von 42 % (VJ: 41 %) und das Projektgeschäft liegt mit 10 % (VJ: 11 %) ebenfalls auf dem Niveau des Vorjahres.

Regional ist dagegen eine starke Verschiebung gegenüber 2009 zu verzeichnen, da der Markt sich für SW Umwelttechnik vor allem im Hauptmarkt Ungarn gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert hat. Der Umsatz in Ungarn ist auf 5,5 Mio. € (VJ: 3,9 Mio. €) angestiegen und hat nun einen Anteil am Konzernumsatz von 66 % (VJ: 46 %).

Der Umsatz in Rumänien ist, vor allem resultierend aus der Verzögerung in der kommunalen Projektfinanzierung, mit 1,4 Mio. € (VJ: 1,7 Mio. €) noch unter dem Vorjahr und hat nun einen Anteil von 16 % (VJ: 21 %). In Österreich hat sich das Marktumfeld, wie erwartet, deutlich verschlechtert und der Umsatz weist mit 1,0 Mio. € (VJ: 2,5 Mio. €) nunmehr einen Anteil von 12 % (VJ: 30 %) aus. Die Exporte vor allem nach Italien sowie nach Slowenien, Slowakei und Deutschland konnten dagegen mit 0,4 Mio. € (VJ: 0,3 Mio. €) leicht gesteigert werden.

Vermögens- und Finanzlage

Das im Q1 2009 auf Grund der FX Volatilität stark abgewertete langfristige Vermögen ist von 69,8 nun wieder auf 80,6 Mio. € angestiegen. Das bestätigt die Sichtweise des Unternehmens, dass bei Normalisierung der FX Kurse der reale Wert des Anlagevermögens wieder in der Bilanz abgebildet wird.

Das Umlaufvermögen blieb trotz der FX Aufwertungen wegen der durchgeführten Straffung der Vorräte und des strengen Forderungsmanagements mit 29,7 Mio. € nahezu konstant (VJ: 28,7 Mio. €). Die Bilanzsumme beläuft sich damit auf 110,3 Mio. € (VJ: 98,5 Mio. €) und das Eigenkapital beträgt nun 17,3 Mio. € (VJ: 6,2 Mio. €), woraus eine EK Quote von 15,7 % resultiert.

Die Finanzverbindlichkeiten konnten gegenüber dem Vorjahr von 79,9 Mio. € auf 78,9 Mio. € leicht gesenkt werden. wobei der Anteil der langfristigen Verbindlichkeiten wie bisher auf etwa 60 % gehalten wurde.

Auftragsstand

Der Auftragsstand konnte mit 36,8 Mio. € (VJ: 41,4 Mio. €) gegenüber dem Ultimo 2009 mit 32,8 Mio. € wieder gesteigert werden. Bei den Auftragsständen spiegelt sich ebenfalls die aktuelle Wirtschaftssituation wider.

Der Auftragsstand in Ungarn ist mit 19,6 Mio. € (VJ: 12,2 Mio. €) um 17 % höher als zum 31.12.2009 mit 16,8 Mio. €, in Österreich ist der Auftragsstand mit 2,7 Mio. € (VJ: 4,3 Mio. €) um 23 % (31.12.09: 2,2 Mio. €) über und in Rumänien ist der Auftragsstand mit 13,8 Mio. € (VJ: 20,9 Mio. €) etwa auf dem Niveau vom Dezember 2009 (31.12.09: 13,5 Mio. €). Der Auftragsstand im Bereich Wasserschutz liegt mit 10,8 Mio. € (VJ: 7,2 Mio. €) um bereits 25 % und der Auftragsstand des Geschäftsbereichs Infrastruktur mit 10,4 Mio. € (VJ: 16,9 Mio. €) um 12 % über dem Ultimo 2009. Die bereits 2009 im Umsatz sichtbar gewordene Verschiebung vom Segment Infrastruktur zum Segment Wasserschutz spiegelt sich auch in diesen Zahlen wider. Der Auftragsstand im Geschäftsbereich Projektgeschäft ist mit 15,6 Mio. € (VJ: 17,3 Mio. €) stabil.

Ausblick

Die derzeitige Geschäftsentwicklung entspricht der vom Unternehmen erstellten Prognose für das Jahr 2010. Vor allem durch die Unterstützung der Länder Ungarn und Rumänien durch den IWF bzw. die EZB sind bereits deutliche Impulse in den von SW Umwelttechnik bearbeitenden Märkten zu erkennen. Für Österreich rechnet SW Umwelttechnik weiterhin mit einem Rückgang im Bereich der Gewerbe- und Industrieprojekte, der in 2010 nur teilweise durch die kommunalen Investitionen kompensiert werden wird. In Ungarn wird im Sektor der Industrie- und Gewerbeprojekte mit einer Stabilisierung gerechnet. Im Bereich der kommunalen Investitionen ist ein deutlicher Anstieg bereits im ersten Halbjahr 2010 zu erwarten. Ab 2011 wird in allen Segmenten mit einer deutlichen weiteren Verbesserung des Marktumfeldes zu rechnen sein. In Rumänien beginnt sich in allen Marktsegmenten durch das Einschreiten des IWF und der EZB sowie der Zustimmung der Regierung zu den Budgetsanierungsmaßnahmen die Lage zu entspannen. Bereits ab Mitte 2010 wird eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr und ab 2011 wieder ein deutliches Wachstum prognostiziert.

Hinweisbekanntmachung:

Der Quartalsbericht zum Q1 2010 ist unter www.sw-umwelttechnik.com abrufbar sowie am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG

Das 1910 gegründete Familienunternehmen SW Umwelttechnik - seit 1997 an der Wiener Börse notiert - steht für nachhaltiges Wirtschaften und konsequentes Wachstum in Ost‐ und Südosteuropa. Mit innovativer Umweltschutztechnologie leistet das Unternehmen seinen Beitrag zum Aufbau der notwendigen Infrastruktur in Zentral‐ und Südosteuropa.

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